Hier ist er nun, der erste von drei Erfahrungsberichten aus dem letzten Semester. Alischer, Copernicus-Stipendiat in Berlin blickt auf sechs Monate Studium und Leben in der Hauptstadt zurück:
Als ich erkannt habe, dass ich ein Stipendium bekommen habe, war ich sehr glücklich. Jetzt bin ich am Ende meines Aufenthalts in Berlin und will ein Abschlussbericht für die kommenden Stipendiaten schreiben, damit sie besser verstehen können, dass die Zeit in Berlin verbringen und vielleicht Europa zu sehen, das ist super toll.
Anfang diese Geschichte war für mich ein bisschen anstrengend: 2. August habe ich einen Postbrief von Copernicus e.V. bekommen. Da waren meine Einladung und die Unterlagen, mit der ich ein Visum gekriegt haben könnte. Dann bin ich in unsere Hauptstadt Duschanbe zu Deutschen Botschaft gefahren, um mein Visum zu kriegen, aber das war nicht so leicht. 3 Tage habe ich verloren, um meine Dokumenten alles zu vorbereiten und noch eine Woche, um mit dem Konsul ein Termin zu haben. In Deutschen Botschaft haben mir gesagt, dass ich die Antwort nach vier Wochen bekommen würde.Und dann nach vier Wochen habe ich angerufen – Kein Antwort… Ich rief jeden Tag an, aber nichts. Das war bescheuert. Ich war im Stress, fast Oktober, aber ich habe noch Antwort nicht bekommen. Vielen Dank zu damaligen Vorsitzende Copernicus e.V. Tetiana Chuvilina und die anderen. Tetiana hat mir ideologisch und auch moralisch unterstützt. In diesem Bezug haben auch der Vorsitzende DAAD in Tadschikistan Herr Kay Franke und meine Gasteltern in Berlin Carlos und Esther T. ihre Einlage gemacht.
Endlich habe ich mein Visum am ersten Oktober gekriegt und schon am dritten Oktober bin ich nach Frankfurt am Main geflogen. Der Abschied war mit meiner großen Familie und vielen Freunden nicht so einfach. Aber war lustig. Ich glaubte nicht, dass ich ein Semester in Berlin leben würde und an der Humboldt Universität studieren würde. Wegen meines Visums hatte ich keine Zeit darüber zu denken. Aber im Flug hatte ich noch fünf Stunden Zeit darüber zu überlegen und das war Wahnsinn. Dann habe ich von Frankfurt bis Berlin eine schöne Reise mit den Regionalzuge gehabt. Als ich schon in Berlin gekommen bin, haben mich dort Diana (meine Mentorin), Sascha und Eileen getroffen und Diana hat mich zu meiner Gastfamilie begleitet.
Ehrlich gesagt Anfang in Berlin zu studieren, war für mich bisschen Anstrengend, weil alles anders war. Am schwierigsten fand ich das Bildungssystem in Deutschland und selbst Berlin war auch sehr groß für mich, aber mit der Hilfe meine Mentorin habe ich zu diesem Bildungssystem und zum Verkehrsmittel in Berlin ganz schnell und ganz gut gewöhnt. Aber ich finde dieses Bildungssystem besser als unseres. Man kann hier in eigenen Wunsch die Unterrichtstunden wählen. Außerdem muss man sich sehr bemühen, um eine gute Note zu bekommen. Aber das macht Spaß. Die Vorlesungen waren sehr interaktiv besonders Grammatik und Textinterpretation. Ich könnte sagen, dass ich viele Informationen von Seminaren über die neue deutsche Literatur bekommen habe. Außerdem habe ich viele angenehme Leute kennengelernt. Vor einem Jahr könnte ich mich nicht vorstellen, dass ich viele Freunde aus verschiedenen Ländern in der Welt haben werde. Das ist jetzt wirklich so.
Ehrlich gesagt diese 6 Monate waren für mich die glücklichsten Monate in meinem Leben, ich glaube solche Momente werden noch mehr. Seit Ende Oktober habe ich fast jeden Tag besonders am Wochenende mit meinen Freunden, mit Stipendiaten Alena und Yuliya und auch mit meiner Gasteltern etwas schönes, wie ins Kino gehen, Theater und Museen besuchen, spontan irgendwohin reisen, in die Disko gehen, also alles mögliches und wunderbares, die in Berlin gibt, untergenommen. Besonders schön war, als wir zusammen (die Stipendiaten) mit unseren guten Freund Guarani eine nettes Wanderung in der Nacht durch Kreuzberg und Neuköln gemacht haben. da haben wir bemerkt, wie echte Berlin in der Nacht aussieht, wie das Leben in der Nacht ist. Obwohl wir schon fast 3 Monate in Berlin waren, wussten wir das nicht. Wir haben viel gewandert und viele interessante Lokale besucht.
Wie wir schon wissen, Copernicus besorgt alle ihre Stipendiaten mit den Gastfamilien. Das finde ich besonders gut mit diesem Dinge. Ich wohnte bei Esther und Karl – Heinz T. Sie waren sehr lieb. Ehrlich gesagt, in diesen 6 Monaten habe ich mich wie zu Hause gefühlt. Ich merkte nicht, dass ich irgendwo anders bin, ich hatte keine Zeit zum Heimweh. Meiner Meinung nach in einer Gastfamilie zu leben, spielt eine große Rolle eigene Deutschkenntnisse zu verbessern. Man kann auch über deutsche Kultur mehr erfahren. Besonders lieb fand ich, wie wir das Weihnachtfest und auch Silvester gefeiert haben. Wir feierten 3 Tage um Kreis der Familie. Jeden Abend war bestimmt besonderes Gericht. Wir sangen fast die ganze Nacht deutsche Weihnachtslieder. Für mich war das besonders interessant und alles war neue so zu sagen, weil in meiner Heimatland kein solchen Fest gibt. In den Lauf diese 6 Monate wollte ich nicht das Essen verpassen, weil Esther immer etwas neues, etwas interessantes und leckeres kocht. Ich kann das nicht beschreiben. Das muss man einfach probieren. Ich bin der Gastfamilie dankbar, dass sie mich immer in schwierigen Zeiten unterstützten.
Ich bin glücklich und bedankbar, dass ich solche Möglichkeit von Copernicus e.V. und Zehlendorfern Familien, die mir gefördert haben, bekommen habe. Ich finde die organisatorische Seite in Copernicus e.V. sehr gut. Z.B. Plenum war für uns Stipendiaten wichtig, wenn wir irgendwelche Frage hatten, könnten wir da alles besprechen und die Lösungen finden. Endlich kann ich sicher sagen, dass Copernicaner wirklich auf ihre Stipendiaten passen.
Innerhalb dieser 6 Monate haben wir viel Angenehmes mit dem Copernicaner untergenommen. Besonders gut war, als wir eine Reise nach Wendgräben untergenommen haben. Da fand im echten Schloss unsere Seminar, die die ehemalige Vorsitzende Copernicus e.V. Tetiana Chuvilina organisiert hat, statt. Das Thema war „20 Jahre Deutsche Einheit und die Erinnerung an die SED-Diktatur in der DDR“. Hervorragend war im Seminar die Exkursion nach Hötensleben und Marienborn. Da sind wir an der ehemaligen Grenze DDR und BRD gewesen, und alle Grenzdenkmale gesehen, wie man damals Passkontrolle gehabt hat. Das war sehr interessant. Wir hatten auch ein schönes Bergfest, da hatte ich erst mal Schlittschuh laufen gelernt. Ich finde auch richtig gut, dass in den Regeln unsere Stipendium auch ein Praktikum steht. Ab 25 Februar habe mein Praktikum in einer Sprachschule „PSP Sprachpunkt“ angefangen. Jetzt mache ich gerade dort Praktikum. Dort hospitiere ich, wie man am besten unterrichten kann. Welche neue Unterrichtsmethode gibt, welche Bücherlektüre benutzt man, um die Studenten besser und schneller alles verstehen zu können. Ich verbringe dort 4 Stunden am Tag. Ab diese Woche habe ich schon zu unterrichten angefangen. Das ist erste Schritte Deutschlehrer zu werden.
Ich kann sagen, dass meine Mentorin “Diana“ immer dabei war, obwohl studierte sie in Frankfurt-Oder, trotzdem, als ich irgendwelche Probleme hatte, kontaktierten wir per Internet oder telefonisch. Sie hat mich immer unterstützt. Besonders vor meinem Länderabend, als ich im Stress war. Ohne ihre Hilfe konnte ich das nicht schaffen. Herzlichen Dank!!! Diana.
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ich glaube dass deine Erfahrung super war !!! Der Artikel ist sehr schon und interessant