Die neuen Stipenidaten sind da – und so veranstaltete Copernicus e.V. Berlin wieder einen Länderabend. Dieses Mal ging es um „Kultur, Sprache und Identität in Belarus“.
Für die zahlreichen Gäste begann der Abend gleich interaktiv: die Stipendiatinnen Alena Davidchyk (Psychologie) und Yulia Lukyanovich (studiert Internationale Geschäftskommunikation) brachten ihnen einige wichtige Begriffe bei. „Damit Sie sich bei einem Besuch in Belarus auch gut verständigen können“, erläuterte Lukyanovich.
Anschließend stellten sie in ihrer Präsentation die historische Entwicklung des Weißrussisch vor und grenzten es zur russischen Sprache ab. Im Alltag wird das Weißrussische allerdings mittlerweile zunehmend von der Sprache des Nachbarlandes verdrängt. So wird in den Schulen vorwiegend auf russisch unterrichtet, während zu Hause das Weißrussische gepflegt wird. Auch einige Dialekte und ihre soziokulturellen Auswirkungen wurden erläutert.
Das abschließende Highlight bildete ein Kreuzworträtsel, bei dem die Stipendiatinnen russische Wörter vortrugen, die deutschen Ursprungs sind und deshalb auch für deutsche Ohren vertraut klingen. Innerhalb von wenigen Minuten war die Aufgabe gelöst. Zur Belohnung gab es Süßigkeiten.
Im Anschluss an die Vorträge nutzen die rund 40 Zuhörer die Möglichkeit, Fragen an die Referentinnen zu stellen. Nach einer intensiven Diskussion im Plenum folgte ein gemütliches Beisammensein. Alena Davidchyk und Yulia Lukyanovich hatten gemeinsam mit ihren Gasteltern leckere Spezialitäten aus ihrem Heimatland vorbereitet. So gestärkt ergaben sich schließlich noch viele Gespräche in lockerer Atmosphäre.
Nun freuen sich alle auf den nächsten Länderabend am 13. Januar, bei dem Moldawien im Mittelpunkt steht.
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