Copernicus Stipendium e.V. – Blog random header image

Programm 10 Jahre Copernicus

September 2nd, 2010 by clara
Respond

10 Jahre Copernicus – Das ist die Geschichte von 70 jungen Menschen aus 18 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens. Berliner Studenten und junge Berufstätige haben für sie ein sehr individuelles Stipendienprogramm auf die Beine gestellt, mit dem die Stipendiaten und Aktiven in jedem Semester gemeinsam gewachsen sind.

10 Jahre Copernicus – Das bedeutet gemeinsam zurückzublicken, Freunde wiederzutreffen und sich bei allen zu bedanken, die Copernicus in den vergangenen Jahren mitgestaltet haben.

Deswegen veranstalten wir anlässlich des 10-jährigen Jubiläums ein internationales Symposium zum Thema „Ein friedliches Europa”, eine Schifffahrt und eine Feier.

Das Jubiläum findet vom 10. bis zum 12. September in der „Alten Feuerwache” (Axel-Springer-Straße 40/41, Berlin Kreuzberg) statt. Wir freuen uns über eure Teilnahme. Anmeldungen: 10-jahre@copernicus-stipendium.de.

Das Programm unseres 10jährigen Jubiläums
vom 10.-12.09.2010 in Berlin

Freitag, 10.09.2010

19:45 Uhr

Treffpunkt am Ufer der Spree

Anlegestelle am Plänterwald Bulgarische Str./ Wasserstr. 12435 Berlin-Treptow

20:00 bis 23:00 Uhr

Schifffahrt und Begrüßung

Samstag, 11.09.2010

Tagungshaus Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41 10969 Berlin-Kreuzberg

ab 09:00 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

09:30 Uhr

Begrüßung und offizielle Eröffnung des Jubiläums durch Clara Kemme, Vorstandsvorsitzende Copernicus e.V.

09:40 Uhr

„10 Jahre Copernicus Berlin: Zur Geschichte des Vereins“

Axel Schuchart, Gründungsmitglied Copernicus Berlin

10:00 Uhr

„Copernicus und seine Partner“

Initiative Mittel- und Osteuropa

10:30 Uhr

„Copernicus aus der Sicht seiner Alumnis“

Lenka Bischof aus der Slowakei Copernicus Stipendiatin SoSe 2004

Ivan Samsonau aus Belarus Copernicus Stipendiat WiSe 2008/2009

11:00

Pause mit Kaffee und Tee

11:20 Uhr

„Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union, Deutschland und Osteuropa“

Manuel Sarrazin (Bündnis90/Die Grünen) – Mitglied des Bundestages

Anschließende Diskussion

12:20 Uhr

Mittagessen

13:30 Uhr

Parallele Workshops (von Copernicus-Alumnis in Kooperation mit OsteuropaexpertInnen):

„Interkulturelle Verständigung – ein Simulationsspiel“ Das BARNGA Tournier ist ein Kartenspiel wobei Herausforderungen der Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen bloßgelegt werden. Das Spiel wird in Stille gespielt, doch es gibt eine Falle… Plötzlich werden die Teilnehmer gezwungen zu kommunizieren und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Kreative Lösungen werden gebraucht und gemeinsame Ziele gesucht.

Moderation: Jagoda Gandziarowska, Firmeninhaberin von Pracownia Gier, ein Training- und Consulting Unternehmen für Kommunikationsstrategien.

„Europäische Erinnerungsorte – zwischen nationale Erinnerung und gemeinsamer Identität“ Länder in Mittel- und Osteuropa begaben sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf eine neue Suche nach ihrer Identität. Bei der Rekonstruktion der eigenen, nationalen Geschichte entstand die Frage, inwiefern diese Länder Teil sind der europäischen Geschichtswahrnehmung oder ob sie einen eigenen geschichtlichen Weg gegangen sind. In diesem Workshop werden Europäische Erinnerungsorte bearbeitet. Wie wird Europa in Ländern Mittel- und Osteuropas definiert und hat Europa überhaupt eine einheitliche, definierbare Geschichte? Gibt es verschiedene Kulturräume (denk an den polnisch-ukrainisch-litauischen Kulturraum oder den Einfluss von Russland oder der Türkei)? Gibt es einen Raum namens Abendland und wo befindet er sich genau?

Referent: Dr. Zaur Gasimov, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Geschichte Mainz Kurzreferat: Katarina Illiushchenia aus Belarus (Copernicus Stipendiatin WiSe 2008/2009). Endre Sandor-Erdödi aus Rumänien (Copernicus Stipendiat WiSe 2002/2003).

„Folgen der Wirtschaftskrise für neue Mitgliedsstaaten der EU und seine Beitrittskandidaten“ In den Ländern der Region gerieten nach Einsetzen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise die zur Finanzierung von Leistungsbilanzdefiziten und Auslandsverschuldung notwendigen Kapitalzuflüsse ins Stocken und die Exporte brachen wegen des weltweiten Wachstumskollapses ein. Das zuvor beachtliche Wirtschaftswachstum, weitgehend finanziert durch Auslandskredite, ging kräftig zurück und die Arbeitslosigkeit nahm sprunghaft zu. In diesem Workshop werden von Panelisten aus der Region die Entwicklungen in Ihrem Land dargestellt. Zusammen mit dem Publikum werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet und die Entwicklungsstrategien für die Zukunft diskutiert.

Moderator: Dr. Wolfgang Glomb, Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte.

Panelmitglieder: Aleksandar Ivkovac, Gesandter bei der Botschaft der Republik Serbien in Berlin Frau Laleva, Erste Sekretärin der Bulgarischen Botschaft in Berlin Dr. Andreia Tolciu aus Rumänien (Copernicus Stipendiatin WiSe 2002/2003). Katarzyna Grzeganek aus Polen (aktuelle Copernicus Stipendiatin).

15:00 Uhr

„Ein friedliches Europa – die Rolle des Dialoges und Beispiele des Austauschs“ Zusammenfassung der Workshops und eine moderierte Diskussion

Moderator: Martin Volchanov

16:15 Uhr

Abschlusswort des Moderators zum Thema „Copernicus als Beispiel eines friedlichen Europas“

19:30 Uhr bis 00:00 Uhr

Jubiläumsfeier mit Abendessen

Tagungshaus Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41 10969 Berlin-Kreuzberg

19:30 Einlass & Begrüßungssekt

19:55 Musikalisches Programm

20:00 Eröffnung des Jubiläumsfestes und Programmvorstellung durch Diana Zhamakochyan und Guarani De Morais

20:05 Eröffnungsrede von Herrn Fried Nielsen, Auswärtiges Amt

20:15-00:00 Empfang mit Jubiläumsbüffet Ukrainischer Gesang Kulturelles Programm mit Alumnibeiträgen Musik DJ Nachtwind (Eastern Europe & World Music)

21:00 Anschneiden der Geburtstagstorte

Sonntag, 12.09.2010

ab 10:30 Uhr

Empfang mit Kaffee und Tee

Tagungshaus Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41 10969 Berlin-Kreuzberg

11:00 Uhr

„Vorteile und Nachteile des Stipendienprogramms aus erster Hand: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Copernicus-Programm“

Khrystyna Pototska aus der Ukraine, Copernicus Stipendiatin WiSe2008/2009

11:20 Uhr

„Zukunftswerkstatt: Kritik und Vision zu Copernicus Berlin e.V.“

Moderierte Kleingruppen zur Vision und Nachhaltigkeit – Möglichkeiten und Chancen des Vereins.

12:20

Abschlusswort von Clara Kemme, Vorstandsvorsitzende Copernicus Berlin e.V.

12:30 Uhr

Abreise

Tags:   No Comments.

Copernicus-Länderabend “Wirtschaftswunder an der Weichsel?” am 01. September 2010

August 24th, 2010 by Sina-Mareen
Respond

Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 1. September 2010, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema “Wirtschaftswunder an der Weichsel?” in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein.

Das Jahr 2009 erschütterte fast alle europäischen Volkswirtschaften. Ausgerechnet Polen, als einziges EU-Land, verzeichnete im selben Jahr eine Steigerung seiner Wirtschaftsleistung. Ist das Wachstum nur eine zufällig glückliche Konstellation einzelner Faktoren oder ist es einer soliden Wirtschaftspolitik zu verdanken? Handelt sich hier nur um eine Folge der europäischen Förderpolitik oder um einen echten Wirtschaftsaufschwung? Welche Auswirkungen hat es auf die deutsch-polnischen Grenzregionen?

Die polnische Copernicus-Stipendiatin Katarzyna Grzeganek studiert Betriebswirtschaftslehre an der Karol Adamiecki Wirtschaftsuniversität in Katowice. Katarzyna gibt einen Einblick in die Gestaltung der polnischen Wirtschaftspolitik während der Finanzkrise und untersucht, weshalb dieses Ergebnis die Regierung dazu veranlasste, Polen als grüne Insel im roten Rezessionsmeer medienwirksam zu bezeichnen. Welchen Anteil hat der Binnenmarkt an dieser Entwicklung? Spielen die Fördergelder aus Brüssel eine Hauptrolle? War es von Vorteil nicht zur Eurozone zu gehören? Außerdem: Hat diese Disparität in der Entwicklung auf beiden Seiten der Oder Folgen für die Grenzregionen und sind Chancen bzw. Risiken erkennbar? Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen und die Diskussionsrunde mit eigenen Beiträgen zu bereichern.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Verein die Teilnehmer zu weiteren Gesprächen im informellen Rahmen bei einem kleinen Buffet mit Getränken und selbst zubereiteten, polnischen Spezialitäten ein.

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen.

Tags:   · · · No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 7: Gastfamilie Thierauch

August 19th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung,  Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

——

Gastfamilie Thierauch (Berlin – Zehlendorf)

1. Wie kamen Sie zu Copernicus?        

Durch Familie Moers

2. Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, Gasteltern bei Copernicus zu werden?

Wir unterstützen eine Öffnung der BRD nach Osten (Europa reicht bis zum Ural!) und möchten die dortigen Länder und Völker mit uns freundschaftlich verbunden sehen. Das erweitert unseren Horizont

3. Gibt es ein gemeinsames Erlebnis mit einem Stipendiaten, an das Sie sich besonders gern erinnern?

Eine Radtour mit Besuch des Sowjetischen Ehrenfriedhofs in Pankow
[Read more →]

Tags:   No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 6: Stipendiatin Iryna A., Belarus (WS 2007/08)

August 8th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung,  Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

—–

Stipendiatin Iryna A., Belarus (WS 2007/08)

1.      Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?

Gastfamilie – Berlin – nochmals Berlin – Uni – Freunde

2.      Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres
Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?

Ja,das kann man sagen. Mit dem Aufenthalt und Studium in
Deutschland punkte ich immer zusaetzlich bei der Arbeitssuche,
nicht viele belarussische Studenten haben diese Moeglichkeit
bekommen. Un in der rein menschlichen Hinsicht war das auch
eine Bereicherung – neue Kontakte, neue Fertigkeiten und
Kenntnisse. [Read more →]

Tags: No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 5: Stipendiat Geo P., Rumänien (WS 2005/06)

August 8th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

—–

Stipendiat Geo P., Rumänien (WS 2005/06)

1.      Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?

Internationalität, Vielfalt, Deutsches Familienleben, Länderabende, Berlin

2.      Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?

Das Copernicus Programm hat mir gezeigt, dass Grenzen, egal ob auf der Landkarte oder im Kopf, überwindbar sind und, dass ein Blick über den eigenen Tellerrand den Unterschied ausmacht.  Darüber hinaus bot mir das Studienprogramm die Möglichkeit, meine berufliche Laufbahn auf internationalem Niveau zu gestalten. [Read more →]

Tags: No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 4: Gastfamilie Kerst

August 7th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

—–

Gastfamilie Kerst (Zehlendorf)

1) Wie kamen Sie zu COPERNICUS?


Wir wurden von Herrn von Moers als Gasteltern für Copernicus angeworben. Herr von Moers wußte, dass wir vor geraumer Zeit Studenten aus den USA und Canada betreut hatten.

2) Was war der ausschlaggebende Grund, Gasteltern bei COPERNICUS zu werden?

Nach der Wende 1989/1990 halten wir die Möglichkeit für Studenten aus ehemaligen Ostblockstaaten wenigstens 1 Semester in Deutschland (D) studieren zu können für die Entwicklung in ihren Heimatländern für wichtig. Gemäß der jüngsten Aussage des früheren tschechischen Präsidenten Vaclav Havel, dass  es wichtig sei, die demokratische Gesellschaft dort zu unterstützen, wo Diktatur herrscht oder herrschte.”Es schadet ihnen nicht, es nützt ihnen. Wir müssen die Studenten unterstützen”. [Read more →]

Tags: No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 3: Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.

August 4th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

———-

Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.

1. Warum/Wie bist du zu Copernicus gekommen?

Eine Schulfreundin bat mich im August 2000 zu einem abendlichen Treffen. Sie sagte: “Du interessierst Dich doch für Osteuropa, und wir brauchen einen siebten Mann für eine Vereinsgründung.” Mehr wusste ich nicht. Abends dann trafen wir uns in der kleinen Wohnung von Axel Schuchard, saßen auf einem gebrechlichen Sofa, tranken wahrscheinlich Schweppes, und ich hörte von den Neuberlinern, wie sie damals Copernicus in Hamburg aufgezogen hatten, und dass nun mithilfe der Bosch-Stiftung die Chance besteht, so etwas auch in Berlin zu machen. Man wählte mich in den Vorstand, und es ging los.

[Read more →]

Tags:   No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 2: Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)

August 4th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

—-

Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)

1. Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?

Nina, Peter, Sophienstr.,Stolz,
Aufregung am Länderabend

2. Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?

Natürlich ja, als Mensch bin ich viel stärker geworden. Beruflich auch-meine erworbenen Kenntnissen (Deutsch mindestens) verwand ich auf der Arbeit.

3. Welche Punkte an unserem Stipendiatenprogramm findest du gut und Welche könnten wir aus deiner Sicht optimieren ?

Über Optimierung kann ich nichts sagen, ich hatte das großte Los bekommen, als ich das Copernicus-Stipendium gewonnen habe, für mich fang die lebenswichtige Periode an. Deswegen finde ich alle Punkte am Stipendiatenprogramm, auch wenn ich nicht viel damals erreichte, sehr erfolgreich.

[Read more →]

Tags:   No Comments.

10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde

August 4th, 2010 by Guarani
Respond

Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.

Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.

An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.

———-

Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde    (Bilder und Text auf Wunsch der Gastfamilie anonymisiert)

1) Wie kamen Sie zu COPERNICUS?

Wir hörten durch Zufall, dass bei COPERNICUS ein Quartier für einen Studenten aus Usbekistan gesucht würde. Wir erklärten uns bereit, ihn aufzunehmen.

2) Was war der ausschlaggebende Grund, Gasteltern bei COPERNICUS zu werden?

Menschen, Länder und Geschichte Osteuropas beschäftigen und interessieren uns seit langem. Die veränderten politischen Gegebenheiten seit der Wende 1989/90 brachten die Möglichkeit zu persönlichen Kontakten, wie z.B. ausländische Gaststudenten aufzunehmen. Wir haben dies als große Bereicherung und schöne Erfahrung erlebt. Nachdem wir durch den ersten (zufälligen) Gaststudenten, die Besuche von Länderabenden und andere Informationsquellen mehr über COPERNICUS erfuhren und davon angetan waren, sind wir in der Folgezeit noch weitere Male eingesprungen, um COPERNICUS-Studenten Quartier zu bieten. Die Idee, das ganze Programm durch Studenten zu organisieren, finden wir mutig und aller Ehren wert.
[Read more →]

Tags:   No Comments.

Berlin Copernicus Länderabend zum Thema „ Journalismus in Belarus“

Juli 29th, 2010 by clara
Respond

Am 30 Juni war es wieder soweit: Yanina Sedelnik, eine Stipendiatin und Journalismusstudentin aus Weißrussland hielt einen interessanten Vortrag zum Thema „ Journalismus in Belarus“. Das Thema ist deswegen erwähnenswert, da die weißrussische Presse, anders als in den europäischen Ländern, sehr stark von der Zensur und einer Einschränkung der Pressefreiheit geprägt ist.

Es ist in diesem Land nicht leicht für einen Journalismusstudenten. Das Studium wird meist von staatlichen Universitäten angeboten, was zur Folge hat, dass der Staat die Themen der Fächer stark beeinflusst und so wenig Freiraum für systemkritische Diskussionen bietet. Auch über die Presse verfügt der Staat viel Macht, wohingegen die wenigen oppositionellen Zeitschriften, nur zwei an der Anzahl, mit wenigen Auflagen zu kämpfen haben. Auch ausländische Journalisten haben, laut eines neuen Mediagesetzes, erschwerten Zugang an Informationen.  Nicht die Demokratie, sondern die Willkür des Staates bestimmen, was in den Zeitungen berichtet wird.

Nichtsdestotrotz, setzten sich  Oppositionelle für wahrheitsgetreuen Journalismus ein, obwohl ihnen Hausdurchsuchungen und Konfiszierungen drohen. Sie sprechen sich für die Angliederung an das europäische und demokratische  Bolognasystem an, oder fechten das neue Mediagesetz, welches das Arbeiten im Internet und somit den freien Zugang zu Informationen erschwert, an. Aber genau diese Internetplatformen sowie ein Studium im Ausland, bieten die Möglichkeit ungehindert zu recherchieren  und so qaulitativ hochweritgen Journalismus hervorzubringen.

Im Anschluss gab es, wie bei jedem Länderabend, eine Diskussions- und Fragerunde von interessierten Zuhörern. Danach begnügte man sich mit landesüblichen belarussischen Spezialitäten und bei einem netten Gespräch konnte man  nebenbei so Yanina, die weiteren Mitglieder und Stipendiaten von Berlin- Copernicus, näher kennenlernen.

Tags: No Comments.