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	<title>Copernicus Stipendium e.V. - Blog</title>
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	<description>Förderung mittel- und osteuropäischer Studierender in Deutschland e.V.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 11:58:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Programm 10 Jahre Copernicus</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>

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		<description><![CDATA[10 Jahre Copernicus &#8211; Das ist die Geschichte von 70 jungen Menschen aus 18 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens. Berliner Studenten und junge Berufstätige haben für sie ein sehr individuelles Stipendienprogramm auf die Beine gestellt, mit dem die Stipendiaten und Aktiven in jedem Semester gemeinsam gewachsen sind.
10 Jahre Copernicus &#8211; Das bedeutet gemeinsam zurückzublicken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10 Jahre Copernicus &#8211; Das ist die Geschichte von 70 jungen Menschen aus 18 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Zentralasiens. Berliner Studenten und junge Berufstätige haben für sie ein sehr individuelles Stipendienprogramm auf die Beine gestellt, mit dem die Stipendiaten und Aktiven in jedem Semester gemeinsam gewachsen sind.</p>
<p>10 Jahre Copernicus &#8211; Das bedeutet gemeinsam zurückzublicken, Freunde wiederzutreffen und sich bei allen zu bedanken, die Copernicus in den vergangenen Jahren mitgestaltet haben.</p>
<p>Deswegen veranstalten wir anlässlich des 10-jährigen Jubiläums ein internationales Symposium zum Thema „Ein friedliches Europa&#8221;, eine Schifffahrt und eine Feier.</p>
<p>Das Jubiläum findet vom 10. bis zum 12. September in der „Alten Feuerwache&#8221; (Axel-Springer-Straße 40/41, Berlin Kreuzberg) statt. Wir freuen uns über eure Teilnahme. Anmeldungen: 10-jahre@copernicus-stipendium.de.</p>
<p> Das Programm unseres 10jährigen Jubiläums<br />
vom 10.-12.09.2010 in Berlin</p>
<p> Freitag, 10.09.2010</p>
<p>19:45 Uhr</p>
<p>Treffpunkt am Ufer der Spree</p>
<p>Anlegestelle am Plänterwald Bulgarische Str./ Wasserstr. 12435 Berlin-Treptow</p>
<p> 20:00 bis 23:00 Uhr</p>
<p>Schifffahrt und Begrüßung</p>
<p>Samstag, 11.09.2010</p>
<p>Tagungshaus Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41 10969 Berlin-Kreuzberg</p>
<p>ab 09:00 Uhr</p>
<p>Empfang mit Kaffee und Tee</p>
<p> 09:30 Uhr</p>
<p>Begrüßung und offizielle Eröffnung des Jubiläums durch Clara Kemme, Vorstandsvorsitzende Copernicus e.V.</p>
<p> 09:40 Uhr</p>
<p>„10 Jahre Copernicus Berlin: Zur Geschichte des Vereins“</p>
<p>Axel Schuchart, Gründungsmitglied Copernicus Berlin</p>
<p> 10:00 Uhr</p>
<p>„Copernicus und seine Partner“</p>
<p>Initiative Mittel- und Osteuropa</p>
<p> 10:30 Uhr</p>
<p>„Copernicus aus der Sicht seiner Alumnis“</p>
<p>Lenka Bischof aus der Slowakei Copernicus Stipendiatin SoSe 2004</p>
<p>Ivan Samsonau aus Belarus Copernicus Stipendiat WiSe 2008/2009</p>
<p> 11:00</p>
<p>Pause mit Kaffee und Tee</p>
<p> 11:20 Uhr</p>
<p>„Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union, Deutschland und Osteuropa“</p>
<p>Manuel Sarrazin (Bündnis90/Die Grünen) – Mitglied des Bundestages</p>
<p>Anschließende Diskussion</p>
<p> 12:20 Uhr</p>
<p>Mittagessen</p>
<p>13:30 Uhr</p>
<p> Parallele Workshops (von Copernicus-Alumnis in Kooperation mit OsteuropaexpertInnen):</p>
<p>„Interkulturelle Verständigung – ein Simulationsspiel“ Das BARNGA Tournier ist ein Kartenspiel wobei Herausforderungen der Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen bloßgelegt werden. Das Spiel wird in Stille gespielt, doch es gibt eine Falle&#8230; Plötzlich werden die Teilnehmer gezwungen zu kommunizieren und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Kreative Lösungen werden gebraucht und gemeinsame Ziele gesucht.</p>
<p>Moderation: Jagoda Gandziarowska, Firmeninhaberin von Pracownia Gier, ein Training- und Consulting Unternehmen für Kommunikationsstrategien.</p>
<p>„Europäische Erinnerungsorte – zwischen nationale Erinnerung und gemeinsamer Identität“ Länder in Mittel- und Osteuropa begaben sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf eine neue Suche nach ihrer Identität. Bei der Rekonstruktion der eigenen, nationalen Geschichte entstand die Frage, inwiefern diese Länder Teil sind der europäischen Geschichtswahrnehmung oder ob sie einen eigenen geschichtlichen Weg gegangen sind. In diesem Workshop werden Europäische Erinnerungsorte bearbeitet. Wie wird Europa in Ländern Mittel- und Osteuropas definiert und hat Europa überhaupt eine einheitliche, definierbare Geschichte? Gibt es verschiedene Kulturräume (denk an den polnisch-ukrainisch-litauischen Kulturraum oder den Einfluss von Russland oder der Türkei)? Gibt es einen Raum namens Abendland und wo befindet er sich genau? </p>
<p>Referent: Dr. Zaur Gasimov, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Geschichte Mainz Kurzreferat: Katarina Illiushchenia aus Belarus (Copernicus Stipendiatin WiSe 2008/2009). Endre Sandor-Erdödi aus Rumänien (Copernicus Stipendiat WiSe 2002/2003).</p>
<p>„Folgen der Wirtschaftskrise für neue Mitgliedsstaaten der EU und seine Beitrittskandidaten“ In den Ländern der Region gerieten nach Einsetzen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise die zur Finanzierung von Leistungsbilanzdefiziten und Auslandsverschuldung notwendigen Kapitalzuflüsse ins Stocken und die Exporte brachen wegen des weltweiten Wachstumskollapses ein. Das zuvor beachtliche Wirtschaftswachstum, weitgehend finanziert durch Auslandskredite, ging kräftig zurück und die Arbeitslosigkeit nahm sprunghaft zu. In diesem Workshop werden von Panelisten aus der Region die Entwicklungen in Ihrem Land dargestellt. Zusammen mit dem Publikum werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet und die Entwicklungsstrategien für die Zukunft diskutiert.</p>
<p>Moderator: Dr. Wolfgang Glomb, Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte.</p>
<p>Panelmitglieder: Aleksandar Ivkovac, Gesandter bei der Botschaft der Republik Serbien in Berlin Frau Laleva, Erste Sekretärin der Bulgarischen Botschaft in Berlin Dr. Andreia Tolciu aus Rumänien (Copernicus Stipendiatin WiSe 2002/2003). Katarzyna Grzeganek aus Polen (aktuelle Copernicus Stipendiatin).</p>
<p> 15:00 Uhr</p>
<p> „Ein friedliches Europa – die Rolle des Dialoges und Beispiele des Austauschs“ Zusammenfassung der Workshops und eine moderierte Diskussion</p>
<p>Moderator: Martin Volchanov</p>
<p> 16:15 Uhr</p>
<p>Abschlusswort des Moderators zum Thema „Copernicus als Beispiel eines friedlichen Europas“</p>
<p> 19:30 Uhr bis 00:00 Uhr</p>
<p> Jubiläumsfeier mit Abendessen</p>
<p>Tagungshaus Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41 10969 Berlin-Kreuzberg</p>
<p>19:30 Einlass &#038; Begrüßungssekt</p>
<p>19:55 Musikalisches Programm</p>
<p>20:00 Eröffnung des Jubiläumsfestes und Programmvorstellung durch Diana Zhamakochyan und Guarani De Morais</p>
<p>20:05 Eröffnungsrede von Herrn Fried Nielsen, Auswärtiges Amt</p>
<p>20:15-00:00 Empfang mit Jubiläumsbüffet Ukrainischer Gesang Kulturelles Programm mit Alumnibeiträgen Musik DJ Nachtwind (Eastern Europe &#038; World Music)</p>
<p>21:00 Anschneiden der Geburtstagstorte</p>
<p>Sonntag, 12.09.2010</p>
<p>ab 10:30 Uhr</p>
<p>Empfang mit Kaffee und Tee</p>
<p>Tagungshaus Alte Feuerwache Axel-Springer-Str. 40/41 10969 Berlin-Kreuzberg</p>
<p> 11:00 Uhr</p>
<p>„Vorteile und Nachteile des Stipendienprogramms aus erster Hand: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Copernicus-Programm“</p>
<p>Khrystyna Pototska aus der Ukraine, Copernicus Stipendiatin WiSe2008/2009</p>
<p> 11:20 Uhr</p>
<p>„Zukunftswerkstatt: Kritik und Vision zu Copernicus Berlin e.V.“</p>
<p>Moderierte Kleingruppen zur Vision und Nachhaltigkeit – Möglichkeiten und Chancen des Vereins.</p>
<p> 12:20</p>
<p>Abschlusswort von Clara Kemme, Vorstandsvorsitzende Copernicus Berlin e.V.</p>
<p> 12:30 Uhr</p>
<p>Abreise</p>
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		<item>
		<title>Copernicus-Länderabend &#8220;Wirtschaftswunder an der Weichsel?&#8221; am 01. September 2010</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/24/copernicus-landerabend-wirtschaftswunder-an-der-weichsel-am-01-september-2010/</link>
		<comments>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/24/copernicus-landerabend-wirtschaftswunder-an-der-weichsel-am-01-september-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina-Mareen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Länderabende]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Katarzyna]]></category>
		<category><![CDATA[Länderabend]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 1. September 2010, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema &#8220;Wirtschaftswunder an der Weichsel?&#8221; in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein.

Das Jahr 2009 erschütterte fast alle europäischen Volkswirtschaften. Ausgerechnet Polen, als einziges EU-Land, verzeichnete im selben Jahr eine Steigerung seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 1. September 2010, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema &#8220;Wirtschaftswunder an der Weichsel?&#8221; in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein.<br />
</strong><br />
Das Jahr 2009 erschütterte fast alle europäischen Volkswirtschaften. Ausgerechnet Polen, als einziges EU-Land, verzeichnete im selben Jahr eine Steigerung seiner Wirtschaftsleistung. Ist das Wachstum nur eine zufällig glückliche Konstellation einzelner Faktoren oder ist es einer soliden Wirtschaftspolitik zu verdanken? Handelt sich hier nur um eine Folge der europäischen Förderpolitik oder um einen echten Wirtschaftsaufschwung? Welche Auswirkungen hat es auf die deutsch-polnischen Grenzregionen?</p>
<p>Die polnische Copernicus-Stipendiatin Katarzyna Grzeganek studiert Betriebswirtschaftslehre an der Karol Adamiecki Wirtschaftsuniversität in Katowice. Katarzyna gibt einen Einblick in die Gestaltung der polnischen Wirtschaftspolitik während der Finanzkrise und untersucht, weshalb dieses Ergebnis die Regierung dazu veranlasste, Polen als grüne Insel im roten Rezessionsmeer medienwirksam zu bezeichnen. Welchen Anteil hat der Binnenmarkt an dieser Entwicklung? Spielen die Fördergelder aus Brüssel eine Hauptrolle? War es von Vorteil nicht zur Eurozone zu gehören? Außerdem: Hat diese Disparität in der Entwicklung auf beiden Seiten der Oder Folgen für die Grenzregionen und sind Chancen bzw. Risiken erkennbar? Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen und die Diskussionsrunde mit eigenen Beiträgen zu bereichern.</p>
<p>Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Verein die Teilnehmer zu weiteren Gesprächen im informellen Rahmen bei einem kleinen Buffet mit Getränken und selbst zubereiteten, polnischen Spezialitäten ein.</p>
<p>Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Copernicus Berlin &#8211; Persönliche Retrospektiven 7: Gastfamilie Thierauch</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/19/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-7-gastfamilie-thierauch/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 09:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus Kowalski trifft Schmidt Jubiläum Gastfamilie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12.  September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im  Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die  Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt  haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie  aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12.  September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im  Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die  Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt  haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie  aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus  gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">An diese Stelle bedanken wir uns  bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen,  namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ),  Robert Bosch Stiftung,  Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf  Stiftung.</span></p>
<p>&#8212;&#8212;</p>
<p>Gastfamilie Thierauch (Berlin &#8211; Zehlendorf)</p>
<p>1. Wie kamen Sie zu Copernicus?        <a href="http://www.rbb-online.de/kowalskitrifftschmidt/archiv/kowalski_trifft_schmidt24/02.html"><img class="alignright size-full wp-image-1504" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Unbenannt.bmp" alt="" width="245" height="287" /></a></p>
<p>Durch Familie Moers</p>
<p>2. Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, Gasteltern bei Copernicus zu werden?</p>
<p><strong> </strong>Wir unterstützen eine Öffnung der BRD nach Osten (Europa reicht bis zum Ural!) und möchten die dortigen Länder und Völker mit uns freundschaftlich verbunden sehen. Das erweitert unseren Horizont</p>
<p>3. Gibt es ein gemeinsames Erlebnis mit einem Stipendiaten, an das Sie sich besonders gern erinnern?</p>
<p>Eine Radtour mit Besuch des Sowjetischen Ehrenfriedhofs in Pankow<br />
<span id="more-1475"></span><br />
4. Haben sie noch kontakt zu Gaststudenten? Wie? <strong> </strong></p>
<p>Per E-Mail oder bei Weihnachtsgrüßen, selten ein Besuch<strong><br />
</strong></p>
<p>5.  Nach den langjährigen Erfahrungen: Worauf sollte Copernicus in Zukunft stärker Gewicht bei der Auswahl legen ?</p>
<p>Wir hatten immer nur sehr nette und intelligente Studenten. Der Mix war sehr gut. Wir denken jedoch, daß Stipendiaten, nicht unbedingt aus unmittelbar benachbarten Ländern kommen sollen (Polen, Tschechien oder EX-Jugoslawien). Für diese Studenten gibt es eine Vielzahl anderer Wege nach Deutschland zu kommen.</p>
<p>6.  Was bestimmt aus Ihrer Sicht eine ideales Verhältnis zu den Ihnen Anvertrauten ?</p>
<p>Selbstständigkeit, gegenseitige Akzeptanz der Kulturen</p>
<p>7. Welche Kulturunterschiede sind Ihnen aufgefallen?</p>
<p>Das ist abhängig vom Ausgangsland. Ganz sicher waren die Studenten sehr anpassungsfähig, praktisch immer gut gelaunt und für das ihnen Angebotene dankbar. Sie waren auch zurückhaltender als deutsche Studenten und stellten überraschend geringe Forderungen.</p>
<p>8.  Was würden Sie gerne noch loswerden auf Anlaß unseres Jubiläums?</p>
<p>Wir wünschen Copernicus weiterhin viel Erfolg bei der freundschaftlichen Verbindung von jungen Menschen aus östlichen Ländern mit der deutschen Kultur.</p>
<p>Manches Mal denke ich, daß die Studenten nach einem halben Jahr gerade anfangen, heimisch zu werden und ob eine Stipendiumsdauer von einem Jahr nicht noch besser wäre.</p>
<p>Bisher erschienen:</p>
<p><a href="../2010/08/08/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/">Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</a></p>
<p><a href="../2010/08/08/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-2-stipendiatin-irina-v-russland-ss-2002/#more-1452">Persönliche Retrospektiven 2:  Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</a></p>
<p><a href="../2010/08/08/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-3-copernicus-ehem-aktive-nina-h/#more-1470">Persönliche Retrospektiven 3:  Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.</a></p>
<p><a href="../2010/08/07/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-4-gastfamilie-kerst/">Persönliche Retrospektiven 4: Gastfamilie Kerst, Berlin-Zehlendorf</a></p>
<p><a href="../2010/08/08/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-5-stipendiat-geo-p-rumanien-ws-200506/">Persönliche Retrospektiven 5: Stipendiat Geo P., Rumänien (WS 2005/06)</a></p>
<p><a href="Stipendiatin Iryna A., Belarus (WS 2007/08)">Persönliche Retrospektiven 6: Stipendiatin Iryna A., Belarus (WS 2007/08)</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.copernicus-stipendium.de%2Fblog%2F2010%2F08%2F19%2F10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-7-gastfamilie-thierauch%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:40px;"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 6: Stipendiatin Iryna A., Belarus (WS 2007/08)</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/08/10-jahre-copernicus-berlin-%e2%80%93-personliche-retrospektiven-6-stipendiatin-iryna-a-belarus-ws-200708/</link>
		<comments>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/08/10-jahre-copernicus-berlin-%e2%80%93-personliche-retrospektiven-6-stipendiatin-iryna-a-belarus-ws-200708/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 07:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung,  Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.</span></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Stipendiatin Iryna A., Belarus (WS 2007/08)</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/S7303634.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1491" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/S7303634.jpg" alt="" width="318" height="238" /></a> 1.      Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?</p>
<p>Gastfamilie &#8211; Berlin &#8211; nochmals Berlin &#8211; Uni &#8211; Freunde</p>
<p>2.      Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres<br />
Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?</p>
<p>Ja,das kann man sagen. Mit dem Aufenthalt und Studium in<br />
Deutschland punkte ich immer zusaetzlich bei der Arbeitssuche,<br />
nicht viele belarussische Studenten haben diese Moeglichkeit<br />
bekommen. Un in der rein menschlichen Hinsicht war das auch<br />
eine Bereicherung – neue Kontakte, neue Fertigkeiten und<br />
Kenntnisse.<span id="more-1490"></span></p>
<p>3. Welche Punkte an unserem Stipendiatenprogramm findest du gut und Welche könnten wir aus deiner Sicht optimieren ?</p>
<p>Selbstaendige Kursenwahl an der Uni is gut sowie die ganze Gastfamiliesache. Es waere auch schoen, wenn ich haette arbeiten koennen.</p>
<p>4.      Worüber lachst Du bist heute noch wenn du an deine Zeit als Stipendiat denkst?</p>
<p>Ich muss lachen, wenn ich daran denke, wie ich&#8230;achwas,das ist persoenlich und hat mit Copernicus nichts zu tun. Bei Copernicus war alles serious <img src='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )/.</p>
<p>5.      Pflegst du heute noch Kontakte zu deinen Copernicus-Bekanntschaften?</p>
<p>Leider kaum</p>
<p>6. Was vermisst Du an damals?</p>
<p>Ich vermisse eine gewisse Sorglosigkeit und das Gefuehl, dass alles klappt.</p>
<p>7.      Wie hast du damals erfahren, dass du Copernicus-Stipendiat bist? Wo warst du, was hast du gemacht?</p>
<p>Ich habe eben mit meiner guten Freundin gezankt (die Beziehungen sind nie besser geworden) und ich war auf dem Weg an die Uni, um meine Jahresarbeit zu verteidigen&#8230; Ein anstrengender Tag.</p>
<p>8.      Was würdest Du gerne noch loswerden auf Anlaß unseres Jubiläums?</p>
<p>Es leben ansteckende Enthusiasten! Moege sich diese Krankheit auch weiter in der Welt verbreiten!</p>
<p>Bisher erschienen:</p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/">Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</a></p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-2-stipendiatin-irina-v-russland-ss-2002/#more-1452">Persönliche Retrospektiven 2:  Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</a></p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-3-copernicus-ehem-aktive-nina-h/#more-1470">Persönliche Retrospektiven 3:  Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.</a></p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/07/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-4-gastfamilie-kerst/">Persönliche Retrospektiven 4: Gastfamilie Kerst, Berlin-Zehlendorf</a></p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/08/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-5-stipendiat-geo-p-rumanien-ws-200506/">Persönliche Retrospektiven 5: Stipendiat Geo P., Rumänien (WS 2005/06)</a></p>
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		<item>
		<title>10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 5: Stipendiat Geo P., Rumänien (WS 2005/06)</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/08/10-jahre-copernicus-berlin-%e2%80%93-personliche-retrospektiven-5-stipendiat-geo-p-rumanien-ws-200506/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 07:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.copernicus-stipendium.de/blog/?p=1486</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin  sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein  willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige  Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen,  in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und  Aktiven Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin  sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein  willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige  Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen,  in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und  Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren  Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer  Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung,  Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.</span></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Stipendiat Geo P., Rumänien (WS 2005/06)</p>
<p>1.      Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?</p>
<p>Internationalität, Vielfalt, Deutsches Familienleben, Länderabende, Berlin</p>
<p>2.      Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?</p>
<p>Das Copernicus Programm hat mir gezeigt, dass Grenzen, egal ob auf der Landkarte oder im Kopf, überwindbar sind und, dass ein Blick über den eigenen Tellerrand den Unterschied ausmacht.  Darüber hinaus bot mir das Studienprogramm die Möglichkeit, meine berufliche Laufbahn auf internationalem Niveau zu gestalten.<span id="more-1486"></span></p>
<p>3.      Worüber lachst Du bist heute noch wenn du an deine Zeit als Stipendiat denkst?</p>
<p>Das Kochen bei dem damaligen Vorstandsmitglied Peter Deutschmann sowie die ausgelassene Stimmung im Hause meiner Gastfamilie wenn die Enkelkinder zu Besuch kamen.</p>
<p>4.      Pflegst du heute noch Kontakte zu deinen Copernicus-Bekanntschaften?</p>
<p>Ja, aber nicht so viel wie ich gerne würde. Insbesondere war das Seminar in Lüneburg für neue Bekanntschaften geeignet.</p>
<p>5.      Wie hast du damals erfahren, dass du Copernicus-Stipendiat bist? Wo warst du, was hast du gemacht?</p>
<p>Hatte mich Off-Cycle beworben und Zusage kam unerwartet während den Sommerferien (war gerade mit Freunden grillen) Man erklärte mir, dass meine Bewerbung von Hamburg nach Berlin weitergeleitet wurde und, dass ich noch ein telefonisches Gespräch mit dem damaligen Vorstand  haben werde. Die Spannung dauerte doch noch einige Tage …</p>
<p>6.      Was würdest Du gerne noch loswerden auf Anlaß unseres Jubiläums?</p>
<p>Mehrere Alumni-Treffen organisieren. Besseres Networking nach dem Stipendium. Keep going!</p>
<p>Bisher erschienen:</p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/">Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</a></p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-2-stipendiatin-irina-v-russland-ss-2002/#more-1452">Persönliche Retrospektiven 2:  Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</a></p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-3-copernicus-ehem-aktive-nina-h/#more-1470">Persönliche Retrospektiven 3:  Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.</a></p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/07/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-4-gastfamilie-kerst/">Persönliche Retrospektiven 4: Gastfamilie Kerst, Berlin-Zehlendorf</a></p>
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		<title>10 Jahre Copernicus Berlin &#8211; Persönliche Retrospektiven 4: Gastfamilie Kerst</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 16:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.copernicus-stipendium.de/blog/?p=1476</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.</span></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Gastfamilie Kerst (Zehlendorf)</p>
<p>1) Wie kamen Sie zu COPERNICUS?</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSCN01831.jpg"><img class="size-full wp-image-1481 alignright" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/DSCN01831.jpg" alt="" width="303" height="226" /></a><br />
Wir wurden von Herrn von Moers als Gasteltern für Copernicus angeworben. Herr von Moers wußte, dass wir vor geraumer Zeit Studenten aus den USA und Canada betreut hatten.</p>
<p>2) Was war der ausschlaggebende Grund, Gasteltern bei COPERNICUS zu werden?</p>
<p>Nach der Wende 1989/1990 halten wir die Möglichkeit für Studenten aus ehemaligen Ostblockstaaten wenigstens 1 Semester in Deutschland (D) studieren zu können für die Entwicklung in ihren Heimatländern für wichtig. Gemäß der jüngsten Aussage des früheren tschechischen Präsidenten Vaclav Havel, dass  es wichtig sei, die demokratische Gesellschaft dort zu unterstützen, wo Diktatur herrscht oder herrschte.&#8221;Es schadet ihnen nicht, es nützt ihnen. Wir müssen die Studenten unterstützen&#8221;.<span id="more-1476"></span></p>
<p>Gerade bei den beiden Studentinnen aus Belarus hatten wir &#8220;Töchter&#8221;, die die Form der Gastelternschaft in vielen Gesprächen gut genutzt und auch geschätzt haben. Unser Interesse bestand auch darin, aufzuzeigen, dass D nicht nur auf 12  Jahre 3. Reich zu reduzieren sind.</p>
<p>3) Gibt es ein gemeinsames Erlebnis mit einem Stipendiaten, an das Sie sich besonders gern erinnern?</p>
<p>Ein Tagesausflug bei bestem Wetter mit Besuch von:</p>
<p>- Gedenkstätte KZ-Sachsenhausen, wo sich D den von ihm verursachten Menschenrechtsverletzungen und Gräueln stellt. Unser Stip war sehr interessiert und beindruckt und hat vieleFotos gemacht.</p>
<p>- Besuch des Dorfes Meeseberg mit dem Gästehaus der Bundesregierung zur Verdeutlichung einer Offenheit, wie sich D seinen Staatsgästen gegenüber schlicht repräsentiert ohne eine martialische, strikte Bewachung.</p>
<p>- Besuch eines Gartenlokals am Wasser, in dem wir bei Sonnenschein gegessen haben.</p>
<p>- Besuch des Schlosses Oranienburg, in dessen Park seinerzeit die Landesgartenschau von Brandenburg mit einem bunten und witzigen Programm, einer Künstlergruppe &#8220;Die Aristokraten&#8221; bestehend aus Tänzern, Pantomimen, Artisten als Adlige mit dem Kurfürsten und seiner Frau Louise präsentiert wurde. Dieser Tag endete erst gegen Mitternacht und war vermutlich ein Highlight des Studiensemesters unserer Leihtochter -sie war ja nur von ihren Eltern geborgt!</p>
<p>Ein Sommersemester läßt sich wegen der günstigeren Witterungbedingungen leichter und somit vielfältiger als ein Wintersemester gestalten, wenn alle es denn so wollen. Im Winter haben wir mit einem anderen Stip, ebenfalls aus Belarus, das Museum in Seelow (Oderbruch) besucht, das im wesentlichen die Schlacht um Berlin zum Thema hat und die gefallenen sowjetischen Soldaten mit einem Friedhof würdigt.. Die Kämpfe haben seinerzeit 40.000 Soldaten- davon 20.000 der Roten Armee- das Leben gekostet..</p>
<p>4) Haben Sie noch Kontakt zu Gaststudenten? Wie?</p>
<p>Zu drei unserer vier Gasttöchter haben wir noch Kontakte per eMail, davon zu den beiden letzten häufig.<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0300.jpg"><img class="size-full wp-image-1482 alignleft" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0300.jpg" alt="" width="336" height="252" /></a></p>
<p>5) Nach den langjährigen Erfahrungen: worauf sollte<br />
COPERNICUS in Zukunft stärker Gewicht bei der<br />
Auswahl legen?</p>
<p>Bei der Auswahl der Stips sollten jene bevorzugt<br />
werden,  die neben der Gewichtung ihrer Qualifikationen<br />
noch wenig Erfahrungen im &#8220;westlichen&#8221; Ausland haben,<br />
um &#8220;Studiertourismus&#8221; nicht Vorschub zu leisten.</p>
<p>6) Was bestimmt aus Ihrer Sicht ein ideales Verhältnis<br />
zu den Ihnen Anvertrauten?</p>
<p>Seitens der Gasteltern sollte ähnlich vertrauensvoll wie<br />
mit den eigenen Kindern umgehen. Das Studium hat Vorrang wie auch die Veranstaltungen von Copernicus! Gasteltern sollten  Angebote für gemeinsame Unternehmungen wie Theater-/Konzertbesuche oder Ausflüge, die auch schwierige Lebensbedingen in D z.B. in abgelegen Dörfern auf dem Lande zeigen. Es gibt auch Armut hier und die Glitzerwelt der Großstadt ist keineswegs überall.</p>
<p>7. Welche Kulturunterschiede sind Ihnen aufgefallen?</p>
<p>Wir haben wenig Kulturunterschiede bemerkt und waren davon überrascht. Da unseren Stips Zeitungen und <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0148.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1483" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0148-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>ähnliche Informationen zugänglich waren, haben wir bei manchen &#8220;kleinkarierten&#8221; Themen die Frage &#8220;Wo ist das Problem?&#8221; gehört. In die U-Bahn geschoben zu werden ist in Minsk nicht unüblich. Wir haben auch so manches gelernt! Das Sprachverständnis wurde und auch immer besser und eventuelle Mißverständnisse blieben so aus!</p>
<p>7) Was würden Sie gerne noch loswerden aus Anlass unseres Jubiläums?</p>
<p>Wir halten die Länderabende für wichtig und wertvoll, da sie den Stips die Möglichkeit der Darstellung ihrer Heimat bieten. Wichtig ist, dass die Zuhörer einen Blick für Land und Leute und die Lebensbedingungen der Menschen dort im Hinblick auf Ressourcen materiell, Bildung etc. gewinen können.</p>
<p>Im Hinblick auf die beschränkten Parkmöglichkeiten in der Sophienstraße sollte zur Vorbereitung und Präsentation  landestypischern Speisen nur ein Haushalt mit den betreffenden Stips mit der zugehörigen Logistik ausrichten, denn meistens wohnen ja unsere Schützlinge im Südwesten der Stadt.</p>
<p>Bisher erschienen:</p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/">Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</a></p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-2-stipendiatin-irina-v-russland-ss-2002/#more-1452">Persönliche Retrospektiven 2:  Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</a></p>
<p><a href="../2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-3-copernicus-ehem-aktive-nina-h/#more-1470">Persönliche Retrospektiven 3:  Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 3: Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.</title>
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		<comments>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%e2%80%93-personliche-retrospektiven-3-copernicus-ehem-aktive-nina-h/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum Retrospektive Aktiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12.  September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im  Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die  Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt  haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie  aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12.  September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im  Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die  Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt  haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie  aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus  gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">An diese Stelle bedanken wir  uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen,  namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), </span><span style="color: #0000ff">Robert Bosch Stiftung, </span><span style="color: #0000ff">Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.</span></p>
<p>———-</p>
<p>Copernicus (ehem.) Aktive Nina H.</p>
<p>1. Warum/Wie bist du zu Copernicus gekommen?</p>
<p>Eine Schulfreundin bat mich im August 2000 zu einem abendlichen Treffen. Sie sagte: &#8220;Du interessierst Dich doch für Osteuropa, und wir brauchen einen siebten Mann für eine Vereinsgründung.&#8221; Mehr wusste ich nicht. Abends dann trafen wir uns in der kleinen Wohnung von Axel Schuchard, saßen auf einem gebrechlichen Sofa, tranken wahrscheinlich Schweppes, und ich hörte von den Neuberlinern, wie sie damals Copernicus in Hamburg aufgezogen hatten, und dass nun mithilfe der Bosch-Stiftung die Chance besteht, so etwas auch in Berlin zu machen. Man wählte mich in den Vorstand, und es ging los.</p>
<p><span id="more-1470"></span></p>
<p>2. Was hat dich bewegt, dich ehrenamtlich bei Copernicus zu engagieren?</p>
<p>Ich hatte Sprachen (vor allem Slawistik) und Geschichte studiert und war dann ein Jahr lang in Paris als Koordinatorin für ein internationales Bildungsprojekt für Nachwuchskünstler. Zur Zeit der Copernicus-Gründung arbeitete ich als freie Mitarbeiterin bei der Morgenpost, war aber interessehalber auf der Suche nach mehr Osteuropabezug. Da kam Copernicus gerade recht, es war eine tolle Sache zu gestalten. Ehrenamtlich? Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.</p>
<p>3. Was hast du bei Copernicus gemacht?</p>
<p>Als Vorstand organisierte man anfangs von allem ein bisschen. Eine erste Erinnerung ist, wie ich eine völlig verschüchterte Aserbaidschanerin (Ajtekin) vom Bahnhof Lichtenberg abholte und in ihre Gastwohnung brachte. Sie hatte, glaube ich, Heimweh und ein bisschen Angst, und man kam sich vor wie eine Rabenmutter, als man sie einfach so alleinließ in ihrer neuen Familie, nachdem man noch versucht hatte, ihr das Wort Pendelverkehr beizubringen.<br />
Auch Wege an die Uni habe ich in Erinnerung, bei denen ich merkte, dass ein Ausland eine ganz schöne Herausforderung ist, wenn selbst ein deutscher Copernicaner auf Anhieb gar nicht so genau weiß, wo denn nun in der Wirtschaftsfakultät welche Tür zu finden ist&#8230;<br />
Gottseidank machte Axel Schuchard als Gründervater und alter Hase sehr viel, so dass ich unterstützend da hineinwachsen konnte. Später differenzierten sich die Aufgaben stärker aus, wir verteilten Posten. Jemand übernahm zum Beispiel die Finanzen, ich selbst machte viel Werbung, organisierte einen JOE Fixe (Treffen eines Netzwerkes Osteuropainteressierter), schrieb Begrüßungsreden. Ich kümmerte mich auch viel um Praktikumsplätze, und als wir das Tutorenprogramm erfunden hatten, betreute ich einzelne Studierende und Gastfamilien.</p>
<p>4. Was war dein schönster Moment bei Copernicus?</p>
<p>Das ist sehr schwer zu sagen, es gab so viele. Zunächst hatten unsere Treffen in Axels Wohnung etwas sehr Konspiratives, das war lustig. Als wir dann ein Büro auf der Etage in der Schwarzkopfstiftung hatten, gab es bei Mitgliedertreffen lange demokratische Diskussionen &#8211; und danach ein Glas Wein. Wir wuchsen zusammen. Mit Freunden arbeiten ist eine andere Erfahrung als mit Freunden ins Kino gehen. Eine schöne Erfahrung. Irgendwann, als Axel schon in Warschau war, reiste eine Gruppe von uns mit dem Zug zu einer Geburtstagsparty zu ihm, eine wunderbare Erinnerung. Es muss irgendwo ein Foto geben, auf dem wir alle rund um das Copernicus-Denkmal in Warschau kauern, im tiefen Winter. Ein Arbeitswochenende auf dem Land, an einem See, ein Erholungstag in einer Terme&#8230; dann natürlich Ausflüge mit den Stipendiaten, zum Beispiel eine Reise unter Leitung von Peter Deutschmann nach Erfurt und Weimar, alles wertvolle Erinnerungen.<br />
Später, während meiner Zeit als Födermitglied, besuchte ich mehrmals Stipendiaten in ihrer Herkunftsstadt. Ilja P. ist stundenlang zu Fuß mit mir durch Minsk gewandert und hat mir irrsinnig viel erzählt. Unsere allererste Stipendiatin, Oksana V., habe ich mehrmals in Moskau besucht, und wir haben immer schöne Dinge unternommen, zum Beispiel sind wir in das neuaufgelegte Musical Nordost gegangen (nach dem Terroranschlag).<br />
Ein sehr glückbringendes Highlight für mich war das fünfjährige Jubiläum, denn da kamen sehr viele ehemalige Stipendiaten und Gasteltern zusammen und engagierten sich hervorragend in den Seminaren, die Teil des Jubiläums waren. An der Organisation hatte ich so gut wie gar nicht mitgewirkt, habe nur viele ehemalige Mitarbeiter angeschrieben und solche Sachen, aber der Erfolg war trotzdem so schön für mich, weil ich auf einmal sah: Ja, das war richtig, was wir da gemacht haben, die Stipendiaten nehmen interessante (Berufs-)wege, sind Freunde, wir haben sie eine Strecke lang begleitet und ihr Leben verändert, wir können stolz sein. Ganz deutlich sah man hier auch den generationenübergreifenden Aspekt der ganzen Geschichte, dass nämlich diese tolle Athmosphäre immer durch Akteure aus drei bis vier Sphären bestand: Stipendiaten, Copernicaner, Gasteltern und Publikum.</p>
<p>5. Was war dein größter Erfolg bei Copernicus bzw. welche große Hürde hast du/habt ihr gemeinsam gemeistert?</p>
<p>Eine Hürde war natürlich der legendäre Bürobrand in den Paulinenhöfen. Wir durften dann nicht mehr dort Untermieter sein, konnten aber die Schwarzkopfstiftung von unserer Unschuld überzeugen und durchsetzen, dass die Länderabende dort weiter stattfinden dürfen und auch kein Risiko darstellen. Letztlich hat Herr Schmitz wohl auch gesehen, dass die Zusammenarbeit mit uns eine gute Werbung ist und nicht etwa das Gegenteil.<br />
Mein großer persönlicher Erfolg war eine Folgebewilligung durch die Robert-Bosch-Stiftung. Normalerweise machten die nur Anschubfinanzierungen, ich erhielt aber mit meinem Antrag nochmals 60.000 Euro, obwohl der Kostenplan sogar &#8211; entsprechend dem tatsächlichen Bedarf &#8211; anspruchsvoller war als der ursprüngliche, wir also mehr Geld pro Stipendium haben wollten. Ein wichtiger Grund für die Bosch-Stiftung war die Anerkennung der rein ehrenamtlichen Aktivität und eben der Aspekt der generationenübergreifenden Arbeit, mit dem wir die Ideale von Austausch und Völkerverständigung etc. ja auch in eine ältere, hiesige Zielgruppe trugen.</p>
<p>6. Hast du noch Kontakt zu Stipendiaten?</p>
<p>Ja, aber nicht regelmäßig. Ich bin aber ganz sicher, dass ich jeden von denen jederzeit anschreiben oder anrufen könnte. Alle haben uns wieder und wieder sehr herzlich eingeladen, und wenn ich nach Rumänien, Georgien oder sonstwohin reisen würde, würde ich nicht zögern, mich dort anzukündigen. So habe ich es ja auch bisher gehalten, in Moskau, Minsk und Budapest.</p>
<p>7. Wie siehst du die Zukunft von Copernicus?</p>
<p>Ich finde es großartig, dass es Copernicus noch gibt und wie Ihr das macht. Es gibt ja auch im Leben Momente des Zweifelns, und ich habe immer mal wieder geglaubt, dass man für diese Sache heute nicht mehr so leicht Geldgeber finden wird, weil sich die Interessen verlagert haben, einige der ehemaligen Zielländer bereits zur EU gehören und so weiter. Ich wünsche mir jetzt, dass es eben doch weitergeht, denn immer noch bedeutet so ein Stipendium für einen Moldawier, für zentralasiatische Studenten &#8211; aber auch für Polen und Balten &#8211; eine tolle Chance. Der Wohlstand in diesen Ländern ist noch längst nicht so hoch wie der in Frankreich oder England, wo sich die Eltern vielleicht leichter mal einen Amerikaaufenthalt oder dergleichen für ihr Kind leisten können. Die Leistungsbereitschaft der Studenten ist auch eine andere. Ich kenne einen jungen deutschen Mann, dem riet ich während seines Grundstudiums immer, mal für ein Studienjahr nach England oder Frankreich zu gehen, das müsse er als Politologe. Er sträubte sich lange Zeit (tat es letztlich doch), mit der Begründung, die ganzen Polen, Tschechen und Rumänen im Studentenwohnheim könnten ja eh viel besser deutsch, englisch und französisch als er (als wir hier). Auch von einer deutschen Lehrerin in Poprad (Slowakei) hörte ich, dass es an einer deutsch-slowakischen Schule vergleichsweise bequem für sie sei, Mathematik-Abiture vorzubereiten, da die Schüler sich ganz anders engagieren würden als etwa an einem Berliner Gymnasium, und dass sie phantastisch deutsch könnten. Sie wollen ins westliche Ausland. Meines Erachtens sollte man das nach wie vor fördern und vielleicht mal wieder den Ursprungsgedanken erneuern, dass es natürlich gut wäre, wenn sie dann eines Tages auch wieder dauerhaft zurückkehren und die Entwicklung ihres Heimatlandes fördern würden, als Meinungsbildner und Führungskräfte.</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Oksana-und-Nina-Moskau-im-Winter.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1471" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Oksana-und-Nina-Moskau-im-Winter-300x225.jpg" alt="" width="489" height="366" /></a></p>
<p>Oksana und Nina. Moskau in Winter (2003 oder 2004)</p>
<p>Bisher erschienen:</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/">Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</a></p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-%E2%80%93-personliche-retrospektiven-2-stipendiatin-irina-v-russland-ss-2002/#more-1452">Persönliche Retrospektiven 2:  Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</a></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.copernicus-stipendium.de%2Fblog%2F2010%2F08%2F04%2F10-jahre-copernicus-berlin-%25e2%2580%2593-personliche-retrospektiven-3-copernicus-ehem-aktive-nina-h%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:40px;"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Copernicus Berlin – Persönliche Retrospektiven 2: Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus Stipendium Jubiläum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12.  September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im  Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die  Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt  haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie  aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12.  September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im  Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die  Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt  haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie  aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus  gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">An diese Stelle bedanken wir  uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen,  namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ),<span style="color: #3366ff"> <span style="color: #0000ff"> </span></span></span><span style="color: #3366ff"><span style="color: #0000ff">Robert Bosch Stiftung</span>, </span><span style="color: #0000ff">Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff"><span style="color: #000000">&#8212;-</span></span></p>
<p>Stipendiatin Irina V., Russland (SS 2002)</p>
<p>1. Welche 5 Stichworte fallen dir zu deiner Copernicus-Zeit ein?<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Irina-Vygonskaia-2009.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1458" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Irina-Vygonskaia-2009-300x200.jpg" alt="" width="315" height="203" /></a></p>
<p>Nina, Peter, Sophienstr.,Stolz,<br />
Aufregung am Länderabend</p>
<p>2. Hat dir das Copernicus-Stipendium Türen für dein weiteres Leben geöffnet und wenn ja, in welcher Form?</p>
<p>Natürlich ja, als Mensch bin ich viel stärker geworden. Beruflich auch-meine erworbenen Kenntnissen (Deutsch mindestens) verwand ich auf der Arbeit.</p>
<p>3. Welche Punkte an unserem Stipendiatenprogramm findest du gut und Welche könnten wir aus deiner Sicht optimieren ?</p>
<p>Über Optimierung kann ich nichts sagen, ich hatte das großte Los bekommen, als ich das Copernicus-Stipendium gewonnen habe, für mich fang die lebenswichtige Periode an. Deswegen finde ich alle Punkte am Stipendiatenprogramm, auch wenn ich nicht viel damals erreichte, sehr erfolgreich.</p>
<p><span id="more-1452"></span></p>
<p>4. Worüber lachst Du bist heute noch wenn du an deine Zeit als Stipendiat denkst?</p>
<p>Ich war in der Copernicuszeit im Vergleich mit meinem realen Leben im Heimatland viel mehr unverantwortlicher , was z.B. mein Studium an der Humboldtuniversität damals betraf. Davon hängte natürlich meine nicht so beste Ergebnisse ab. Danach lachte ich über mich selbst, über meine höhere Selbsteinschätzung, ich glaubte:&#8221;Ich habe doch schon alles erreicht, ich habe doch das Stipendium gewonnen.&#8221;</p>
<p>5. Pflegst du heute noch Kontakte zu deinen Copernicus-Bekanntschaften?</p>
<p>Leider fast mit niemandem, ich hoffe, daß Jubiläumtreffen erfrischt die Interesse für weitere Kontakte von beiden Seiten.</p>
<p>6. Was vermisst Du an damals?</p>
<p>Ich vermisse die ereignisvolle Zeit, sehr gutes, aufrichtiges Verhältniss mir gegenüber, unvergessliche Treffen dank Copernicaner.</p>
<p>7. Wie hast du damals erfahren, dass du Copernicus-Stipendiat bist? Wo warst du, was hast du gemacht?</p>
<p>Ich war zum Glück zu Hause, machte etwas alltägliches, als Peter mich anruf. Das was so unerwartend, daß ich nicht mehr fließend und fehlerlos Deutsch sprechen konnte. Peter teilte mir mit, daß ich eventuell eine Stipendiatin werden könnte, so meinte er nach dem Telefongespräch mindestens. Deswegen sollte ich nur noch paar Tage auf die gemeinsame Entscheidung warten. Da waren die Tage&#8230;Und einmal, nach wirklich 2 Tagen, habe ich einen zauberhaften E-Mail, in dem mein Schicksal für weitere 6 Monate bestimmt wurde &#8211; ICH BIN EINE COPERNICUSSTIPENDIATIN!</p>
<p style="text-align: left"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Untitled-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1462" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Untitled-1.jpg" alt="" width="733" height="418" /></a>Auf dem Foto sind wir alle Stipendiaten Berlin Copernicus SoSe2002, außer dem letzten-das ist Adam F., der Stipendiat vom WiSe 2001/02. Ich bin übrigens von links nach rechts die vorletzte</p>
<p style="text-align: left">Bisher erschienen:</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/">Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</a></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.copernicus-stipendium.de%2Fblog%2F2010%2F08%2F04%2F10-jahre-copernicus-berlin-%25e2%2580%2593-personliche-retrospektiven-2-stipendiatin-irina-v-russland-ss-2002%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:40px;"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Jahre Copernicus Berlin &#8211; Persönliche Retrospektiven 1: Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/08/04/10-jahre-copernicus-berlin-personliche-retrospektiven-1-gastfamilie-e-u-h-t-berlin-lichterfelde/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum Retrospektive Gasteltern Gastfamilie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.
Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff">Am Wochenende vom 10. bis 12. September 2010 feiert Copernicus Berlin sein 10-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläums Veranstaltung. Ein willkommener Anlass die Menschen, die dieses einmalige Stipendienprogramm prägen und geprägt haben, zur Wort kommen zu lassen, in Form eines Rückblickes.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff">Wir haben ehemaligen wie aktuellen Stipendiaten, Gasteltern und Aktiven Fragen zu Copernicus gestellt und veröffentlichen deren Antworten hier im Blog.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff"> An diese Stelle bedanken wir uns bei den Förderern, die unserer Jubiläumsveranstaltung ermöglichen, namentlich die Stiftung Errinerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), Robert Bosch Stiftung, Sigram Schindler Stiftung und die Werner Zapf Stiftung.</span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Gastfamilie E. u. H. T. , Berlin-Lichterfelde    <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rE+HT.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1440" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rE+HT-215x300.jpg" alt="" width="215" height="300" /></a>(Bilder und Text auf Wunsch der Gastfamilie anonymisiert)</p>
<p>1) Wie kamen Sie zu COPERNICUS?</p>
<p>Wir hörten durch Zufall, dass bei COPERNICUS ein Quartier für einen Studenten aus Usbekistan gesucht würde. Wir erklärten uns bereit, ihn aufzunehmen.</p>
<p>2) Was war der ausschlaggebende Grund, Gasteltern bei COPERNICUS zu werden?</p>
<p>Menschen, Länder und Geschichte Osteuropas beschäftigen und interessieren uns seit langem. Die veränderten politischen Gegebenheiten seit der Wende 1989/90 brachten die Möglichkeit zu persönlichen Kontakten, wie z.B. ausländische Gaststudenten aufzunehmen. Wir haben dies als große Bereicherung und schöne Erfahrung erlebt. Nachdem wir durch den ersten (zufälligen) Gaststudenten, die Besuche von Länderabenden und andere Informationsquellen mehr über COPERNICUS erfuhren und davon angetan waren, sind wir in der Folgezeit noch weitere Male eingesprungen, um COPERNICUS-Studenten Quartier zu bieten. Die Idee, das ganze Programm durch Studenten zu organisieren, finden wir mutig und aller Ehren wert.<br />
<span id="more-1432"></span><br />
3) Gibt es ein gemeinsames Erlebnis mit einem Stipendiaten, an das Sie sich besonders gern erinnern?</p>
<p>Bes<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMLK-Dez.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1436 alignleft" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMLK-Dez-150x150.jpg" alt="" width="132" height="132" /></a>onders in Erinnerung ist uns die nette Art, wie eine Gaststudentin uns sehr <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMLK-Fis.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1438 alignright" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMLK-Fis-150x150.jpg" alt="" width="145" height="145" /></a>oft mit kurzen, entzückend gemalten Briefchen am Morgen oder Abend freundliche Worte, Grüße und Informationen hinterließ, wenn sie selbst schon weg musste. Die Bilder sind ein großer Schatz für uns und schmücken eine Wand in unserer Küche.<br />
<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMLK-Hab.jpg"> </a><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMLK-Hab.jpg"><br />
</a></p>
<p>4) Haben Sie noch Kontakt zu Gaststudenten? Wie?</p>
<p>Unterschiedlich!<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rML-IV.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1441" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rML-IV-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
Ein Gaststudent fand Wege, auch nach seiner COPERNICUS-Zeit seine Studien in Deutschland fortzusetzen und meldete sich gelegentlich telefonisch bei uns. Eine Gaststudentin nahm ziemlich bald nach ihrer Rückkehr ins Heimatland eine Arbeit auf und war dadurch vollauf beschäftigt, von ihr kam zunächst nichts mehr. Umso<br />
überraschter – und erfreuter – waren wir, als sie nach einem Jahr zu Ostern plötzlich bei uns „hereinschneite“, auf der Durchreise nach oder von Frankreich, und ein paar Stunden bei uns verbrachte. Der Kontakt seitdem ist weiterhin sporadisch, aber <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMU-011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1443" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rMU-011-202x300.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>nichtsdestoweniger herzlich und gut: gelegentlich schreiben wir ihr &#8211; und selten, aber doch ab und zu hören wir etwas von ihr und dann auch ausführlicher. Eine andere Gaststudentin war schon während ihres Aufenthaltes bei uns sehr still, zurückgezogen und in sich gekehrt. Außer einem kurzen Weihnachtsgruß (vor 1 ½ Jahren) auf unseren Weihnachtsbrief hin ist, glaube ich, nichts mehr von ihr gekommen.</p>
<p>5) Nach den langjährigen Erfahrungen: worauf sollte COPERNICUS in Zukunft stärker Gewicht bei der Auswahl legen?</p>
<p>Dass die jungen Leute nicht zu sehr am Computer hängen, sondern sich den Menschen (und da natürlich auch den Gasteltern) hier in Berlin zuwenden mit Fragen, Fragen, Fragen …, mit Erzählungen aus ihrem Land, mit Vorschlägen, Wünschen, bemerkenswerten Erlebnissen usw.<br />
Dass sie Lust haben, die deutsche Sprache zu benutzen, sie zu lesen (z.B. Zeitungen!), sie auch zu hinterfragen.<br />
Dass sie an Kunst und Geschichte Interesse haben, sich in dieser oder jener Richtung damit schon mal beschäftigt haben und verbalisieren können, was ihnen daran wichtig, bemerkenswert, schön oder schrecklich war.</p>
<p>6) Was bestim<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rNG29.2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1444" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rNG29.2-150x150.jpg" alt="" width="123" height="123" /></a>mt aus Ihrer Sicht ein ideales Verhältnis zu den Ihnen Anvertrauten?</p>
<p>Soetwas ist bestenfalls Glückssache, aber überhaupt nicht im Voraus festzulegen oder<br />
vorhersagbar. Offenheit, eine gewisse Neugier, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, auch<br />
Toleranz sind aber ganz gute Voraussetzungen.</p>
<p style="text-align: center">7) Was würden Sie gerne noch loswerden aus Anlass unseres Jubiläums?</p>
<p>Tutoren sind eine gute Einrichtung – natürlich sollten sie für eine solche Funktion auch einen gewissen Zeitaufwand einsetzen können und möglichst auch mit den Gasteltern eines Stips Kontakt aufnahmen können.</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rNG74.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1445" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rNG74-1024x768.jpg" alt="" width="469" height="352" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Berlin Copernicus Länderabend zum Thema „ Journalismus in Belarus“</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/07/29/berlin-copernicus-landerabend-zum-thema-%e2%80%9e-journalismus-in-belarus%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/07/29/berlin-copernicus-landerabend-zum-thema-%e2%80%9e-journalismus-in-belarus%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 17:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.copernicus-stipendium.de/blog/?p=1429</guid>
		<description><![CDATA[Am 30 Juni war es wieder soweit: Yanina Sedelnik, eine Stipendiatin und Journalismusstudentin aus Weißrussland hielt einen interessanten Vortrag zum Thema „ Journalismus in Belarus“. Das Thema ist deswegen erwähnenswert, da die weißrussische Presse, anders als in den europäischen Ländern, sehr stark von der Zensur und einer Einschränkung der Pressefreiheit geprägt ist.
Es ist in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/CIMG2073.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1426" title="Yanina Länderabend" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/CIMG2073-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 30 Juni war es wieder soweit: Yanina Sedelnik, eine Stipendiatin und Journalismusstudentin aus Weißrussland hielt einen interessanten Vortrag zum Thema „ Journalismus in Belarus“. Das Thema ist deswegen erwähnenswert, da die weißrussische Presse, anders als in den europäischen Ländern, sehr stark von der Zensur und einer Einschränkung der Pressefreiheit geprägt ist.</p>
<p>Es ist in diesem Land nicht leicht für einen Journalismusstudenten. Das Studium wird meist von staatlichen Universitäten angeboten, was zur Folge hat, dass der Staat die Themen der Fächer stark beeinflusst und so wenig Freiraum für systemkritische Diskussionen bietet. Auch über die Presse verfügt der Staat viel Macht, wohingegen die wenigen oppositionellen Zeitschriften, nur zwei an der Anzahl, mit wenigen Auflagen zu kämpfen haben. Auch ausländische Journalisten haben, laut eines neuen Mediagesetzes, erschwerten Zugang an Informationen.  Nicht die Demokratie, sondern die Willkür des Staates bestimmen, was in den Zeitungen berichtet wird.</p>
<p>Nichtsdestotrotz, setzten sich  Oppositionelle für wahrheitsgetreuen Journalismus ein, obwohl ihnen Hausdurchsuchungen und Konfiszierungen drohen. Sie sprechen sich für die Angliederung an das europäische und demokratische  Bolognasystem an, oder fechten das neue Mediagesetz, welches das Arbeiten im Internet und somit den freien Zugang<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/CIMG20781.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1428" title="Länderabend Journalismus in Belarus" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/CIMG20781-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> zu Informationen erschwert, an. Aber genau diese Internetplatformen sowie ein Studium im Ausland, bieten die Möglichkeit ungehindert zu recherchieren  und so qaulitativ hochweritgen Journalismus hervorzubringen.</p>
<p>Im Anschluss gab es, wie bei jedem Länderabend, eine Diskussions- und Fragerunde von interessierten Zuhörern. Danach begnügte man sich mit landesüblichen belarussischen Spezialitäten und bei einem netten Gespräch konnte man  nebenbei so Yanina, die weiteren Mitglieder und Stipendiaten von Berlin- Copernicus, näher kennenlernen.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.copernicus-stipendium.de%2Fblog%2F2010%2F07%2F29%2Fberlin-copernicus-landerabend-zum-thema-%25e2%2580%259e-journalismus-in-belarus%25e2%2580%259c%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:40px;"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/07/29/berlin-copernicus-landerabend-zum-thema-%e2%80%9e-journalismus-in-belarus%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
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