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Vereinsatelier InMoe e.V. 2009 – Ein Blick zurück und ein Schritt nach vorn

Februar 25th, 2009 by koehler

Aufmerksame Leser unseres Blogs werden es schon mitbekommen haben: Copernicus Berlin e.V. ist Mitglied der Initiative Mittel- und Osteuropa e.V. (InMoe e.V.) und dementsprechend folgten unsere „Abgesandten“ der Einladung von InMoe e.V. zum diesjährigen Vereinsatelier, das vom 29.01. bis zum 01.02. in Seifhennersdorf (Sachsen) stattfand. Diesen Freitag gab es in Berlin ein Evaluationstreffen zum Vereinsatelier, Anlass auch für uns noch einmal kurz zu rekapitulieren was wir dort erlebt und erlernt haben und einen kleinen Ausblick zu wagen.

Das Vereinsatelier 2009 stand unter dem Stern der Neugründung der InMoe als eingetragenem Verein, der sich im Herbst 2008 aus dem gleichnamigen Förderungsprogramm der Robert Bosch Stiftung heraus gegründet hat. Ziele des jährlich veranstalteten Vereinsateliers sind neben der Vernetzung, hauptsächlich der Erfahrungsaustausch und die Entwicklung neuer Projektideen.

Tag 1: Organisation von InMoe e.V. und Best Practices

Aufgrund der neuen Struktur verging der große Teil des ersten Tages mit Präsentationen der Funktionsweise von InMoe e.V. und der Zuständigkeiten und Arbeitsteilung innerhalb des Vereins, sowie der Vorstellung der einzelnen Konzepte und Aktivitäten/Angebote von InMoe (sprich: „Module“). Dies war vor allem für die Neuen unter uns hilfreich um einen umfassenden Einblick in das Netzwerk zu bekommen. Anschließend gab es am Abend noch Einblicke in die „Best Practices“ anderer Vereine, illustriert und umrahmt von Präsentationen erfolgreich abgeschlossener Projekte der einzelnen Vereine und Initiativen.

Tag 2: Mini-Fortbilungen und Workshops

Getreu des erklärten Zieles von InMoe e.V. Qualifizierungsmaßnahmen für Ehrenamtliche anzubieten wurden am Vormittag des zweiten Tages „Mini-Fortbildungen“ zu verschiedenen Themen angeboten, wobei sich die Copernicaner für die Teilnahme an Fundraising- und Seminarleitungsfortbildungen entschieden. Aufgrund der sehr knapp bemessenen Zeit von drei bis vier Stunden konnte allenfalls eine Einführung in grundlegende Konzepte erfolgen, deren Ausarbeitung und Verwertung nun in der eigenen Vereinsarbeit erfolgen muss. Am Nachmittag wurden im Rahmen von Workshops unterschiedliche Bereiche der Vereinsarbeit abgedeckt: von dem Entwurf einer Formulierung einer Geschäftsordnung, über Mitgliederbetreuung bis hin zur Diskussion über mögliche Lösungsansätze für die Überwindung von Sprachbarrieren.

Vernetzung

Exemplarisch für eine fortschreitende Vernetzung sei erwähnt, dass angestrebt wird, eine Liste mit Freiwilligen (ehrenamtlichen) „Übersetzern“ aufzubauen, über die die einzelnen Initiativen Kontakt zu sprachkompetenten Mitgliedern aufnehmen können, falls sie bei ihrer Arbeit auf sprachliche Hürden stoßen sollten.

Ein Beitrag von unserer Seite ist die Mitarbeit an der Entwicklung eines InMoe-Newsletters mit dem Institut für angewandte Geschichte aus Frankfurt (Oder), ein Projekt, das auch wir zurzeit verfolgen und bei dem wir hoffen, gegenseitige Erfahrungen bei der Erstellung fruchtbar machen zu können und den Kommunikations- und Informationsfluss zu fördern. Der erste InMoe Newsletter soll im Mai 2009 erscheinen. Die Vorarbeiten für den Copernicus-Newsletter laufen derzeit noch, wir hoffen aber, ihn bald fertig stellen zu können.

Ebenfalls sei noch angemerkt, dass natürlich auch das Rahmenprogramm des Vereinsateliers (Spanferkel-Essen und anschließende Nachtwanderung inbegriffen) reichlich Gelegenheit zur persönlichen Vernetzung und zu individuellem Erfahrungsaustausch jeglicher Art bot.

Nach der Arbeit das Vergnügen: Fackelumzug und Schneeballschlacht in der Nacht

Nach der Arbeit das Vergnügen: Auch mal rumalbern in der Nacht muss sein ;)

Copernicaner Rafael Koehler zeigt sich beeindruckt vom nächtlichen Fackelspiel eines InMOE'lers ;)

Copernicaner Rafael Koehler zeigt sich beeindruckt vom nächtlichen Fackelspiel eines InMOE'lers ;)

Das Evaluationstreffen

Knappe drei Wochen später lud InMoe e.V. dann zu einem Evaluationstreffen nach Berlin. Im Gespräch mit dem Vorstand konnten die Teilnehmer ihre Eindrücke von dem Vereinsatelier noch einmal zur Diskussion stellen, über Stärken und Schwächen des Moduls reden und Verbesserungsvorschläge anbringen. Insbesondere wurde darüber beraten, mit welchen Methoden und in welchem Rahmen die Ziele von InMOE e.V. besser definiert und effektiver umgesetzt werden können. Besonderes Augenmerk galt auch der Integration neuer Mitglieder in die Initiative. Copernicus bot dieses Evaluationstreffen einen weiteren aufschlussreichen Einblick in Entscheidungsfindungsprozesse, in Methoden der Qualitätssicherung sowie in die Möglichkeiten dynamischer Fortentwicklung bestehender Konzepte der Vereinsarbeit auf Netzwerkebene.

Evaluationstreffen in Berlin

Evaluationstreffen in Berlin

Fazit und Ausblick

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass das Vereinsatelier am Anfang des Jahres einen hervorragenden (und motivierenden) Start in das „vernetzte“ Vereinsjahr gibt, mit vielen Möglichkeiten von anderen zu lernen, von gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren und sich in das Netzwerk einzubringen. Das Modul „Vereinsatelier“ im Angebot der InMoe wird seinen Ansprüchen gerecht.

Im Jahre 2009 wollen wir auch weiter die Kooperation und Zusammenarbeit mit Initiativen mit Osteuropabezug in Berlin ausbauen, insbesondere auch im Zusammenhang mit den Länderabenden, im Rahmen von Seminaren und durch die Teilnahme an Fortbildungen. Alles mit dem vorrangigen Ziel eine gute Betreuung unserer Stipendiaten zu gewährleisten und ihren Bedürfnissen in allen Bereichen gerecht zu werden.

Für weitere (und aktuelle) Informationen zur Arbeit von InMoe e.V. verweisen wir auf ihre Webseite.

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