Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 1. September 2010, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema “Wirtschaftswunder an der Weichsel?” in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein.
Das Jahr 2009 erschütterte fast alle europäischen Volkswirtschaften. Ausgerechnet Polen, als einziges EU-Land, verzeichnete im selben Jahr eine Steigerung seiner Wirtschaftsleistung. Ist das Wachstum nur eine zufällig glückliche Konstellation einzelner Faktoren oder ist es einer soliden Wirtschaftspolitik zu verdanken? Handelt sich hier nur um eine Folge der europäischen Förderpolitik oder um einen echten Wirtschaftsaufschwung? Welche Auswirkungen hat es auf die deutsch-polnischen Grenzregionen?
Die polnische Copernicus-Stipendiatin Katarzyna Grzeganek studiert Betriebswirtschaftslehre an der Karol Adamiecki Wirtschaftsuniversität in Katowice. Katarzyna gibt einen Einblick in die Gestaltung der polnischen Wirtschaftspolitik während der Finanzkrise und untersucht, weshalb dieses Ergebnis die Regierung dazu veranlasste, Polen als grüne Insel im roten Rezessionsmeer medienwirksam zu bezeichnen. Welchen Anteil hat der Binnenmarkt an dieser Entwicklung? Spielen die Fördergelder aus Brüssel eine Hauptrolle? War es von Vorteil nicht zur Eurozone zu gehören? Außerdem: Hat diese Disparität in der Entwicklung auf beiden Seiten der Oder Folgen für die Grenzregionen und sind Chancen bzw. Risiken erkennbar? Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen und die Diskussionsrunde mit eigenen Beiträgen zu bereichern.
Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Verein die Teilnehmer zu weiteren Gesprächen im informellen Rahmen bei einem kleinen Buffet mit Getränken und selbst zubereiteten, polnischen Spezialitäten ein.
Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen.
Tags: Katarzyna · Länderabend · Polen · WirtschaftspolitikNo Comments
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