Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.
An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.
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Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)
1. Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?
Nina, Peter, Sophienstr.,Stolz,
Aufregung am Länderabend
2. Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?
Natürlich ja, als Mensch bin ich viel stärker geworden. Beruflich auch-meine erworbenen Kenntnissen (Deutsch mindestens) verwand ich auf der Arbeit.
3. Welche Punkte an unserem Stipendiatenprogramm findest du gut und Welche könnten wir aus deiner Sicht optimieren ?
Über Optimierung kann ich nichts sagen, ich hatte das großte Los bekommen, als ich das Copernicus-Stipendium gewonnen habe, für mich fang die lebenswichtige Periode an. Deswegen finde ich alle Punkte am Stipendiatenprogramm, auch wenn ich nicht viel damals erreichte, sehr erfolgreich.
4. Worüber lachst Du bist heute noch wenn du an deine Zeit als Stipendiat denkst?
Ich war in der Copernicuszeit im Vergleich mit meinem realen Leben im Heimatland viel mehr unverantwortlicher , was z.B. mein Studium an der Humboldtuniversität damals betraf. Davon hängte natürlich meine nicht so beste Ergebnisse ab. Danach lachte ich über mich selbst, über meine höhere Selbsteinschätzung, ich glaubte:”Ich habe doch schon alles erreicht, ich habe doch das Stipendium gewonnen.”
5. Pflegst du heute noch Kontakte zu deinen Copernicus-Bekanntschaften?
Leider fast mit niemandem, ich hoffe, daß Jubiläumtreffen erfrischt die Interesse für weitere Kontakte von beiden Seiten.
6. Was vermisst Du an damals?
Ich vermisse die ereignisvolle Zeit, sehr gutes, aufrichtiges Verhältniss mir gegenüber, unvergessliche Treffen dank Copernicaner.
7. Wie hast du damals erfahren, dass du Copernicus-Stipendiat bist? Wo warst du, was hast du gemacht?
Ich war zum Glück zu Hause, machte etwas alltägliches, als Peter mich anruf. Das was so unerwartend, daß ich nicht mehr fließend und fehlerlos Deutsch sprechen konnte. Peter teilte mir mit, daß ich eventuell eine Stipendiatin werden könnte, so meinte er nach dem Telefongespräch mindestens. Deswegen sollte ich nur noch paar Tage auf die gemeinsame Entscheidung warten. Da waren die Tage…Und einmal, nach wirklich 2 Tagen, habe ich einen zauberhaften E-Mail, in dem mein Schicksal für weitere 6 Monate bestimmt wurde – ICH BIN EINE COPERNICUSSTIPENDIATIN!
Auf dem Foto sind wir alle Stipendiaten Berlin Copernicus SoSe2002, außer dem letzten-das ist Adam F., der Stipendiat vom WiSe 2001/02. Ich bin übrigens von links nach rechts die vorletzte
Bisher erschienen:
Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde
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