Beim ersten Länderabend im neuen Jahrzehnt stand Moldawien im Mittelpunkt. Der Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das freute die Copernicus-Stipendiatin Valeria Schwarz ganz besonders: „Für mich ist es eine Ehre, über mein Heimatland zu berichten.“Valeria studiert Ökologie und engagiert sich sehr für den Umweltschutz. Während ihres Vortrags legte sie den Schwerpunkt auf die Identitätssuche Moldawiens, denn im Land gibt es viele Spannungsfelder: so erfuhren die Zuschauer, dass die beiden vorherrschenden Sprachen Russisch und Rumänisch eine zentrale Rolle bei der Identitätssuche spielen. Die Stipendiatin erläuterte auch die politische Situation des Landes im Kontext der Geschichte und den derzeitigen Bemühungen um einen EU-Beitritt. Gleichzeitig machte sie ihre Heimat als Reiseziel schmackhaft: in Moldawien befindet sich der größte Weinkeller der Welt! Und Walnüsse werden angebaut – ein Eldorado für Feinschmecker also.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die rund 60 Zuhörer die Möglichkeit, Fragen an die Referentin zu stellen. Nach einer intensiven Diskussion im Plenum folgte ein gemütliches Beisammensein. Valeria hatte verschiedene Spezialitäten aus ihrem Heimatland vorbereitet. So gestärkt ergaben sich noch viele Gespräche in lockerer Atmosphäre.
Eindrücke vom Länderabend:
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