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	<title>Copernicus Stipendium e.V. - Blog</title>
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	<description>Förderung mittel- und osteuropäischer Studierender in Deutschland e.V.</description>
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		<title>#0 Vom Wühlen in Ordnern und Baracken</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Intro]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden mein allererster Blogeintrag, in dem es darum gehen soll, warum ich diesen Blog überhaupt schreibe. Riesenvorteil: Ich kenne Copernicus noch gar nicht. Nur ein paar Mal vom Sehen. Im Folgenden ein interaktiver und rein persönlicher Annäherungsversuch. Wissen von Copernicus tue ich über die Stiftung GuteTat.de, bei denen man jeden Montagabend in großen Aktenordnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden mein allererster Blogeintrag, in dem es darum gehen soll, warum ich diesen Blog überhaupt schreibe. Riesenvorteil: Ich kenne Copernicus noch gar nicht. Nur ein paar Mal vom Sehen. Im Folgenden ein interaktiver und rein persönlicher Annäherungsversuch.</p>
<p>Wissen von Copernicus tue ich über die <em>Stiftung GuteTat.de</em>, bei denen man jeden Montagabend in großen Aktenordnern wühlen darf, wenn man sich ehrenamtlich engagieren will. Dann kann man z.B. in der Suppenküche mithelfen oder Nachbarschaftshilfe leisten. Ich habe beim Blättern Copernicus gefunden und fand, dass das sehr gut klingt: Die engagieren sich für internationale Studenten aus Osteuropa und Zentralasien und organisieren Veranstaltungen, machen Mentoring und finden so allgemein Kulturaustausch richtig gut. Finde ich auch alles gut.<br />
Was sie jedoch <strong>RICHTIG</strong> gut macht, ist, dass Christoph, bei dem man sich melden soll, wenn man da mitmachen will, sogar zurückschreibt! [da lohnt sich das Ausrufezeichen wirklich, denn genau daran ist es bis jetzt immer gescheitert, wenn man anderswo anfragt, ob jemand vielleicht Hilfe braucht – die brauchen anscheinend sogar so viel Hilfe, dass sie einem nicht mal zurückschreiben können]. Christoph hat also zurückgeschrieben. Montags sei immer Treffen, 19 Uhr, alle zwei Wochen. HU – Kommode – vor dem Juristencafé. Aber nicht, weil da der Kuchen so lecker ist (ist er), sondern weil man von dort in den atmosphärischen Barackenteil der juristischen Fakultät gehen kann, wo sich die ‚Cops‘ treffen. Zumindest ein Teil. Der andere Teil steckte in der S-Bahn am Anhalter Bahnhof und kam dann aber nach. Die übliche Vorstellungsrunde. Wer ist wer und macht was. Und so weiter.<br />
Wer wer ist und was macht soll aber den nächsten Blogeinträgen vorbehalten bleiben, wenn ich dann mal Ahnung davon habe. Sicher ist jedenfalls, dass die Leute bei Copernicus nach dem ersten Eindruck sehr empfehlenswert sind. Nach dem Barackenstündchen geht es übrigens immer ins Chagall. Beim letzten Mal habe ich <strong>Diana</strong>, die Copernicus-Königin übrigens durch Überrumpelung dazu überredet, ein <strong>Miniinterview</strong> mit mir zu machen. Das dann beim nächsten Mal.</p>
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		<title>Länderabend der Ukraine: „UEFA EURO 2012 – Die Ukraine tritt auf der Weltbühne auf“</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aleksandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Euro 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Europa-Fußballmeisterschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 1. Februar 2012, lud Copernicus Berlin e. V. zum ersten Länderabend des neuen Jahres in die Räume der Schwarzkopfstiftung in der Sophienstraße 28/29 in Berlin Mitte ein. Anastiia Iaremenko, Copernicus Stipendiatin und Studentin der Internationalen Wirtschaft and der Nationalen Bergbauuniversität Dnipropetrowsk, referierte über die dieses Jahr in Polen und in ihrem Heimatland, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 1. Februar 2012, lud Copernicus Berlin e. V. zum ersten Länderabend des neuen Jahres in die Räume der Schwarzkopfstiftung in der Sophienstraße 28/29 in Berlin Mitte ein. Anastiia Iaremenko, Copernicus Stipendiatin und Studentin der Internationalen Wirtschaft and der Nationalen Bergbauuniversität Dnipropetrowsk, referierte über die dieses Jahr in Polen und in ihrem Heimatland, der Ukraine, stattfindende Europa-Fußballmeisterschaft und ging auf die Herausforderungen, die Probleme und die Chancen ein, welche dieses Sportevent für den ukrainischen Staat mit sich bringt. Unter dem Titel „UEFA EURO 2012 – die Ukraine tritt auf der Weltbühne auf“ gelang es der Stipendiatin, eine interessante Verbindung zwischen den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Dimensionen dieses sportlichen Ereignisses herzustellen.</p>
<p>Nach einer kurzen Einleitung in die Themen ihrer Präsentation stellte die Referentin die allgemeine Geschichte dieses Sportereignisses von seinen ersten Anfängen im Jahre 1927 bis in die Gegenwart prägnant vor und erläuterte den Weg der Ukraine zu ihrer Wahl zu einem der beiden Gastgeberländer der 14. Europa-Fußballmeisterschaft. Vom 9. Juni bis zum 1. Juli 2012 werden vier der größten ukrainischen Städte, nämlich Kiew, Lwiw, Donezk und Charkiw, Austragungsorte der Spiele sein, wobei sich für die 500.000 verfügbaren Karten bereits 12 Millionen Fans angemeldet haben. Die Anforderungen an die Städte und die Infrastruktur des Landes jedoch sind hoch, und die Erfüllung dieser stellt, wie die Stipendiatin betonte, eine große Herausforderung dar. So muss, um nur einige kostenintensive Faktoren zu nennen, für reibungslose Verkehrsabläufe gesorgt, die Ausstattung der Austragungsstädte mit High-Definition-Fernsehen sichergestellt und die Organisation von genügend Personal und touristischen Informationszentren durchgeführt werden, bevor das Vorhaben der Austragung der Europameisterschaft in der Ukraine tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann.</p>
<p>Dabei stellt weniger die Erfüllung dieser Ziele an sich als die Anpassung der Finanzierungspläne dieser geldverschlingenden Maßnahmen an aktuelle politische Entwicklungen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen das Hauptproblem dar. Sowohl der Turnierdirektor der Euro 2012 Martin Kallen als auch der Präsident der UEFA Michel Platini bescheinigen der Ukraine bereits jetzt eine Erfüllung aller notwendigen Anforderungen zu 90 bis 95%: Alle Arenen sind in fertigem Zustand und sowohl die Flughäfen als auch die Straßenverkehrswege wurden den Auflagen gemäß instand gesetzt. Jedoch ging man dem unabhängigen Experten Andrej Nowak zufolge davon aus, dass die notwendigen Investitionen für die genannten Maßnahmen zu 82% aus dem privaten Sektor fließen würden. Die Verhaftung und Verurteilung der Ex-Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko Ende letzen Jahres führte jedoch eine starke Abnahme der ukrainischen Investitionsattraktivität herbei, sodass sich das im Voraus kalkulierte Verhältnis von staatlichen und privaten Investitionen in sein Gegenteil verkehrte. Somit wurden schließlich die ukrainischen Rentner, Studenten und öffentlichen Angestellten zu den eigentlichen Trägern der Kosten der Euro 2012.</p>
<p>Nichtsdestoweniger, so Anastasiia, begreifen die Ukrainer dieses Ereignis als eine Chance, sich der Welt als würdiger Gastgeber zu präsentieren und von einer Imageaufwertung zu profitieren, welche das „Auftreten auf der Weltbühne“, wie es im Titel dieses Länderabends erwähnt wird, mit sich bringen wird. Vor allem seien aber die infrastrukturellen Verbesserungen eine Investition in die Zukunft, welche dem Land noch in den nächsten Dekaden zugute kommen wird, selbst wenn die Auslastung einiger neu entstandener Flughäfen und Terminals nach Ende der Europa-Fußballmeisterschaft ungewiss erscheint.</p>
<p>Nach dem Abschluss ihrer Ausführungen und der Beantwortung zahlreicher Fragen aus dem Publikum stimmte die Stipendiatin die Anwesenden besonders anregend auf das traditionell nach dem Referat stattfindende Buffet ein, indem sie einige landestypische Gerichte in einer kleinen Präsentation vorstellte. So erfuhr das zahlreiche Auditorium unter anderem über die Zubereitung des „Herings unter dem Pelzmantel“, des ukrainischen Borschtschs sowie über die Verwendung von Speck in der landestypischen Küche, bevor der Abend dann bei weiteren selbst zubereiteten Spezialitäten und Wein seinen Abschluss fand.</p>
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<p>Berlicht: Aleksandra Kac</p>
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		<title>Ein Rückblick und etwas Geschichte für die Bewerber und die neuen Unterstützer</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vereinsleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun tritt Copernicus Berlin e.V. sein zwöftes Lebensjahr an &#8211; gleichzeitig bewerben sich wieder viele Studenten aus ganz Osteuropa und Zentralasien für einen der begehrten Stipendienplätze (Bewerbungsschluss: 1. März 2012). Für manch einen der Bewerber oder der neuen Freunde des Vereins ist ein Blick auf die Jubiläumsbroschüre der Berliner (Bitte auf das Bild klicken!) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun tritt Copernicus Berlin e.V. sein zwöftes Lebensjahr an &#8211; gleichzeitig bewerben sich wieder viele Studenten aus ganz Osteuropa und Zentralasien für einen der begehrten Stipendienplätze (Bewerbungsschluss: 1. März 2012). Für manch einen der Bewerber oder der neuen Freunde des Vereins ist ein Blick auf die Jubiläumsbroschüre der Berliner (Bitte auf das Bild klicken!) und den <a title="Abschlussbericht Jubilaeum" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/11/08/abschlussbericht-vom-jubilaum/" target="_blank"><span style="color: #ff0000">Abschlussbericht</span></a> sicherlich von Interesse!</p>
<p><a href="http://my.page2flip.com/372209/372341/372342/"><img class="size-full wp-image-1784 alignleft" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Unbenanntcop.png" alt="" width="458" height="651" /></a></p>
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		<title>Copernicus Länderabend: Wirtschaftskrise in Belarus &#8211; Ursachen &amp; Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 00:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 14. Dezember 2011, fand um 19:00 Uhr zum wiederholten Male ein Copernicus-Länderabend in den Räumen der Schwarzkopfstiftung in der Sophienstraße 28 in Berlin-Mitte statt. Dieses Mal informierte die Copernicus-Stipendiatin Tatsiana Bychkouskaya das Publikum über die Finanzkrise in Belarus. Tatsiana studiert Internationale Wirtschaft an der Belorussischen Staatlichen Universität in Minsk und ist in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1513-2.jpg" alt="IMG 1513" hspace="2" vspace="2" width="450" height="214" /></p>
<p>Am Mittwoch, 14. Dezember 2011, fand um 19:00 Uhr zum wiederholten Male ein Copernicus-Länderabend in den Räumen der Schwarzkopfstiftung in der Sophienstraße 28 in Berlin-Mitte statt. Dieses Mal informierte die Copernicus-Stipendiatin Tatsiana Bychkouskaya das Publikum über die Finanzkrise in Belarus. Tatsiana studiert Internationale Wirtschaft an der Belorussischen Staatlichen Universität in Minsk und ist in diesem Wintersemester zum BWL-Studium and der Humboldt-Universität in Berlin zu Gast.</p>
<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1509-1.jpg" alt="IMG 1509" hspace="2" vspace="2" width="225" height="214" align="left" />Da der Fokus der Europäischen Union momentan auf das Ausmaß der Finanzkrisen in den südeuropäischen Staaten gerichtet ist, wählte die Referentin somit einen in den deutschen Medien wenig thematisierten Gegenstand, dessen Kenntnis jedoch für das Verständnis der politischen Handlungsmöglichkeiten des osteuropäischen Staates gegenüber der Europäische Union unabdingbar ist. Mit ihrer Präsentation gab die Referentin detailreichen Aufschluss über den Zustand des Landes vor der Krise, den Verlauf der Krise und ihre Folgen und analysierte die Möglichkeiten des Landes, der Krise zu begegnen.</p>
<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1511-3.jpg" alt="IMG 1511" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" align="left" />Vor dem offenbaren Einsetzen der Krise im April 2011 schien die wirtschaftliche Lage des Landes stabil. Besonders im Zeitraum kurz vor und nach der Präsidentschaftswahl im Dezember 2010 waren die belorussischen Bürger aufgrund einer temporären Lohnsteigerung  optimistisch gestimmt. Doch im Frühjahr dieses Jahres spielten die unzureichende Wirtschaftsleistung und die immense Auslandsverschuldung zusammen und veranlassten die belorussische Nationalbank, die Währung um 55% abzuwerten. Erschwerend kamen vonseiten Russlands eingeforderte Schulden hinzu, welche sich aus Deals bezüglich der Energielieferungen an Belarus ergaben und im Sommer 2011 fällig wurden.<span id="more-1776"></span></p>
<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1515-2.jpg" alt="IMG 1515" hspace="4" vspace="4" width="450" height="339" align="right" />Die plötzlich scheinende Verschlechterung der Wirtschaftslage führte zu einer Minimierung der Importe, Devisen wurden von der Bevölkerung sofort aufgekauft und leere Regale und Theken gehörten bald zum alltäglichen Bild in den Geschäften. Die Lebensmittelpreise stiegen innerhalb kürzester Zeit um ein Mehrfaches, sodass ein einziger Tageseinkauf der grundlegendsten Nahrungsmittel einen Belorussen das Zwölftel seines durchschnittlichen Monatsgehalts kosten kann. Lediglich die Steigerung der Preise für Alkohol blieb unter 100% &#8211; eine Tatsache, die durchaus als bewusst getroffene Maßnahme mit politischen Implikationen gewertet werden kann. Gleichzeitig wurden erhebliche Einschränkungen und Verbote für die Ausfuhr von sowohl Lebensmitteln als auch anderen Produkten wie z. B. Haushaltsgeräten erteilt, um die ohnehin angespannte Versorgungslage im Land nicht weiter anzuspannen.</p>
<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1517.jpg" alt="IMG 1517" hspace="4" vspace="4" width="450" height="340" /></p>
<p>Da die Macht des Präsidenten Lukaschenko in diesem osteuropäischen Staat auch auf der Kontrolle des wirtschaftlichen Systems basiert, dieses jedoch am Rande des Zusammenbruchs steht, scheinen weitgehende politische Veränderungen imminent. Einerseits verweigert der IWF Kredite zur Rettung des Landes, solange dieses sich politischen Reformen und einer Demokratisierung verschließt, während die von Russland kontrollierte Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft andererseits Kredite von umfangreichen Privatisierungen abhängig macht. So scheint auch die von Experten diskutierte Möglichkeit der Einführung einer anderen Währung, vor allem des russischen Rubels oder des Beitritts zur Eurozone, eine wenig wahrscheinliche Lösung des Problems.</p>
<p>Wie sich aus den Nachfragen und den Gesprächen mit dem sehr interessierten Auditorium ergab, schätzt auch Tatsiana als angehende Wirtschaftswissenschaftlerin und belorussische Bürgerin die Wahrscheinlichkeit einer Annäherung an Europa als gering ein, da das belorussische Regime dem damit verbundenen Druck nicht nachgeben würde. Schließlich bliebe es nur, abzuwarten, da angesichts der Unzufriedenheit der Bevölkerung und des Ausmaßes der Notlage bereits die nächsten Monate einen entscheidenden Wandel der jetzigen Situation herbeibringen könnten.</p>
<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1519.jpg" alt="IMG 1519" hspace="4" vspace="4" width="225" height="225" align="left" />Dass die Wahl des Themas ein Erfolg war, bewies sowohl das zahlreiche Erscheinen der Gäste als auch der Grad ihrer Information und Diskussionsbereitschaft. Auch schwierigen Nachfragen aus dem Bereich der internationalen Wirtschaftspolitik begegnete die Stipendiatin souverän und eloquent und bewies dabei sowohl ihr Sachverständnis als auch ihre hervorragenden Deutschkenntnisse, welche auch vom Publikum überaus<img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1519-1-1.jpg" alt="IMG 1519-1" hspace="4" vspace="4" width="90" height="85" align="right" /> positiv kommentiert wurden. Zu selbst zubereiteten gefüllten Kartoffeln und Salat Olivier sowie einem Glas Wein wurden dann weitere Gespräche zwischen der Referentin, dem Publikum und den Organisatoren der Veranstaltung geführt, bevor der Länderabend seinen Ausklang fand.</p>
<p><img src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/img_1510.jpg" alt="IMG 1510" hspace="4" vspace="4" width="450" height="488" /></p>
<p>Text und Fotos: Aleksandra Kac, Copernicus Berlin e.V.</p>
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		<title>Rückblick: Copernicus Seminar in Dannenberg 12-14.08.11</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 21:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[„Demokratie heißt, dass sich die Leute in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen.“ [M. Frisch] Demokratie ist nie vollkommen. Sie entwickelt sich mit der sie umgebenden Gesellschaft und erfindet sich immer wieder neu. Andere Zeiten brauchen neue Demokratieideen. Vom 12.-14. August fand in Dannenberg das Wochenendseminar mit 13 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung wurde von Copernicus Hamburg e.V. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p><em><font color="#004080">„Demokratie heißt, dass sich die Leute in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen.“</font></em> [M. Frisch]</p>
</blockquote>
<p>Demokratie ist nie vollkommen. Sie entwickelt sich mit der sie umgebenden Gesellschaft und erfindet sich immer wieder neu. Andere Zeiten brauchen neue Demokratieideen.</p>
<p>Vom 12.-14. August fand in Dannenberg das Wochenendseminar mit 13 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung wurde von Copernicus Hamburg e.V. organisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="IMG 0854" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/img_0854.jpg" width="450" height="337" /></p>
<p>Den Teilnehmern aus Berlin und Hamburg wurde eine angenehme Anreise zum <a href="http://www.tagungshaus-carnap.de/">Tagungshaus Carnap</a> in Pisselberg ermöglicht, wo das Wochenendseminar auch stattgefunden hat.</p>
<p>Das Seminar eröffneten David Noch, Vertreter von Copernicus Hamburg e.V. und Ann-Catrin Köhler, Vorstand bei Mehr Demokratie e.V. Hamburg.</p>
<p><img hspace="2" alt="IMG 1367 (1)" vspace="2" align="right" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/img_13671.jpg" width="235" height="310" />Beim Seminar legten wir viel Wert auf eine Ausgewogenheit zwischen Erfahrungsaustausch, Gesellschaftskritik und der Erarbeitung von Handlungsoptionen. Vorwiegend ging es darum, zu verstehen, was „Demokratie“ genau bedeutet. Zudem zu klären was auf einer konkreteren Ebene der Mitbestimmung ein Grundpfeiler für Demokratie ist.</p>
<p>Die Stipendiaten des Vereins Copernicus berichteten in 15-minutigen Vorträgen über die Möglichkeiten der politisch-gesellschaftlichen Mitbestimmung der Bevölkerung in ihren Ländern.</p>
<p>Sie informierten über die Aktivitäten von Nicht-Regierungsorganisationen, politischen Vernetzungen und Initiativen, Protestbewegungen und/oder die institutionalisierten Formen. Selbstverständlich gingen sie auch auf potenzielle Problemen ein, die für diese Mitbestimmung bestehen. Einige Stipendiaten haben einen allgemeinen Überblick vermittelt; andere konkretere Beispiele vorgestellt.</p>
<p>Nach den Vorträgen hat sich eine offene und vertrauensvolle Diskussion eröffnet, bei der die Teilnehmer ihre Ideen und Information untereinander ausgetauscht haben.</p>
<p><img hspace="2" alt="IMG 0863" vspace="2" align="left" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/img_0863-2.jpg" width="333" height="332" />Konkreter vermittelte das Thema Manfred Brandt, Vorstand bei <a href="http://www.mehr-demokratie.de/">Mehr Demokratie e.V.</a> Hamburg, mit seinem Vortrag „Das Instrument der direkten Demokratie in Deutschland. Welche Möglichkeiten der Mitbestimmung haben die Bürgerinnen und Bürger durch Volks- und Bürgerinitiativen?“.</p>
<p>Auch Ann-Catrin Köhler, Vorstand bei Mehr Demokratie e.V. Hamburg, referierte in ihrem Vortrag über transparente Demokratie und die Möglichkeiten der Beteiligung an der Politik mit Eröffnung des Internetportals <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de">abgeordnetenwatch.de</a>. Trotz, oder gerade wegen, großer Meinungsdifferenzen unter einzelnen Teilnehmenden kam es zu spannenden Debatten über die Zukunft der Demokratie .</p>
<p>Am letzten Tag des Seminars sind die Teilnehmer zum „Fest zum Protest“, einer Veranstaltung der „Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.“  in Gedelitz gefahren, wo ein Vertreter der „Bürgerinitiative Umweltschutz LüchowDannenberg e.V.“ über die Tätigkeiten der Initiative im Wendland erzählt hat . In dem sehr praktisch und aktiv gestalteten Teil waren die Teilnehmer unter anderem aufgefordert, positive wie negative Aspekte zu erarbeiten und zu beurteilen.</p>
<p>Nach ca. drei Stunden intensivem Diskutieren endete die letzte Veranstaltung des diesjährigen Wochenendseminares.</p>
<p>Mit großem Interesse und Aufmerksamkeit wurde jeder einzelne Seminarpunkt von den Teilnehmern verfolgt und jeder  hat etwas Neues für sich mitgenommen und viel gelernt.</p>
<p align="center"><img hspace="2" alt="IMG 0870" vspace="2" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/img_0870.jpg" width="450" height="337" /></p>
<p>Danke an alle, die dieses Seminar ermöglicht haben:  Natürlich vor allem Copernicus e.V., ebenso an Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. und Mehr Demokratie e.V. Hamburg, ohne deren Engagement das Seminar nicht stattgefunden hätte.</p>
<p>Malika Avezova, DAAD-Stipendiatin aus Tadschikistan</p>
<p>Juristische Fakultät, 3 Semester  </p>
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		<title>Copernicus Länderabend: Wirtschaftskrise in Belarus &#8211; Ursachen &amp; Folgen</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2011/12/02/copernicus-landerabend-wirtschaftskrise-in-belarus-ursachen-folgen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 15:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diana</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[EINLADUNG ZUM LÄNDERABEND Wirtschaftskrise in Belarus – Ursachen &#38; Folgen Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 14. Dezember 2011, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema Wirtschaftskrise in Belarus – Ursachen &#38; Folgen in die Räume der Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein. Während die EU damit beschäftigt ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EINLADUNG ZUM LÄNDERABEND</strong><br />
<strong> Wirtschaftskrise in Belarus – Ursachen &amp; Folgen</strong></p>
<p>Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 14. Dezember 2011, um 19.00 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema <strong>Wirtschaftskrise in Belarus – Ursachen &amp; Folgen</strong> in die Räume der Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin Mitte herzlich ein.</p>
<p>Während die EU damit beschäftigt ist, Rettungsschirme aufzuspannen, um Griechenland, Portugal, Irland und so manch anderes Land über Wasser zu halten, kämpft auch Belarus mit den Folgen einer immensen Finanzkrise. Im Frühjahr dieses Jahres verschlimmerte sich die Lage in dem osteuropäischen Land dramatisch, als die belarussische Nationalbank gezwungen war, die Währung um 55% abzuwerten.</p>
<p>Spätestens seitdem spürt die Bevölkerung die Folgen der Krise am eigenen Leib. Zuckerhamsterkäufe und ewig lange Schlangen vor den Wechselstuben im Land galten diesen Sommer als Normalzustand. Sobald Devisen ins Land kamen, wurden sie von den Einheimischen aufgekauft, sofern noch Scheine zu ergattern waren. Die Inflation bestimmt Lukaschenkas Reich, einige trauen sich sogar auf die Straße um gegen die wirtschaftliche und politische Lage im Land zu demonstrieren. Ohne Worte, versteht sich. Dabei sitzt der Staat zwischen den Stühlen. Wem sich annähern, wessen Bedingungen in Kauf nehmen um wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen? Der EU? Oder doch lieber dem großen Bruder Russland?<span id="more-1743"></span></p>
<p>Die Copernicus-Stipendiatin Tatsiana Bychkouskaya studiert Internationale Wirtschaft an der Belorussischen Staatlichen Universität in Minsk. In diesem Wintersemester ermöglicht ihr Copernicus das BWL-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit der wirtschaftlichen Lage ihres Landes vertraut, wird uns Tatsiana Einblick geben in die Situation ihres Landes sowie die relevanten politischen Verwicklungen, die zu dieser Krise beigetragen haben. Sie wird Ursachen und Verlauf der Inflation reflektieren, die politischen Vertreter der Republik zu Wort kommen lassen und uns einen Ausblick geben, was uns in Zukunft erwartet, wenn wir mal wieder einen Blick riskieren in die &#8220;letzte Diktatur Europas&#8221;.</p>
<p>Der Verein lädt die Teilnehmer im Anschluss an die Veranstaltung zu weiteren Gesprächen im informellen Rahmen bei einem kleinen Buffet mit Getränken und selbst zubereiteten osteuropäischen Spezialitäten ein. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen. Diese Einladung kann gerne an Freunde und andere Interessenten weitergegeben werden!</p>
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		<title>Bewirb dich um ein Stipendium in Berlin! Stipendienprogramm für Naturwissenschaftler (Physik, Mathematik) und Juristen aus Polen</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2011/11/29/bewirb-dich-um-ein-stipendium-in-berlin-stipendienprogramm-fur-naturwissenschaftler-physik-mathematik-und-juristen-aus-polen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 20:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Call for Applications: Copernicus-Stipendienprogramm für Naturwissenschaftler (Physik, Mathematik) und Juristen aus Polen. Für weitere Infos hier klicken Programmbeginn: 01. Oktober 2012 (Winter Semester 2012/2013) Bis wann sollst Du uns deine Unterlagen senden? Bis zum 06. Januar 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img alt="flag of Poland" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/flag_of_poland.gif" width="120" height="80" /></p>
<p align="center"><strong>Call for Applications:</strong></p>
<p align="center">Copernicus-Stipendienprogramm für Naturwissenschaftler (Physik, Mathematik) und Juristen aus Polen.</p>
<p align="center"> <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/copernicus/index.php/stipendiaten-berlin-286/sonderprogramm-naturwissenschaften-berlin-303" target="_blank">Für weitere Infos hier klicken</a></p>
<p align="center"><strong>Programmbeginn:</strong></p>
<p align="center">01. Oktober 2012 (Winter Semester 2012/2013)</p>
<p align="center"><strong>Bis wann sollst Du uns deine Unterlagen senden?</strong></p>
<p align="center">Bis zum 06. Januar 2012</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Albatross Insel: &#8220;Wertebrille&#8221; auf der Krim</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2011/11/21/die-albatross-insel-wertebrille-auf-der-krim/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 16:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[InMOE]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Als Copernicus-Stipendiatin habe ich die Möglichkeit bekommen, an einem von InMOE organisierten Seminar (Social Development and Personal Development) teilzunehmen. Das Seminar hat vom 6. bis 14. September 2011 an der Krim in der Ukraine stattgefunden. Die Teilnehmer kamen aus fünf verschiedenen Ländern: Deutschland, Tschechien, Belarus, Ukraine und Polen. Alle 32 Teilnehmer sind aktiv in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/374051_303212173025416_205457606134207_1366820_214022955_n.jpg"><img class="size-full wp-image-1714 alignleft" style="margin: 20px;border:" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/374051_303212173025416_205457606134207_1366820_214022955_n.jpg" alt="" width="403" height="227" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Copernicus-Stipendiatin habe ich die Möglichkeit bekommen, an einem  von <a href="http://www.initiative-moe.de/cms/index.php?option=content&amp;task=view&amp;id=106">InMOE</a> organisierten Seminar (Social Development and Personal  Development) teilzunehmen. Das Seminar hat vom 6. bis 14. September 2011  an der Krim in der Ukraine stattgefunden. Die Teilnehmer kamen aus fünf  verschiedenen Ländern: Deutschland, Tschechien, Belarus, Ukraine  und Polen. Alle 32 Teilnehmer sind aktiv in verschiedenen NGOs, die am  internationalen Austausch und Dialog mitwirken. Das gesamte Seminar  wurde auf Englisch durchgeführt.<span id="more-1712"></span></p>
<p>Das Seminar war sehr gut organisiert, jeden Tag gab es 4 Sessions und  ein Abendprogramm. In den Sessions<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/302935_10150307491515816_739370815_7850525_1212170273_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1715" style="margin: 20px;border:" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/302935_10150307491515816_739370815_7850525_1212170273_n-300x225.jpg" alt="" /></a> haben wir uns mit verschiedenen  sozial-gesellschaftlichen Themen wie interkulturelle Kommunikation,  Change in History oder Importance of Dialogue beschäftigt. Dabei hatten  wir auch die Möglichkeit, unsere bisherigen Erfahrungen auszutauschen,  die wir bei unserer Arbeit in NGOs gesammelt haben. Wir haben uns über  unsere Arbeitsweise, Programmschwerpunkte und Finanzierungsfragen  unterhalten. Es gab auch Platz für Gespräche über Politik und Demokratie  und die damit verbundenen Probleme in verschiedenen Ländern. An einem  Tag haben wir uns mit zwischenkulturellen Unterschieden beschäftigt. Es  ging vor allem darum, die anderen Kulturen besser verstehen und  akzeptieren zu können.</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/P10100533.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1713" style="margin: 20px" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/P10100533.jpg" alt="" width="406" height="305" /></a><br />
Eine der interaktiven Übungen zu diesem Punkt hieß „Albatross-Insel“.  Die Kursteilnehmer wurden in ein kleines Zimmer eingeladen, wo wir zwei  „Albatrosse“ getroffen haben, einen Mann und eine Frau. Allen ist sofort  aufgefallen, dass die Frau barfuss war, der Mann aber Schuhe trug. Als  allen Gästen ihr Platz zugeteilt wurde, saßen die Frauen auf dem Boden,  die Männer auf Stühlen. Beim Essen wurden die Männer dann von den Frauen  gefüttert. Bis auf eine Teilnehmerin haben alle die merkwürdigen  Verhaltensregeln der Albatrosse befolgt. Wie nach jeder Session hat  gleich nach der Übung eine Besprechung stattgefunden. Alle mussten  sagen, wie wir uns in dieser anderen Kultur gefühlt haben und die eigene  Verhaltensweise analysieren. Viele haben natürlich sofort gesagt, dass  die Kultur die Frauen diskriminiert.</p>
<p>Die Erläuterung der „Albatross-Kultur“ war dann für alle <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/318607_303171023029531_205457606134207_1366504_1328766582_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1717" style="margin: 15px;border: 15px" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/318607_303171023029531_205457606134207_1366504_1328766582_n-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><br />
eine Überraschung:</p>
<p>Auf der Insel gilt die Erde als heilig. Der Grund, warum nur Frauen die  Erde mit nackten Füßen berühren dürfen, ist, dass die Frau, da sie das  Leben schenkt, der Erde gleichgesetzt ist. Die Männer „müssen“ Schuhe  tragen, weil sie keine solche unmittelbare Verbindung zur heiligen Erde  haben. Die Frau muss den Mann auch füttern, da er selber nichts, was von  der Erde kommt, anfassen darf. Dadurch ist der Mann von der Frau abhängig.  Worum ging es in der Übung? Es war für alle sehr überraschend zu sehen,  wie wir eine andere Kultur durch unsere „Wertebrille“ wahrnehmen und wie  dadurch Missverständnisse und Vorurteile entstehen können. Diese  Erfahrung war für mich sehr lehrreich.</p>
<p>Abends wurde für kulturellen Austausch gesorgt. Bei einem  interkulturellen Abend in Form einer „Dancing Night“ haben alle  Delegationen ihre Kultur und traditionellen Tänze präsentiert. Es gab  auch eine „Movie Night“ mit einem dänischen Film und viele andere  Veranstaltungen. Der Theaterabend forderte besonders die Kreativität der  Teilnehmer. Jedes Team musste ein kurzes Theaterstück zum Thema  „Internationaler Dialog“ vorbereiten.</p>
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/P10100541.jpg"><img class="size-large wp-image-1718 alignleft" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/P10100541-1024x768.jpg" alt="" width="471" height="354" /></a></p>
<p>Das Seminar hat mir sehr viel gebracht, ich habe dort sehr viel gelernt,  viele interessante Leute getroffen und meine Fähigkeit, in einem  internationalen Team zu arbeiten, verbessert.</p>
<p>Ich freue mich, dass ich an so einem Seminar teilnehmen konnte, es war ein einmaliges Erlebnis für mich.</p>
<p>Maria Tandeck, Copernicus Stipendiatin 2011-2012</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abschlussbericht: Alisher Khodjimatov (SS11 &#8211; Usbekistan)</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2011/11/15/abschlussbericht-alisher-khodjimatov-ss11-usbekistan/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 17:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guarani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Länderabende]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan Stipendium Copernicus Scholarship]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Bericht möchte ich zukünftigen Stipendiaten mitteilen, was es für mich bedeutet hat, als Stipendiat bei Copernicus ein halbes Jahr in Berlin studieren zu dürfen. (Nach Semesterende: Spiel Hertha BSC &#8211; Real Madrid) Als ich mich für das Stipendium beworben hatte, war meine Motivation, die deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Erfahrungen für meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Bericht möchte ich zukünftigen Stipendiaten mitteilen, was es für mich bedeutet hat, als Stipendiat bei Copernicus ein halbes Jahr in Berlin studieren zu dürfen.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center">
<dl>
<dt><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/P101015311.jpg"><img class="size-large wp-image-1657     " src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/P101015311-768x1024.jpg" alt="(Beim Spiel Hertha BSC - Real Madrid)" width="246" height="327" /></a></dt>
<dd>(Nach Semesterende: Spiel Hertha BSC &#8211; Real Madrid)</dd>
</dl>
</div>
<p>Als ich mich für das Stipendium beworben hatte, war meine Motivation, die deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Erfahrungen für meinen zukünftigen Lehrerberuf zu sammeln. Nachdem ich lange keine Antwort erhalten hatte, hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben. Umso größer war meine Freude, als ich dann während meines fünften Fachsemesters an  <em> </em>meiner Heimat-Universität in Taschkent, Usbekistan erfahren  habe, <em> </em>dass ich der Copernicus-Stipendiat für das Sommersemester 2011 sein werde.</p>
<p>Endlich, am 28.März 2011 bin ich in Berlin angekommen. Am Hauptbahnhof hat mich Clara Kemme, die damalige Vorstandsvorsitzende, abgeholt. Die ersten drei Tage habe ich bei ihr gewohnt, weil meine Gastfamilie noch im Urlaub war. Clara war sehr gastfreundlich und ich habe mich bei ihr sehr wohl gefühlt.<span id="more-1655"></span></p>
<p>Schon am Abend des ersten Tages habe ich meine Mentorin Victoria kennengelernt. Gemeinsam haben wir ein Bankkonto eingerichtet, die Krankenversicherung abgeschlossen und mich beim Bürgeramt angemeldet. Sie war vom ersten Tag bis heute immer als Ansprechpartner für mich da und hat mir viele gute Ratschläge und Tipps gegeben. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.</p>
<p>Am 11.04.2011 hat endlich das Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin angefangen. Einmal an dieser Uni zu studieren, war einer meiner Träume. Dank dem Copernicus Stipendium habe ich meinen Traum erfüllen können. Am Anfang fiel mir das Studium nicht so leicht, vor allem wegen der Sprachkenntnisse und des Ausbildungssystems, welches sich sehr von dem in Usbekistan unterscheidet. Im ersten Monat war ich damit beschäftigt, meine Studienfächer selbst zu organisieren und auszuwählen, was für mich eine ganz neue Erfahrung im Vergleich zum Studium in Usbekistan war. Meine Fakultät war die <a href="Philosophische Fakultät II">Philosophische Fakultät II</a>. Ich möchte betonen, dass die  Mitarbeiter sehr hilfsbereit sind und man brauchte keine Angst zu haben, sie anzusprechen und nachzufragen. Langsam, aber sicher habe ich mich gut an den Studienablauf gewöhnt. An der Uni habe ich viele Erasmus-Studenten aus der ganzen Welt kennengelernt. Mit den Kommilitonen haben wir oft zusammen verschiedene Veranstaltungen besucht und uns beim Studium gegenseitig geholfen.</p>
<p>Parallel zu meinem Studium im Fach Deutsche Literatur habe ich noch einen obligatorischen Deutschkurs am<a href="Sprachenzentrum der Humboldt-Universität"> Sprachenzentrum der Humboldt-Universität</a> belegt. In der Studiengruppe waren wir nur 15 Leute aus verschiedenen Ländern und so war der Kurs sehr effektiv und interessant. Auch außerhalb des Unterrichts fand sich die Gruppe zu verschiedenen Aktivitäten zusammen und wir konnten unsere Sprachkenntnisse so weiter verbessern. Die Methodik des Sprachunterrichts, wie z.B. praktische Gruppenarbeit, hat mir sehr gut gefallen und ich möchte diese Erfahrungen auch in meinen zukünftigen Beruf als Lehrer in meinem Unterricht verwenden. Zum Abschluss des Semesters habe ich vier Prüfungen abgelegt. Die guten Arbeitsbedingungen im <a href="Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum">Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum</a> der Universitätsbibliothek waren eine gute Hilfe für die Vorbereitung auf die Prüfungen, die ich alle mit guten Noten bestanden habe. Ich war sehr begeistert von der Vielfalt der Informationen in der Bibliothek im Vergleich zur Universitätsbibliothek in Usbekistan. Hier in Berlin konnte ich alle Informationen, die ich für mein Studium und die Vorbereitungen auf die Prüfungen brauchte, leicht finden. Auch sind die Professoren immer bereit den Studenten zu helfen.</p>
<p>Im Laufe des Semesters ist die am meisten gestellte Frage von den Copernicanern: „Hast du schon eine Praktikumsstelle bekommen?“ Dies war nicht so einfach. Ich habe mich bei verschiedenen Verlagen und Sprachschulen erfolglos beworben. Es gab viele Angebote in meinem Bereich, aber alle Angebote wurden für mindestens 4 Monate ausgeschrieben. Schließlich habe ich Dank meiner Gastmutter eine Stelle in einer Freien Schule bekommen. Die Schule heißt „<a href="http://www.meineschuleberlin.org/page11.html">MeineSchuleBerlin</a>“. Die Arbeit an dieser Schule hat mir wirklich Spaß gemacht. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörte es, die Kinder zu unterrichten und zu betreuen. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern dieser Schule hat mir viel für meinen zukünftigen Beruf gegeben. Die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, kann ich in meinem Heimatland gut gebrauchen, weil ich im Oktober einen Monat lang in einer Schule in Taschkent ein Praktikum machen werde. Deshalb war das sehr vorteilhaft für mich. Der Tagesablauf und die Unterrichtsmethoden an der Freien Schule sind ganz anders als an den staatlichen Schulen in Usbekistan. Hier waren die Kinder freier in ihrem Lebens-und Lernrhythmus und konnten selbst wählen, was sie lernen wollen. Während meines Praktikums habe ich jeden Tag etwas Neues für mich erfahren und gelernt. Ich werde meine ersten Schüler bestimmt vermissen.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center">
<dl>
<dt><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/la.jpg"><img class="size-full wp-image-1658" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/la.jpg" alt="(Hier bin ich Referent)" width="195" height="292" /></a></dt>
<dd>(Hier bin ich Referent)</dd>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp" style="text-align: center">
<dl>
<dt><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/essen1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1660" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/essen1-300x199.jpg" alt="(Seht mal, was ich gekocht habe ;-))" width="200" height="132" /></a></dt>
<dd>(Seht mal, was ich gekocht habe <img src='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</dd>
</dl>
</div>
<p>Einer der wichtigsten Momente während meines Aufenthaltes war mein Länderabend, der am 15.06.2011 stattgefunden hat. Das Thema meines Vortrags lautete: <a href="„Auf Seidenblatt von Samarkand - Deutsche Spuren in Usbekistan.“">„Auf Seidenblatt von Samarkand &#8211; Deutsche Spuren in Usbekistan.“</a> Der Saal war total voll, es kamen mehr als 40 Leute. Ich war natürlich sehr aufgeregt, weil ich vor solch einem großen Publikum noch nie einen Vortrag gehalten habe. Zu meinem Vortrag kamen sogar der Mitbegründer von Copernicus, Herr Dirk Ahlers mit seiner Frau Sibylle. Diana und Guarani von Copernicus und meine Gasteltern haben eine  sehr große Rolle bei der<br />
Organisation meines Länderabends gespielt. Sie haben mich<br />
<span style="color: #3366ff"><em> </em></span>moralisch unterstützt und haben viele Ratschläge gegeben, wie man sich in solch einer Situation fühlt und wie man auf die Fragen antworten soll. Außerdem haben wir usbekisch gekocht und gebacken und für das leibliche Wohl der 40 Zuhörer gesorgt.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center">
<dl>
<dt><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Bergfest1.jpg"><img class="size-full wp-image-1663" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Bergfest1.jpg" alt="(Mein Bergfest mit meiner Gastfamilie) " width="216" height="323" /></a></dt>
<dd>(Mein Bergfest mit meiner Gastfamilie) </dd>
</dl>
</div>
<p>Was mir am besten am Copernicus Programm gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Stipendiaten in deutschen Gastfamilien leben. Ich habe die Berichte von ehemaligen Copernicus-Stipendiaten gelesen und viele berichteten über ihre Erfahrungen in den verschiedenen Gastfamilien. Ich hatte großes Glück, Karin und Uwe waren sehr freundliche und hilfsbereite Gasteltern. Am Anfang gab es natürlich Schwierigkeiten miteinander, weil zwei Kulturen sich<br />
<em><span style="color: #3366ff"> </span></em>begegneten. Aber nach einiger Zeit haben wir uns sehr gut verstanden und wie eine Familie zusammengelebt. Hier habe ich nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch deutsche Kultur, Tradition und das Alltagsleben besser kennengelernt. Ich habe die ganze Familie und ihre Freunde kennengelernt und da Max (Sohn von der Gastfamilie) auch Student ist, konnten wir uns gut austauschen. Er studiert in München und besuchte uns ein oder zwei Mal pro Monat. Mit ihm habe ich mich über verschiedenen Themen unterhalten und wir haben uns sehr gut verstanden. In den letzten Monaten sind wir oft gemeinsam in die Bibliothek gegangen und haben viele andere interessante Sachen unternommen. Meine Gastfamilie war sehr gastfreundlich und hat mich vom ersten bis zum letzten Tag meines Aufenthaltes in Berlin unterstützt. Bei dieser Familie habe ich mich sehr wohl und wie zu Hause gefühlt.</p>
<p>Im Juli war das Bergfest von Maria, der anderen Copernicus-Stipendiatin aus Polen, und mir. Mit einigen Copernicanern sind wir zum Bowling am Alexanderplatz gegangen. Wir haben die Zeit sehr genossen und hatten viel Spaß dabei. In der Freizeit haben wir oft mit den Copernicanern etwas zusammen unternommen.</p>
<p>Zum Beispiel hatten wir im August mit Copernicus Hamburg ein Wochenendseminar in Pisselberg. Wir lernten die dortigen Stipendiaten und Copernicaner kennen und verbrachten drei interessante Tage zusammen. Jeder hielt einen Kurzvortrag und dann wurde gemeinsam darüber gesprochen und diskutiert. Am   <span style="color: #3366ff"><em> </em></span>letzten Tag unseres Seminares sind wir zu einer Protestveranstaltung gegen Atomkraft gegangen. Ich habe noch nie in meinem Leben eine solche Demonstration gesehen und das war eine interessante Erfahrung über Demokratie in Deutschland.</p>
<p>Den zukünftigen Stipendiaten würde ich empfehlen, neben dem Studium an der Uni und dem Lernen in der Bibliothek in der Freizeit auch die kulturellen Angebote der Stadt Berlin zu nutzen. Ich schlage euch vor, dass ihr unbedingt die Museen auf der Museumsinsel während der Langen Nacht der Museen besucht. Auf keinem Fall sollte man das verpassen!</p>
<div id="attachment_1664" class="wp-caption aligncenter" style="width: 387px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/nicht.jpg"><img class="size-full wp-image-1664" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/nicht.jpg" alt="(Bitte auf keinen Fall nachmachen! ;-))" width="377" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">(Bitte auf keinen Fall nachmachen!)</p></div>
<p style="text-align: center"><em></em></p>
<p>Das Copernicus-Programm soll so bleiben wie es ist. Es ist eine sehr gute Organisation mit einem tollen Engagement aller Freiwilligen. Auch ich habe mich während meines Aufenthaltes in Berlin freiwillig engagiert. Durch die Arbeit meiner Gastmutter im Berliner Ricam Hospiz ergab sich an einem Wochenende die Möglichkeit, einige Stunden für schwerkranke Menschen Gutes zu tun. Diese Chance nutzte ich und half einige Stunden dabei mit, diese Menschen froh zu machen.</p>
<p>Ich bin sehr froh, das Copernicus- Programm kennengelernt zu haben und sechs Monate hier in Berlin studieren zu können. Während meines Aufenthaltes in Berlin gab es für mich viel Neues zu entdecken und gute Erfahrungen für meinen weiteren Lebensweg zu machen. Ich habe gelernt, selbstständig in einer fremden Kultur gut zu Recht zu kommen. Meine Sprachkenntnisse haben sich verbessert, ich bin neugieriger geworden und habe ein Netzwerk mit vielen neuen Menschen geknüpft. Copernicus hat es mir ermöglicht, nicht nur meinen Traum zu verwirklichen, sondern hat mir auch geholfen, den richtigen Weg zum Erreichen meiner Ziele zu finden.</p>
<p>Dafür bin ich dem Verein und den Sponsoren sehr dankbar.</p>
<p>Alisher Khodjimatov</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf den COPERNICUS-Länderabend zum Thema „Sejmwahlen und polnische EU-Ratsprä­si­­dent­schaft“</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2011/10/16/ruckblick-auf-den-copernicus-landerabend-zum-thema-%e2%80%9esejmwahlen-und-polnische-eu-ratspra%c2%adsi%c2%ad%c2%addent%c2%adschaft%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2011/10/16/ruckblick-auf-den-copernicus-landerabend-zum-thema-%e2%80%9esejmwahlen-und-polnische-eu-ratspra%c2%adsi%c2%ad%c2%addent%c2%adschaft%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Oktober 2011 lud COPERNICUS Berlin erneut zu einem Länderabend in die Räume der Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstr. 28/29 in Berlin-Mitte ein. Diesmal erwartete den geneigten Zuhörer ein Thema von höchster politischer Aktualität: Nur drei Tage nach den Parlamentswahlen in Polen – und einen Tag nach Veröffentlichung der offiziellen Wahlergebnisse – kommentierte die Referentin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1647" class="wp-caption alignright" style="width: 144px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_38841.jpg"><img class="size-full wp-image-1647   " title="Maria Tandeck, Jura-Studentin und COPERNICUS-Stipendiatin" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_38841.jpg" alt="" width="134" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Maria Tandeck, Jura-Studentin und COPERNICUS-Stipendiatin</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am 12. Oktober 2011 lud COPERNICUS Berlin erneut zu einem Länderabend in die Räume der Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstr. 28/29 in Berlin-Mitte ein. Diesmal erwartete den geneigten Zuhörer ein Thema von höchster politischer Aktualität: Nur drei Tage nach den Parlamentswahlen in Polen – und einen Tag nach Veröffentlichung der offiziellen Wahlergebnisse – kommentierte die Referentin Maria Tan­deck für das zahlreich erschienene und interessierte Publikum den Ausgang der Wahlen in Polen.</p>
<p style="text-align: justify;">Während an der Spree die griechische Tragödie und damit verbunden die Debatte über die Konsequenzen, die die EU als Staatengemeinschaft daraus ziehen sollte, die Agenda beherrschte, wirkte an der Weichsel noch immer das Drama von Smolensk nach und Streitthemen wie das Holzkreuz vor dem Präsidentenpalast bestimmten in erheblichem Maße die Schlagzeilen beim östlichen Nachbarn. Daneben stand die Problematik eines eventuellen Regierungswechsels und dessen Auswirkungen auf die im Juli 2011 angetretene EU-Ratspräsidentschaft Polens im Fokus des nationalen Mediendiskurses – auch davon war in Deutsch­land nichts zu spüren: Man fragte sich vorrangig, ob bis zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine die Stadien und Autobahnen fertig sein würden. Vor diesem Hintergrund waren am 9. Oktober 2011 etwa 30 Millionen wahlberechtige Polen dazu aufgerufen, die 460 Sitze des Sejm sowie die 100 Sitze des Senats neu zu besetzen. In ihrer Präsentation schilderte die Jurastudentin und COPERNICUS-Stipendiatin Maria Tandeck das politische Spektrum Polens am Vorabend der Wahlen ebenso wie die Wahlergebnisse und deren mögliche Auswirkungen auf die polnische Rats­präsidentschaft sowie die deutsch-polnischen bzw. russisch-polnischen Beziehungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referentin begann ihre Ausführungen mit einem Überblick über die politische Landschaft Polens. Die „Bürgerplattform“ (<em>Platforma Obywatelsk, PO</em>) unter dem Fraktionsvorsitzenden Donald Tusk stellte nach den Wahlen 2007 die größte Fraktion im polnischen Parlament. Die christlich-demokratisch und wirtschaftliberal orientierte Partei bildete zusammen mit der „Polnischen Bauernpartei“ (<em>Polskie Stronnictwo Ludowe, PSL</em>) die Regierung. Premierminister war Donald Tusk. Mit 147 Sitzen in der ehemaligen Sejm zweitgrößte Partei war „Recht und Gerechtigkeit“ (<em>Prawo i Sprawiedliwo</em><em>ść, PiS</em>). Die nationalkonservative Partei, die außenpolitisch als proamerikanisch und teilweise euroskeptisch eingestuft wird, wurde 2001 von den Zwillingsbrüdern Lech und Jarosław Kaczińsky gegründet. Als politischer Außenseiter im Vorfeld der Wahlen vom 9. Oktober galt das polnische Äquivalent zur Berliner Piratenpartei, die „Palikot-Bewegung“ (<em>Ruch Poparcia Palikota</em>), bei der lange nicht sicher war, ob sie überhaupt an den Wahlen teilnehmen würde. Gegründet wurde diese strikt liberale Partei von Janusz Palikota, einem ehemaligen PO-Mitglied. Die Palikot-Bewegung fordert u.a. die Abschaffung des Religionsunterrichts an den Schulen sowie die staatliche Finanzierung von in-vitro-Maßnahmen. Das Bündnis der demokratischen Linken (<em>Sojusz Lewicy Demokratycznej, SLD</em>) befindet sich seit 2005 in der parlamentarischen Opposition. Ideologisch ist diese Partei dem sozialdemokratischen Mainstream zuzuordnen. Als letzte politische Partei nannte die COPERNICUS-Stipendiatin „Polen ist das Wichtigste“ (<em>Polska Jest Najwa</em><em>żniejska, PJN</em>), eine konservative Partei, die aus innerparteilichen Konflikten in der PiS nach der Präsidentschaftswahl 2010 hervorgegangen war.</p>
<div id="attachment_1648" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_3879.jpg"><img class="size-full wp-image-1648   " title="Karikaturen im polnischen Wahlkampf" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_3879.jpg" alt="" width="210" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Karikaturen im polnischen Wahlkampf</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bevor die COPERNICUS-Stipendiatin den Ausgang der Parlamentswahlen vom 9. Oktober dieses Jahres kommentierte, ging sie zunächst auf die Themen ein, die Polen am Vorabend dieser Wahlen bewegten. Hier ist vor allem die Flugzeugkatastrophe von Smolensk zu nennen, bei der am 10. April 2010 alle 96 Insassen ums Leben kamen, darunter der damalige polnische Präsident Lech Kaczińsky und seine Frau, zahlreiche Minister und Ministerialbeamte sowie ranghohe Offiziere. Diese Tragödie, bei der große Teile der polnischen politischen Elite den Tod fanden, belasteten die aufgrund des Massakers von Katyn 1940  - in dem Jahr wurden mehrere Tausend polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle auf Befehl des sowjetischen Innenministeriums bei Katyn ermordet – bereits angespannten polnisch-russischen Beziehungen weiter. Auch innenpolitisch wirkte das Ereignis nach: Angesichts des Beisetzungsortes Wawel, einst politisches und religiöses Zentrum des Polnischen Reiches, wo Könige und Nationalhelden bestattet wurden, war die polnische Nation geteilt. Darüber hinaus wurde ein zum Gedenken an die Katastrophe vor dem Präsidentenpalast aufgestelltes Kreuz zum Gegenstand monatelanger Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern dieses Kreuzes.</p>
<p>Nach einem Exkurs zu den Wahlversprechen und –slogans der einzelnen Parteien stellte Maria Tandeck das Ergebnis der Parlamentswahlen vor. Mit diesem Wahlergebnis schreibt Donald Tusk Geschichte: Nach dem Sieg der PO  - sie erhielt fast 40 Prozent der Stimmen – ist er der erste Premierminister nach der politischen Wende in Polen 1989, der wiedergewählt worden ist. Für eine Mehrheit im Sejm benötigt er jedoch einen Koalitionspartner. Die Referentin erläuterte daher verschiedene Koalitionsmöglichkeiten, aus denen sich die Fortsetzung des bisherigen Regierungsbündnisses mit der PSL als die wahrscheinlichste herauskristallisierte. Als wirklich überraschend ist der Erfolg der Palikot-Bewegung anzusehen: Nach einer sehr kurzen Wahlvorbereitungsphase von nur vier Monaten stimmten 10 Prozent der Wahlberechtigten für diese Partei.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Jura-Studentin kommentierte im weiteren Verlauf ihrer Präsentation die verschiedenen Wege, die Polen nach dem Ausgang der Wahlen sowohl in der eigenen Außenpolitik als auch in der weiteren Gestaltung der EU-Ratspräsidentschaft offen stehen. Zu diesem Zweck stellte sie gegensätzliche Haltungen einzelner Parteien zu verschiedenen Themen wie der zukünftigen Positionierung in der Ostpolitik oder dem Beitritt Polens zur Eurozone gegenüber.</p>
<div id="attachment_1649" class="wp-caption alignright" style="width: 312px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_3898_small.jpg"><img class="size-full wp-image-1649" title="Blick ins Publikum" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_3898_small.jpg" alt="" width="302" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Blick ins Publikum</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss daran gab sie dem Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese Gelegenheit wurde von einem informierten und engagierten Gast sofort ergriffen. Es gelang Maria Tandeck, seinen sachkundigen Nachfragen souverän zu begegnen. Daraufhin machten auch andere Zuhörer von der Chance, Fragen an die Referentin zu richten, Gebrauch. Aufgrund eines Missverständnisses bei der Eröffnung des Büfetts war für den einen oder anderen Lacher gesorgt und die entstandenen Diskussionen konnten in dieser aufgelockerten Atmosphäre bei Wein und landestypischer Küche fortgesetzt werden.</p>
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