Copernicus Stipendium e.V. – Blog random header image

Bajuwaren und Berliner zum Besuch bei den Hanseaten

März 13th, 2009 by Sascha Walther

im-fahrstuhl-zum-elbtunnelAnkunft und Empfang

Da staunten die Berliner und Münchner! Der traditionreichste Copernicus Verein, die Hamburger, machten ihren Ruf alle Ehre und empfingen die angereisten Berliner und Münchner Stipendiaten und Copernicaner mit einen feinen Programm.  Das Empfangskomitee bestand aus Vladana, längjähriges und verdienstvolles Mitglied von Copernicus Hamburg, die uns mit ihrer Familie begrüßte. Dieser familiäre Touch wurde noch erhöht durch die Präsenz und Führung Frau Schreibers, langjährige und engagierte Hamburger Gastmutter. Und last but not least, die Hamburger Stipendiaten (Alexandru Fleseriu aus Rumänien, Lenka Hrncirova aus Tschechien, Yaroslava Chernussenko aus Kasachstan, Radmila Milenkovic aus Serbien und Jaroslav Truchly aus der Slowakei), die  uns trotz schlechten Wetters, Grippe und Praktika während des gesamten Wochenendes begleitet haben.

Vasco da  Gama, James Cook und die legendäre Shackleton-Expedition begrüßten uns im beeindruckenden Schifffahrstmuseum. Ein Hauch von Welt? Nein, Weltmeere und Weltgeschichte im Übermaß! Es folgte dann eine von Alexandru geführte Stadtführung, der uns als Architekturstudent den besten Einblick geben konnte über die Gebäude und die Stadt. Danach folgte eine Schifffahrt durch den Hafen, übrigens die erste Schifffahrt überhaupt für Katarina, die diesen aufregenden Augenblick besonders genoss.

in-copernicus-buro-hamburgii1Ein positives Come-Together der Aktiven

Während die Stipendiaten weiter die Stadt entdeckten, begaben sich Mathias und Ulf von Copernicus Münchnen und Guarani von Copernicus Berlin zu Ann-Catrin aus dem neu gewählten Vorstand von Copernicus Hamburg. Sie hatte uns ins Büro von Copernicus Hamburg zu einem Informations- und Erfahrungausttausch eingeladen. Die einhellige Meinung aller Beteiligten war, dass dies ein sehr positives und optimistisches Treffen war. Münchner und Berliner waren froh zu hören, dass sich im Gründungsverein Hamburg wieder einiges tut und dass die Chancen sehr gut sind ab dem Sommersemester 2010 wieder Stipediaten aufzunehmen. Gäbe es dies schon vorgedruckt, hätten wir alle ein Letter of Intent unterschrieben, da dies aber nicht nötig war, einigten wir uns mündlich darauf,  uns durch verstärkten Kontakt gegenseitig zu unterstützen und Synergieeffekte auszuschöpfen sowie den Erfahrungsausstausch anzukurbeln. Alle drei Vereine haben identische Ziele und sie stehen alle vor unterschiedliche Chancen und Herausforderungen.  Da es unser gemeinsames Ziel ist, möglichst viele qualifizierte ost-, mittel- und südosteuropäische Studierende zu fördern und damit zum Aufbau, zur Stabilisierung und zur Demokratisierung in Ost-, Mittel- und Südosteuropa beizutragen,  freuen wir uns auf eine gute weitere gemeinsame Zusammenarbeit.

Die Berliner Stips vor der Rückfahrt mit dem ICE nach Berlin

Elbtunnel, Reeperbahn, Wunderland und St. Michaelis Hauptkirche

Danach und am Sonntag drangen wir tief unter die Erde, um den alten und beeindruckenden Elbtunnel zu besuchen, genossen einen wunderschönen Blick auf die Stadt Hamburg von der St. Michaelis Hauptkirche aus, besuchten die berühmte Reeperbahn und spazierten durch das einmalige Wunderland. Abends war dann schon Abschiedzeit. Abschiedspreis für die Stipendiaten: erstmals mit dem ICE fahren, das vergisst man nicht so schnell wieder. In weniger als einem Monat fahren alle Stipendiaten wieder in ihre Heimat, Melancholie lag in der Luft und es drückte manche Tränendüse. Lehrreiche und unvergessliche Monate werden bald Vergangenheit sein, weitere werden folgen. Geht man durch eine Tür hinaus, betritt man immer einen neuen Raum. Aus den Stipendiaten werden Alumnis, Copernicus-Alumnis, immer mit den Gasteltern, Aktiven und Deutschland verbunden. Auf ein neues!

Guarani

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