Am Montag trafen sich unsere 3 Stipendiaten zu einer Fragerunde rund um das Thema Praktikum. Der Copernicaner Sascha und die Copernicanerin Eileen und Karina gaben den Stipendiaten 2 Stunden lang wichtige Tipps rund um das Praktikum und beantworteten alle offen Fragen. Schließlich haben sie selbst ein paar Praktika hinter sich und geben ihre Erfahrungen gerne weiter.
Zu Beginn schrieb jeder seine persönlichen Erwartungen an den Abend auf eine rote Karte, damit wir sicherstellen konnten auch auf alle Wünsche der zukünftigen Praktikanten einzugehen. Folgende Fragen tauchten dabei auf und wurden auch prompt beantwortet:
Wann muss ich mein Praktikum absolvieren? Von Mitte Juli bis Ende September
Was muss ich bei einem Bewerbungsgespräch beachten? Neben einer adretten Bekleidung spielt das Auftreten des Bewerber eine ausschlaggebende Rolle. Es bringt nichts mit herausragenden Noten und Verdiensten zu prahlen, wenn das Gesamtbild nicht stimmt. Wichtig ist es dem Gegenüber sympathisch und selbstbewusst zu wirken. Hierzu sollte man dem potenziellen Arbeitgeber bei der Begrüßung sanft die Hand schütteln und ihn mit einem freundlichen, natürlichem Lächeln in die Augen schauen. Wenn man nach einer Kleinigkeit zu Trinken gefragt wird, sollte man sich stets für Wasser entscheiden, da dies am wenigsten Aufwand erfordert. Auch die Körperhaltung verrät so einiges über die Person. Ein absolutes Tabu ist es mit verschränkten Armen oder mit Händen in der Hosentasche zu sitzen. Das zeugt von Desinteresse. Stattdessen die Hände einfach auf den Schoß legen.
Sobald das Gespräch beginnt sollte man immer ehrlich sein, aber auch darauf achten, dass man sich besonders gut darstellen kann. Anstatt zu sagen, man beherrsche Englisch in Schrift und Wort gut, was natürlich auch durch ein Zeugnis belegt werden muss, sollte man lieber selbstbewusst von seinen „ausgezeichneten“ Englischkenntnissen sprechen. Manchmal gerät man in einem Bewerbungsgespräch in Situation, bei denen der Interessent sowohl positive, als auch negativen Eigenschaften aufgezählt bekommen will. Hierbei sollte man bemüht sein, seine Laster wie „ stur“ oder „ perfektionistisch“ einfach durch eine vorteilhaftere Formulierung in ein positives Licht zu rücken: „ Zielstrebig, Pflichtbewusst und Ergebnis orientiert“ sollte man dabei antworten. Auch ist es als Bewerber hilfreich , zu erwähnen, mit welchen Methoden man seine negativen Charaktereigenschaften/ Arbeitsmethoden verbessern kann. Das wirkt auf den potentiellen Arbeitgeber wie ein Beweis sich seiner Fehler bewusst zu sein, sie aber trotzdem kontrollieren oder vermeiden zu können, was von Professionalität zeugt.
Wie sollte ich mich bewerben? Zum einen hilft die klassische Bewerbungsmappe. Zum anderen erfreut sich auch die Bewerbung per Mail einer steigenden Popularität. Man sollte aber dies aber nur tun, wenn es verlangt wird.
Wo kann ich nach Praktikumsplätzen Ausschau halten? Im Internet, in der Zeitung, auf Aushängen in der Universität oder auf den Internetseiten der jeweiligen Firmen.
Wie hoch sollte mein Gehalt sein? Eine Summe von ca. 300 € sollte zufriedenstellend sein. Nach oben sind natürlich, je nach Größe der Firma, kaum Grenzen gesetzt.
Sollten dennoch Fragen auftauchen, so können sich die Stipendiaten jederzeit an ihre Mentoren wenden. Übrigens, der Praktikumstag wird jedes Semester von Berlin Copernicus veranstaltet, sodass man jederzeit auf aktuellere Themen eingehen kann.
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