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	<title>Copernicus Stipendium e.V. - Blog &#187; Abschlussbericht</title>
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	<description>Förderung mittel- und osteuropäischer Studierender in Deutschland e.V.</description>
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		<title>Abschlussbericht von Nino aus Georgien</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 09:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn jemand mir über meine größte Erfahrung fragen wird, werde ich bestimmt mein 6 monatiges Leben in Berlin nennen. Als ich damals meine Bewerbung gesendet habe, wusste ich schon ganz konkret wofür ich es brauchte. Meine Pläne und Hoffnungen sahen so aus: ich wollte an der Humboldt Universität studieren, ganz allein in eine, für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand mir über meine größte Erfahrung fragen wird, werde ich bestimmt mein 6 monatiges Leben in Berlin nennen. Als ich damals meine Bewerbung gesendet habe, wusste ich schon ganz konkret  wofür ich es brauchte. Meine Pläne und Hoffnungen sahen so aus: ich wollte an der Humboldt Universität studieren,  ganz allein in eine, für mich unbekannte Kultur leben und für die Zukunft auch ein Praktikum machen, das in meinem Land fast unmöglich wäre. </p>
<p>Fangen wir an mit dem Studium (Psychologie). Am Anfang war es sehr schwierig für mich, den Inhalt der Vorlesungen zu verstehen. Die meisten Probleme entstanden aus sprachlichen Gründen. Die ersten Wochen hatte ich das Gefühl, dass ich nichts verstand und das war ein bisschen Anstrengend. Aber was ganz sympathisch war, war dass das ganze System und der Studienprozess in Deutschland besser organisiert und geplant war, als in meine Heimat. Was mir besonders gefallen hat, war die Möglichkeit die Fächer zu wählen und studieren, die es in Georgien überhaupt nicht gibt, z.B. „Persönlichkeit und Sexualität“.</p>
<p>Die Disziplin und der Professionalismus der Dozenten waren sehr stimulierend für mich. Auch die Lehrmethoden, die für mich ganz neu waren, haben mir sehr viel gebracht. Mein Studium ist produktiver geworden und ich glaube, dass ich auch in Tiflis diese Erfahrung sehr gut nutzen kann, obwohl es bei uns nicht so viele Ressourcen und Materialien gibt wie in Berlin. Die Bibliothek der HU ist ein Ort, den ich bestimmt vermissen werde. Da konnte ich alles finden, was ich brauchte oder lesen wollte, und ich glaube, dass ich die Möglichkeiten auch sehr gut genutzt habe.</p>
<p>Die Schwierigkeiten, die ich am Anfang hatte, wären bestimmt schwieriger gewesen, wenn ich ganz alleine, ohne Gastfamilie in irgendwelche WG gewohnt hätte. Die ganze Zeit die ich in Berlin war habe ich bei einer sehr netten Gastmutter gewohnt. Frau Schiebel war eine sehr große Unterstützung für mich und hat mir sehr geholfen mich besser an Deutschland zu adaptieren und gewöhnen. Wenn ich daran denke, erinnere ich mich besonders an die ersten Wochen, als ich mich ganz allein in eine große Stadt fühlte und nicht wusste wie ich mit S/U-Bahnen u.s.w. klar kommen sollte. Frau Schiebel war immer dabei und immer bereit mir alles zu erklären und zeigen. </p>
<p>Natürlich, manchmal gab es Missverständnisse, die, meiner Meinung nach wegen kulturellen Differenzen entstanden, aber im Allgemeinen kann ich sagen, dass wir sehr bequem zusammen gelebt haben und ich viel von ihr gelernt habe. Außerdem habe ich so das Leben in einer deutschen Familie kennengelernt. Ich hoffe, dass dieses 6 monatiges Zusammenleben ihr auch einen Einblick in den georgischen Lebensstil und die Leute gegeben hat. </p>
<p>Außer meiner Gastmutter gab es noch Copernicus, was auch eine sehr große Unterstützung für mich war. Meine Mentorin Diana war immer dabei wenn ich Probleme hatte oder etwas nicht verstanden habe. Ich werde mich immer sehr gerne daran erinnern. Besonders in der anstrengenden Zeit, als ich Prüfungen an der Uni hatte und meine Präsentation über Georgien machen sollte hat sie mir sehr untertützt und geholfen. </p>
<p>Auch die anderen Copernicaner waren immer sehr nett zu mir. Ich habe nie das Gefühlt gehabt, dass ich ganz allein in Berlin war und niemand für mich da war. Die Copernicaner waren immer da, und ich glaube, dass wir auch viel Spass zusammen gehabt haben. </p>
<p>Besonders gute Erinnerungen habe ich an unsere Seminarzeit in Wandergräben. Da haben wir auch die Stipendiaten und Copernicaner aus Hamburg getroffen und ich glaube, dass wir da 3 sehr gute und produktive Tage zusammen verbracht haben.</p>
<p>Im Februar, als ich schon fertig war mit meinem Studium, habe ich mein Praktikum bei Lesbenberatung e.V. gemacht. Das ist ein Punkt womit ich nicht ganz zufrieden bin. Obwohl die Kollegen sehr nett waren und die Atmosphäre sehr freundlich war, denke ich, dass ich meine Möglichkeiten und berufliche Wünsche nicht realisiert habe.</p>
<p>Insgesamt würde ich mein Leben in Berlin als eine ganz gute Chance schätzen und bin ich sehr zufrieden, dass alles ganz gut geklappt hat. Wofür ich gekommen bin habe ich 70% auch realisiert.</p>
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		<title>Abschlussbericht von Oksana aus Belarus</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 08:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal und für immer in Berlin verliebt Mein Abschlussbericht…so schwer darüber zu sprechen, so schwer darüber zu schreiben. Abschluss, Abschied, Abfahrt… davon, was mir so lieb ist, was ein unentbehrlicher Teil meines Lebens geworden ist, was mich so glücklich macht…die Tränen steigen mir in die Augen. Die Tränen der Freude und die Tränen der Traurigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal und für immer in Berlin verliebt<br />
Mein Abschlussbericht…so schwer darüber zu sprechen, so schwer darüber zu schreiben. Abschluss, Abschied, Abfahrt… davon, was mir so lieb ist, was ein unentbehrlicher Teil meines Lebens geworden ist, was mich so glücklich macht…die Tränen steigen mir in die Augen. Die Tränen der Freude und die Tränen der Traurigkeit zugleich. Ein Stück des Lebens ist vorbei, des glücklichsten Lebens, das ich hatte. Und es wird noch besser, das weiß ich bestimmt. Das Leben in Berlin hat mir gezeigt, dass jeder Tag und jede Nacht, die mir gegeben sind, wunderschön sind. Genieß dein Leben jetzt und heute – nach solchem Motto lebt man in Berlin. Es gibt Tage, die in einem Moment dein ganzes Leben verändern.<br />
Ich erinnere mich genau an den Tag, oder genauer gesagt es war schon tiefe Nacht (2 Uhr), als ich die E-mail von Copernicus gelesen habe. Ich bin im Kreis der Favoriten für das Studium in Berlin!!! Ich war so aufgeregt, ich konnte kaum ein Wort aussprechen und ich konnte einfach nicht daran glauben. Nachdem ich das endlich begriffen hatte, sprang ich wie ein kleines Kind vor lauter Freunde auf mein Bett. Das war für mich eine schlaflose Nacht… Dann begannen die langen Tage der Erwartung und der Vorbereitungen. Ich erstaune mich immer darüber, wie viel Zeit und Mühe dieser langwierige Prozess der bürokratischen Formalitäten verlangt. Aber alles wurde geschafft und auf meinem Visum lächelte ein glückliches Gesicht. Die letzten Wochen vor Abreise konnte ich an nichts anderes als an Berlin denken.  Leichten Herzens verließ ich Minsk, obwohl niemand mich an diesem Tag zum Bahnhof gebracht hatte. Ich bestellte ein Taxi, trug alleine meine schweren Koffer nach unten. Und jetzt mein erster Tipp für die zukünftigen Stipendiaten (insbesondere für die Stipendiatinnen): bringt nicht so viel Kleidung mit!!! Die kauft ihr hier. Aber selbstverständlich, Frauen sind Frauen. Sogar im Zug in meinem Schlafwagen war ich alleine. Ich habe da über vieles nachgedacht. Ich wusste nicht, was mich in Berlin erwartete, aber ich wusste, ich werde da glücklich. Und jetzt kann ich sicher sagen, das war die beste Zeit in meinem Leben, ich habe hier für diese sechs Monate so vieles und schönes erlebt, was ich in meinem ganzen vorherigen Leben nie erlebt hatte. Berlin ist für mich ein Zuhause geworden, da habe ich alles gefunden, dass ich brauche, da habe ich gelebt, da bin ich Berlinerin geworden.</p>
<p>Einfach Copernicaner, einfach Freunde<br />
Aber ohne Copernicus wäre das  unmöglich gewesen. Ich möchte mich bei allen Copernicanern bedanken. Vielen Dank!!!!! Was sie für die Stipendiaten über die Jahre gemacht haben und machen, kann man mit nichts vergleichen. Dank ihnen habe ich einen guten Start ins Leben bekommen, ich habe ein ganz anderes Leben gesehen und gelebt und das hat mich völlig verändert. Ich bin nicht dieselbe Oksana, die ich früher war. Ich bin hier erwachsener und erfahrener geworden. Ich weiß nicht genau, woran es liegen kann und wie ich das erklären soll, ich bin einfach anders, das fühle ich. Und natürlich haben mich neue Eindrücke, Kenntnisse und Menschen, die ich hier bekommen, gesammelt und kennengelernt habe, auf ihre besondere Art bereichert. Und ich fühlte mich hier nie alleine oder hilflos. Copernicaner standen immer mit Rat und Tat zur Seite. Und nicht nur in den organisatorischen Fragen. Wir haben zusammen auch eine schöne Zeit verbracht und vieles unternommen. Meine Freunde, die in Berlin ihr Austauschsemester mit anderen Programmen machten, beneideten mich sogar und bewunderten, dass es so was gibt. Copernicaner sind nicht nur die Organisatoren und Veranstalter, sondern auch gute Freunde. Mit ihrer Unterstützung habe ich mich schnell in mein neues Leben in Berlin eingelebt.  </p>
<p>Sehr geehrter Herr Humboldt<br />
Einmal an der HU in Berlin studieren zu können, ist wohl ein Traum für alle, die schon mal etwas von dieser weltbekannten Universität gehört haben. Als ich erfuhr, dass ich ein Semester an der HU studieren würde, freute ich mich riesig und war natürlich stolz, eine der Studentinnen dieser renommierten Universität zu sein. Außerdem wollte ich das deutsche Universitätssystem hautnah erleben, davon hatte ich nämlich schon viel gehört oder gelesen. Gerade hier in Berlin fühlte ich mich wie eine richtige Studentin und konnte endlich von meinem Studium genießen. Ich habe Fächer gewählt, die mich wirklich interessierten und die für meinen zukünftigen Beruf von großen Nutzen sind. Im Vergleich zu meinem Studium in Belarus, wo wir einem festen Studienplan folgen und eine Menge Fächer, die eigentlich für uns und für unseren Beruf gar keinen Zweck haben, pauken müssen, ist das Studium in Deutschland ein guter Standort für alle, die wirklich studieren und etwas Praktisches erwerben wollen. Natürlich verlangt das aber viel selbstständige Arbeit und Verantwortung. Nichts fällt einfach so vom Himmel in die Hände.<br />
Ich möchte Dolmetscherin werden. Eigentlich besuchte ich keine Vorlesungen, nur Seminare und Übungen, wo wir mit anderen Studenten im kleinen Kreis gut zusammen arbeiten konnten. Das verlief immer in einer freundlichen Atmosphäre, ungezwungen und das war sehr effektiv, weil jeder jedes Mal abgefragt wurde. Natürlich mussten wir immer viel Hausarbeiten machen und dann noch vier Stunden pro Tag intensiv in unseren Kabinen dolmetschen. Aber das lohnte sich, weil ich hier in vier Monaten mehr gelernt habe, als in vier Jahren Studium in Minsk. Außerdem hatten wir eine gute Möglichkeit, uns in die berufliche Tätigkeit des Dolmetschers unmittelbar zu vertiefen, weil wir verschiedene Fachgespräche und Veranstaltungen besuchten und die Dolmetscher (unter ihnen auch verdiente Dolmetscher!) kennenlernten.<br />
Meine Sprachkurse haben mir auch viel Spaß gemacht, vielleicht nicht nur wegen was ich hier gelernt habe, sondern wegen zahlreichen Freundschaften, die ich mit jungen Menschen aus der ganzen Welt geschlossen habe. Ich finde es außerordentlich interessant, wie Leute kommunizieren und dabei eine Sprache benutzen, die eigentlich nicht ihre Muttersprache ist. Aber das verbindet und man versteht sich bei den ersten Worten. Ich hatte eine wirklich tolle Gruppe und zusammen haben wir vieles in unserer unterrichtsfreien Zeit unternommen. So waren wir z.B. zusammen in Leipzig, wo wir einen schönen vorweihnachtlichen Tag verbracht haben.<br />
Das einzige, was mir nicht besonders gefallen hat, ist der Fall mit meinem Studentenausweis, der eigentlich dadurch verursacht wurde, dass alles hier (z.B. Registrierung) online, durch Internet verläuft. Und wenn darin ein Fehler auftritt, dann braucht man wirklich viel Nerven und viel Zeit, um das lösen zu können. Ich habe meinen Studentenausweis erst im Januar bekommen, weil ich bei einem anderen Studiengang eingeschrieben war als ich studieren wollte. Ich bekam erst drei vorläufige Bescheinigungen, mit denen ich oft Probleme hatte. So wurde ich eines Tages von den Kontrolleuren in der S-Bahn der Verfälschung meines Studentenausweises bzw. dieser vorläufigen Bescheinigung beschuldigt. Das war eine sehr unangenehme Situation, weil man mich überhaupt nicht hören wollte und ich ziemlich grob von ihnen behandelt wurde. Außerdem riefen sie noch die Polizei, die ich übrigens sehr nett finde. Nach einem kurzen Anruf an die Uni wurde alles geklärt und ich wurde freigelassen. Aber ich fühlte mich den ganzen Tag so gedemütigtg. Und was komisch war, als ich meinen Studentenausweis endlich bekam, standen drei Fächer drauf, die ich überhaupt nicht studierte. Aber ich war so glücklich, endlich meinen Studentenausweis zu haben und so beschloss ich, nichts zu ändern lassen, weil es sonst noch drei Monate dauern könnte.  </p>
<p>Von der Mitte ins Grüne<br />
Vor meinem Aufenthalt in Berlin hatte ich schon eine Erfahrung mit einer deutschen Gastfamilie. Das war für mich nicht neu, aber ich war gespannt und natürlich etwas aufgeregt, weil ich mit dieser neuen Familie nicht ein paar Wochen zusammen wohnen würde, sondern sechs Monate. Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten musste, weil es selbstverständlich ist, dass jeder schon seit vielen Jahren seine Gewohnheiten hat und es ist immer schwer, sich an neuen Bedingungen anzupassen. Aber bleibt so, wie ihr seid. In meinem Fall konnte ich mir das sogar nicht besser vorstellen. Keine Hemmungen und keine Verlegenheit gab es zwischen uns. Aber es passierte so, dass ich während meines Aufenthaltes zwei Gastfamilien hatte. Und ich habe wirklich eine schöne Zeit mit beiden Familien zusammen verbracht. Die ersten zwei Wochen wohnte ich noch bei Clara und sie hat mir in dieser Zeit sehr geholfen, damit ich mich ins Leben in Berlin anpassen konnte. Die ersten Tage hat man nur Fragen, weil alles so unbekannt ist. Und dieses unglaubliche S- und U-Bahn-Netz!! Ich dachte, ich slerne nie, wie das mit dem zahlreichen Umsteigen funktioniert. Ich hatte anfangs sogar Angst, alleine mit der S-Bahn zu fahren und mich in dieser riesigen Stadt zu verlaufen. Aber in der Wirklichkeit ist es ganz einfach, mit der Zeit geht es automatisch und man braucht dann keinen Fahrplan mehr.<br />
Niemand von den ehemaligen Stipendiaten wohnte so zentral wie ich, in Mitte. Fünf-Sieben Minuten zu Fuß –und du bist am Alex oder auf der Museuminsel, eine Station mit der S-Bahn – und ich war an der Unil!!! Vier Monate wohnte ich bei meinem Gastvater Bernd in den Hackeschen Höfen und ich bin für diese Zeit etwas verwöhnt geworden, aber im guten Sinne des Wortes. Jeden Tag erwachte ich von den Stimmen von Touristen, die unten durch die Höfe herumliefen. Wohl jeder wünscht sich mal im Luxus zu leben. Aber das allerwichtigste ist natürlich das gute Verständnis und Verhalten mit den Menschen, bei denen man wohnt. Und das hatte ich auch. Ich war völlig selbstständig, kochte sogar für mich selbst. Mit meinem Gastvater frühstückten wir aber manchmal zusammen oder wir hatten ein schönes Abendessen mit Wein und einem guten Gespräch. Leider verbrachten wir nicht so viel Zeit zusammen, weil Bernd oft unterwegs war und ich hatte schon seit den ersten Wochen meines Aufenthaltes so viele Freunde, dass ich einfach nicht zu Hause bleiben konnte.<br />
Nach 4 Monaten musste ich umziehen, weil ein Familienmitglied das Zimmer brauchte. Der Abschied fiel mir ziemlich schwer, ich hatte mich an mein neues Leben und meinen Gastvater gewöhnt, aber ich bedauere nichts, weil meine neue Gastfamilie eine richtige Familie für mich war und sie hatte solche Bedingungen geschafft, dass ich mich hier wie zu Hause fühlte, wohl und ganz frei in meinen Tätigkeiten und Bewegungen. Und das finde ich toll, wenn man in nichts beschränkt wird. Ich habe hier eine andere Seite von Berlin kennengelernt, Zehlendorf, ein grünes Fleckchen auf dem Stadtplan.<br />
Mit meiner neuen Gastfamilie habe ich erlebt, was eine große Familie bedeutet und habe hier so viele Enkelkinder kennengelernt. Mit meinem Gastvater Claudius haben wir einige schöne Ausflüge ins Grüne gemacht und er zeigte mir Berlin von einer ganz anderen Seite mit viel Grün, Wasser und Natur. Danke an meine Gastmutter Ursula für ein so leckeres Essen, das sie für uns gekocht hat. Was ich auch sehr interessant finde, ist unsere Art zu kommunizieren, ich habe nämlich mit meinem Gastvater per Internet kommuniziert. Er saß in seinem Zimmer oben und ich in meinem unten, und so konnten wir von einander kleine Nachrichten bekommen.    </p>
<p>Laminieren und frankieren<br />
Es kam so, dass ich mein Praktikum erst eine Woche vor Beginn gefunden habe. Es war nicht leicht einen Praktikumsplatz zu finden, weil sechs Wochen fürs Praktikum zu kurz sind und die meisten Arbeitgeber eine Praktikantin für mindestens drei Monate brauchen. Oder es dauerte so lange, weil ich meine Suche anfangs nicht so ernst nahm und nur im letzten Monat anfing, aktiv etwas zu suchen.<br />
Als ich jeden Tag mit der U-Bahn zum Praktikum fuhr, dachte ich oft daran, wie es schön es wäre, wieder zur Uni zu gehen. Damit will ich nicht sagen, dass es schlecht war. Nein. Mir fehlten einfach meine Freunde von der Uni, diese studentische Atmosphäre und eine bestimmte Sorglosigkeit. Und dazu musste ich jeden Tag früh aufstehen, das war wohl das Schwerste für mich während meines Praktikums.<br />
Dank der Hilfe meines Gastvaters Claudius habe ich einen Praktikumsplatz beim Forum Berufsbildung e.V. in der Abteilung Marketing bekommen. Es hat eigentlich mit meiner Fachrichtung nichts zu tun, aber für mich waren das Arbeitsklima und der Umgang mit dem Team viel wichtiger. Und die habe ich bekommen. Alle Mitarbeiter waren sehr nett, und für mich war es zuerst etwas Ungewöhnlich, dass die Menschen einander begrüßen, sogar jene, die ich nicht kannte. Aber dadurch hatte ich das Gefühl, dass ich auch diesem Team gehörte. Von meiner Tätigkeit war ich anfangs nicht so begeistert, aber das ist selbstverständlich – Bürotätigkeit, was soll da Spannendes und Interessantes sein? Aber ich finde das gut, dass ich von den anderen auch als eine der Mitarbeiterinnen betrachtet wurde. Ich habe hier einen Blick in die Arbeitswelt einer deutschen Organisation bekommen und einiges gelernt, was mir in meinem zukünftigen Leben bestimmt hilfreich wird. Ich habe auch begriffen, dass man sich keine Illusionen machen muss, dass Arbeitsgeber mit offenen Armen auf dich warten. Um etwas im Leben erreichen zu können, braucht man einige Jahre harte Arbeit und wenn mal etwas schief läuft, lass den Mut nicht sinken!</p>
<p>Genießt euer Leben<br />
So kann man noch vieles über meinen Aufenthalt in Berlin erzählen, weil jeder Tag ganz besonders und ereignisvoll war. Aber es tut mir leid, ich kann so was nicht leisten, ich muss dringend weg, um meine letzten Tage in dieser schönen Stadt zusammen mit vielen Freunden noch genießen zu können. Leider hatte ich nicht genug Zeit, um alles besuchen und besichtigen zu können. Das konnte ich mir einfach körperlich nicht leisten, da in Berlin jeden Tag etwas abläuft, was für die jungen Leute besonders interessant und anziehend ist. Sitzt nicht zu Hause! Entdeckt die Stadt, jeden Tag!!! Fahrt mit der U-Bahn oder S-Bahn, steigt irgendwo aus, wo ihr noch nicht wart und geht einfach durch die Straßen spazieren. Da kann man eine Menge Neues entdecken, was schön, ungewöhnlich oder für jemanden sogar abscheulich sein kann. Berlin ist verschieden, einmalig, aber trotzdem so lieb. Lernt neue Menschen kennen, fragt und kommuniziert. Einmal in Berlin zu leben, bedeutet für immer in Berlin verliebt zu sein. Vielen Dank an alle Copenicaner, meine Gasteltern, meine lieben Freunde und an diese schöne Stadt Berlin!!!</p>
<p>März 2011<br />
Oksana Ratschizkaja</p>
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		<title>Abschlussbericht Yanina Sedelnik</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 17:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein halbes Jahr meines Aufenthaltes in Deutschland steht hinter mir. Ich habe viel Neues erlebt, interessante Leute kennengelernt, und auch viel nützliches für mein weiteres Leben gelernt. Ein halbes Jahr in Deutschland mit Copernicus sind das Studium an einer deutschen Universität, das Praktikum in einem Unternehmen, Organisation oder Zeitung, einen Bezug zu Osteuropa haben, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein halbes Jahr meines Aufenthaltes in Deutschland steht hinter mir. Ich habe viel Neues erlebt, interessante Leute kennengelernt, und auch viel nützliches für mein weiteres Leben gelernt.<br />
Ein halbes Jahr in Deutschland mit Copernicus sind das Studium an einer deutschen Universität, das Praktikum in einem Unternehmen, Organisation oder Zeitung, einen Bezug zu Osteuropa haben, das Leben in einer deutschen Gastfamilie und das Zusammensein mit den Aktiven in Copernicus – davon handelt mein Abschlussbericht.</p>
<p>Das Studium:  das deutsche Universitätssystem unterscheidet sich gründlich vom belarussischen System. Die Ausbildung ist so eingerichtet, dass der Student selber viel machen muss, an der Uni bekommt er nur die Grundkenntnisse und fast keinen Zwang zum Lernen. Deswegen hatte ich anfangs nicht nur  Sprach-, sondern auch Konzentrationsprobleme. Der Student aus Belarus, der als Copernicus Stipendiat nach Deutschland kommt, muss vor der Einreise das deutsche System studieren. Meiner Meinung nach habe ich zu wenig darüber gelesen. Man muss den Unterschied zwischen den Anforderungen zum Bachelor- und Masterstudium kennen. Wie auch z.B. wissen, was eine Klausur oder was eine Hausarbeit ist.<br />
Die Anforderungen an der deutschen Universität waren gerecht. Aber ich selbst habe damit ein bisschen Probleme bekommen, weil ich erstens Hausarbeiten und nicht Klausuren schreiben musste, und zweitens die Stadt verändert habe. Aber das deutsche Universitätssystem finde ich definitiv viel progressiver, als unseres. Während bei uns noch sowjetische Regeln an den Unis herrschen, sind die Professoren in Deutschland viel moderner. Sie benutzen aktiv das Internet, wissen was Facebook oder Twitter ist und haben nichts dagegen, weil sie, wie meisten Menschen der europäischen Welt, die Rolle der sozialen Medien anerkannt haben. Als Beispiel kann ich ein Ereignis nennen: eines Tages, während der WM, hat der Professor an er Uni erlaubt, im Unterricht ab und zu in den Laptop zu gucken, um den Zwischenstand zu folgen. Natürlich wurde der Unterricht damit nicht unterbrochen, die Studenten konnten sich sogar mehr entspannen. Das heißt meiner Meinung nach Demokratie.</p>
<p>Praktikum:  Diesen Punkt kann ich persönlich unendlich loben. Meine Situation war anders, als bei den anderen Stipendiaten, weil ich das Praktikum nicht in Berlin, sondern in Bonn bei der Deutsche Welle gemacht habe. Einerseits hatte ich natürlich anfangs Schwierigkeiten, da ich hier so zu sagen ganz alleine war (ohne Copernicaner, ohne andere Stipendiaten). Dazu hatte ich auch ein Missverständnis mit meiner zweiten Gastfamilie. Aber dafür war mein Praktikum echt super. Das war ohne ein Wort zu lügen das beste Praktikum in meinem professionellen Leben. Während meines Praktikums konnte ich mich endlich als Journalistin frei und entspannt fühlen, ich könnte jeden Tag etwas Neues erfahren und viel lernen. Ich hatte meinen eigenen Arbeitsplatz, was ich z.B. während meinen Praktika in Belarus niemals gehabt hatte. Und natürlich habe ich ein nettes Team kennengelernt, junge attraktive Leute, die dich verstehen und als einen richtigen Mitarbeiter schätzen.<br />
Ich habe von der Deutschen Welle z.B. die Aufgabe bekommen, im russischen Konsulat einen Beitrag zu machen, was mir viel gebracht hat.<br />
Darüber hinaus habe ich mich für immer in die Stadt Bonn verliebt. Man sagt oft, das Berlin international und multikulturell ist. Über Bonn kann ich das auch sagen, aber diese Stadt ist nicht nur „multikulti“ wie die Hauptstadt, sondern auch ruhig und sauber, was in Berlin meiner Meinung nach fehlt.</p>
<p>Gastfamilien:<br />
So ist es geschehen, dass ich nicht eine, sondern drei Gastfamilien gehabt habe. Die Idee, Stipendiaten anstatt in einer WG oder im Studentenwohnheimen unterzubringen, in Gastfamilien unterzubringen, finde ich gleichzeitig gut und schlecht. Das Leben in drei deutschen Gastfamilien war für mich immer anders, d.h. man lernt nicht sosehr die deutsche Mentalitätsbesonderheiten, sondern einfach die Leute kennen. Das ist wie im Gewinnspiel: entweder ist man Gewinner, oder Verlierer. Es hängt davon ab, ob du dich persönlich zu den anderen Leuten angezogen fühlst, oder nicht. Die Besonderheiten der deutschen Mentalität habe ich schon in der Kindheit kennengelernt, deshalb waren für mich neue Leute erstrangig als Leute interessant.<br />
In meiner ersten Gastfamilie, oder genauer gesagt bei meiner Gastmutter Eva habe ich mich gut gefühlt. Die Frau hat mir viel Freiheit gegeben und hat für mich ab und zu sogar gekocht, was ich nach drei Jahren „für mich selber kochen“ wirklich toll fand. Sie hat auch mit mir gesprochen, damit ich mein Deutsch verbessern konnte. Ich habe ihre Tochter, Enkelkinder, ihren Sohn und Nachbarn kennengelernt. Also habe ich mich als Teil einer großen Familie gefühlt.<br />
Meine zweite Gastfamilie wohnt in Erftstadt. Das sind die Leute, mit denen ich mich weniger verstanden habe, weil ich den zu spezifisch fand. Am ende dieses Aufenthaltes habe ich bestimmte Schlussfolgerungen gezogen und viele Sachen für mein weiteres Leben verstanden.</p>
<p>Aber…Alle gute Dinge sind drei, sagt ein bekannter Spruch. So war es auch in meinem Fall. Ich bin dem Schicksal dafür dankbar, das der mich mit meiner dritten Gastfamilie zusammengebracht hat. Den letzen Monat meines Aufenthaltes in Deutschland habe ich mit wesensverwandten Leuten verbracht. Das neunjährige Mädchen ist meine Schwester geworden, die Frau und den Mann fand ich von Anfang an einfach cool. Die anderen Kinder waren alle auch besonders nett zu mir. Und wenn mich jemand fragen würde, ob ich eine richtig deutsche Gastfamilie kenne, werde ich mich immer an diese Familie erinnern. Ich schreibe wieder ohne zu lügen, ich würde gerne meine Gastmutter Christine als meine echte Mutter haben – solche Frauen sind ein Schatz – lieb, nett, schöpferisch und stark. Also, von meiner dritten Gastfamilie bin ich wohl begeistert.</p>
<p>Copernicus: das Programm gibt einem Studenten, der wie in meinem Fall nicht aus einem EU Land kommt, die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln, den Bekannten- oder Freundeskreis zu verbreiten, die Systeme an der deutschen und der Heimatuniversität zu vergleichen, dazu noch ein bisschen zu reisen und über das Leben nachzudenken. An Copernicus hat mir besonders gefallen, das uns das moderne und junge Team begleitet hat. Man konnte sich fast in jedem Fall an sie wenden, und man bekam Antwort auf Fragen. Was mir an dem Programm persönlich gefehlt hat, ist die Organisation. Ich habe erwartet, dass alles viel besser organisiert wird, dass wir am Anfang unseres Aufenthaltes ein festes Programm bekommen und alle Formalitäten leicht erledigt werden. Deshalb habe ich mich am Anfang ganz einsam und hilflos gefühlt. Mein Tipp an Copernicus wäre: ein sehr gut organisiertes Programm im ersten Monat zu haben. Alles, angehend von der Anmeldung in der Stadt bis zur Erklärung, die das Uni- und Banksystem funktioniert, muss gut und ausführlich erklärt werden. Man muss denke ich nicht vergessen, dass Stipendiaten aus verschiedenen Ländern kommen, verschiedene Alter und soziale Lebenshaltungen haben.</p>
<p>Aber insgesamt bin ich dem Copernicus und allen Aktiven natürlich sehr dankbar. Während meines Aufenthaltes in Deutschland habe ich Zeit bekommen, um nachzudenken, und Pläne für mein weiteres Leben in Belarus zu schmieden. Jetzt weiß ich Bescheid, was ich weiter machen soll. Hier in Deutschland habe ich mindestens zwei wichtige Entscheidungen getroffen.<br />
Ich habe mich in Deutschland stark verändert, ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist, noch schwer zu definieren, aber ich weiß,  &#8211;  ehemalige Jana kommt nicht mehr. Ich habe in Deutschland viel Erfahrung gesammelt und ich hoffe, dass es nur Vorteile in meinen Leben bringt.</p>
<p>Den zukünftigen Stipendiaten wünsche ich mindestens von Anfang an viel mit Copernicanern und anderen Stips zusammen zu sein. Bevor man einreist, sollte man im Internet die Stadt Berlin kennenlernen und einen kleinen Plan machen, wohin man möchte, was man unbedingt machen und erreichen will.<br />
Yanina Sedelnik</p>
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		<title>Ich war ein Berliner</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>clara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[“Ich werde stolz auf mich sein, wenn ich die Möglichkeit habe, wie der amerikanische Präsdent John Kenedy Lesungen an der Freien Universität zu besuchen, durch die Hauptstadt Deutschlands rundzugehen und sechs Monate mit dem Gedanken aufzuwachen: „Ich bin ein Berliner“.” So endet mein Motivationsschreiben für das Copernicus Stipendium, das ich vor einem Jahr geschrieben habe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Ich werde stolz auf mich sein, wenn ich die Möglichkeit habe, wie der amerikanische Präsdent John Kenedy Lesungen an der Freien Universität zu besuchen, durch die Hauptstadt Deutschlands rundzugehen und sechs Monate mit dem Gedanken aufzuwachen: „Ich bin ein Berliner“.”</p>
<p>So endet mein Motivationsschreiben für das Copernicus Stipendium, das ich vor einem Jahr geschrieben habe. 1 Jahr. Genau das ist der Zeitraum zwischen meine Bewerbung und mein Abschlussbericht. Ja, ich habe das Copernicus Stipendium gewonnen und ich wurde „ein Berliner“. Und ich bin stolz darauf. Und jetzt sage ich Ihnen wie dieses Jahr für mich war.</p>
<p>Deutschland ruft dich.<br />
Erst muss ich sagen, dass es nicht geplant war, ins Ausland zu gehen. Im Sommer 2009 arbeitete ich schon zwei Jahre beim größten bulgarischen Medienverlag, studierte ich an der Witschaftsuniversität Sofia und alles lief wie ich wollte. Als junger Wirtschaftsredakteur verfolgte ich täglich (besser gesagt stündlich) die Konjuktur in der Welt und in Bulgarien und sah ich, wie die ganze Welt Pleite ging. Besonders Bulgarien. Offiziell war das Land eine „Insel der Stabilität“, so beschrieben die regierenden Parteien die Situation, aber die Unternehmen waren nicht dieser Meinung. Die Probleme in unserem Verlag wurden mehr und mehr. Niemand konnte ruhig arbeiten, weil niemand sicher sein konnte, dass er morgen noch Arbeit haben würde. Jeder suchte eine Alternative. Ich fand meine. Copernicus.<br />
„Ich ging dorthin zum Studieren, wo keine Bomben gefallen waren“, sagte zu mir unser bester Familienfreund aus Deutschland. Er war damals (in den ‘40 Jahren) Student in Sofia, aber später ist er nach Breslau (damals Deutschland) umgezogen, um weiter zu studieren. Ich habe seinem Beispiel gefolgt. Und ich habe mich für ein Copernicus Stipendium beworben. In den ’40 Jahren gab es den Weltkrieg, in 2009 gab es die Weltkrise. </p>
<p>Grüße aus der Humboldt-Universität<br />
Ich kam am 28. März 2010 nach Berlin. Schön war, dass damals noch die Stipendiaten vom Winteremester, Alischer und Yulia, da waren. Sie haben mir die ersten wichtigen Tipps gegeben, die ich später wirklich genutzt habe. Danke dafür.</p>
<p>„Grüße aus der Humboldt-Universität“, solche Meldung habe ich an meinem Vater im Jahr 2007 geschickt, als ich in Berlin zu Besuch war und in dem Gebäude von der HU spazieren ging. </p>
<p>Ich hatte ein besonderes Gefühl damals, deswegen waren die ersten Tagen an der Uni speziel für mich. Und auch schwierig. Ich wusste nicht, welche Fächer ich besuchen wollte/konnte und wie alles im deutschen Unisystem funktioniert. Es gibt wirklich große Unterschiede im Vergleich mit Bulgarien, wie vielleicht auch mit den anderen osteuropäischen Ländern. „Verbring nicht die ganze Zeit an der Uni“, lautete ein Tipp von den alten Stipendianten. Das bedeutete nur, dass Berlin zu viel bieten kann, um seine Zeit nur an der Uni zu verbringen. Als ich meine Fächer wählte, habe ich gerade daran gedacht. Für ein Semester kann man nicht so viel lernen, aber viel sehen. Wenn man das ganze Semester in der Bibliothek verbringt, warum ist man dann in die Hauptstadt Deutschlands gekommen? Die Erfahrung ist manchmal wichtiger als das Wissen.</p>
<p>Hier muss ich aber sagen, dass es sehr schwierig ist, in einer fremden Sprache zu studieren. Deswegen muss man sich auf jeden Fall viel Mühe geben. Am Anfang fragte ich mich jeden Tag, ob ich alles richtig verstehe. Seien Sie beruhigt, kein ausländischer Student kann von Anfang an alles verstehen. „Du wirst alles von den Vorlesungen verstehen, wenn das Ende des Semesters erreicht ist“, so antwortete eine Freundin aus Bulgarien auf meine Frage, ob es schwierig ist auf Deutsch zu lernen. Sie hat wirklich Recht. </p>
<p>Ob ich die besten Fächer gewählt habe, ob ich noch etwas besuchen will/kann, das fragte ich mich in den ersten Wochen des Studiums. Ich wusste aber, dass egal was ich wähle, es in meinem Land nicht anerkannt wird. Deswegen hatte ich die Freiheit in verschiedenen Fakultäten viele Fächer zu besuchen die Interessant für meine eigene Entwicklung waren. Denken Sie daran, was Sie wirklich hier lernen wollen. </p>
<p>Goethestr.42<br />
Das ganze Semester habe ich an dieser Adresse verbracht. Ich wohnte bei Frau Renate Puppel. Und jetzt frage ich mich was hat das mir gebracht? Meine einfache Antwort ist – wenig bis gar nichts.<br />
Als ich nach Deutschland kam, kannte ich schon verschiedene deutsche Familien. Mit allen habe ich mich immer so gut verstanden, ich fand all diese Leute unglaublich nett. Obwohl die meisten Rentner sind, betrachte ich diese Leute als gute Freunde, mit denen ich mich gut verstehe und alles besprechen kann. Mit diesen Gedanken verbrachte ich die ersten Tage bei Frau Puppel. „P.S. Ich will betonen, Frau Puppel ist eine ganz nette und kluge Frau (&#8230;)“, mit diesen Worten beendete ich einen Brief an meine Familie am 5.April. Ich war wirklich beeindruckt von Frau Puppel. Sie ist wirklich eine nette Frau. </p>
<p>Ich bin aber auch nett. Zwei nette Leute lebten in einer Wohnung zusammen. Und vielleicht deswegen gab es so viel Ärger. Mich interessiert aber warum? Warum war es so schwierig uns gegenseitig zu verstehen? Ich gebe Ihnen die Erklärung: Alles lag in unseren verschiedenen Erwartungen. Meine Erwartung war, dass ich alles machen konnte, wie ich wollte, solange ich die s.g. „Hausregeln“ folgte. Ich denke, dass jeder Stipendiat das erwartet.<br />
Um konkret zu sein: Ich erwartete, dass mein Zimmer für 6 Monate wirklich mein Zimmer ist, wo ich meine Ruhe genießen kann. Es ist so, weil ich oft Tage lang in meinem Zimmer sitze und schreibe, schreibe, schreibe. </p>
<p>Aber meine Gastmutter war nicht dieser Meinung. Ihre Erwartungen waren &#8230; was waren eigentlich ihre Erwartungen? Diese Frage kann ich immer noch nicht beantworten. Ich muss aber sagen, dass sie mir Unterkunft gegeben hat und ich das sehr schätze. Ich bin dankbar, dass ich bei ihr gewohnt habe. Danke, Renate. </p>
<p>„Hast du schon ein Praktikum?“<br />
War die meist gestellte Frage seit Juni in Copernicus. „Nein, noch nicht“, antwortete ich immer. Ich betone, ein Praktikum in Deutschland ist gar nicht einfach zu finden, besonders für Ausländer. Man muss wirklich wissen, was man machen möchte und klar seine Prioritäten folgen. Ich wusste genau, was ich wollte und schrieb das noch in meiner Bewerbung „Medien wie die Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, der Tagesspeigel haben die Geschichte verfolgt (&#8230;). Gerne würde ich 2 Monate in diesen oder in den anderen Medien verbringen.“. Und ich habe es geschafft! Das kostete viel Mühe, viel Zeit und viele Bewerbungen. Mein bester Schritt war das persönliche Gespräch mit Axel Springer AG im Mai. Zwei Monate später haben mich die Leute von der Personalabteilung angerufen und ein Praktikum angeboten. Ein Traum! Noch besser war, dass ich zwei Plätze bekam – einen bei BILD am SONNTAG und einen bei DIE WELT. Das war eine tolle Erfahrung, das war ein richtiger Traum. Es war schwierig, Deutsch zu schreiben ist gar nicht einfach, aber das Gefühl im grössten Verlag Europas zu arbeiten ist unvergesslich. </p>
<p>Georgi Minev Dankt<br />
RBB TV berichtete Ende Mai über Copernicus (wer das verpasst hat, http://www.rbb-online.de/kowalskitrifftschmidt/archiv/kowalski_trifft_schmidt24/02.html ). Der Bericht hieß „“Copernicus“ sei Dank“. Ich schrieb den Titel um.</p>
<p>Ich bedanke mich bei Copernicus e.V. für die Möglichkeit, die der Verein mir gegeben hat. Das war mein erster Aufenthalt im Ausland und eine wirklich wichtige Erfahrung für mich. Diese 6 Monate waren voller mit Emotionen – entweder positive oder negative, aber nie langweilig. Danke, Copernicus, danke!</p>
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		<title>Abschlussbericht von Alena, Wintersemester 09/10 (Berlin)</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 18:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Er ist endlich da, der Abschlussbericht von Alena, Berliner Copernicus-Stipendiatin im vergangenen Semester. Selbst dichtet sie: &#8220;Abschlussbericht zu schreiben, ich glaube, immer nicht so leicht ist, weil hier in Berlin sehr viel für mich geschehen ist…&#8221; Aber lest selbst. Danke für die erlebnisreichen sechs Monate in Berlin, Alena! Zuerst einen Sprichwort: Alle Anfänge sind schwer. Ich denke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1372" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alena Wintersemester 2009/2010" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alona-Kompatibilitätsmodus-Microsoft-Word-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;">Er ist endlich da, der Abschlussbericht von Alena, Berliner Copernicus-Stipendiatin im vergangenen Semester. Selbst dichtet sie: &#8220;Abschlussbericht zu schreiben, ich glaube, immer nicht so leicht ist, weil hier in Berlin sehr viel für mich geschehen ist…&#8221; Aber lest selbst. Danke für die erlebnisreichen sechs Monate in Berlin, Alena!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alona-Kompatibilitätsmodus-Microsoft-Word-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-1370 alignleft" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alena Wintersemester 2009/2010" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alona-Kompatibilitätsmodus-Microsoft-Word-2-104x300.jpg" alt="" width="104" height="300" /></a>Zuerst einen Sprichwort: Alle Anfänge sind schwer. Ich denke, dass das auf jeden Fall stimmt. September und Oktober waren für mich schwer, aber trotzdem sehr spannend. Ich kann mich gut erinnern an den ersten Tag in Berlin. Es war wirklich beeindruckend. Als ich in Berlin angekommen bin, begann ich fast sofort die Stadt zu sehen, und natürlich Sehenswürdigkeiten: Brandenburger Tor, Berliner Dom, Alex… In diesen Tag in Berlin war, eine Aufführung „Riesen kommen“ &#8211; durch Berlin sind riesige Puppen durchgegangen und ich hatte das Glück das zu sehen. Es war wirklich beeindruckend: riesige Puppen in riesiger Stadt. Ich habe mich sehr klein gefühlt, weil von meinem Haus bis Stadtzentrum ich 1 Sunde verbracht habe, dann ich bin durch riesige Straßen mit riesigen Puppen spazieren gegangen. In ein paar Tage wurde ich dazu bewusst, wo mein Uni sich befindet, ich meine nicht Hauptgebäude, welche in Zentrum steht, sonder mein Institut für Psychologie, welche in Adlershof sich befindet… In Tag, wann ich nach Adlershof gefahren bin, war S- und U-Bahn Streik (was sehr typisch für Berlin ist), aber ich habe darüber nicht gewusst. Und ich war einfach sehr überrascht, dass ich für meinen „Universitätweg“ 2 Stunde hin und 2 Stunde her brauchen würde…<span id="more-1368"></span>Es war einfach für mich unglaublich, besonders im Vergleich mit meiner Heimatstadt Minsk, wo es nur 2 U-Bahnlinien gibt… Also alles am Anfang war neu: S-und U-Bahne, überhaupt das Verkehrssystem. Leute, Stadt, Sozialsystem, Universität…fast alles war einfach ganz anders. Ich kann nicht sofort sagen, dass alles besser als zB. in Belarus ist: einfach ganz anders und Du musst dich dazu anpassen…zB. Solche Kleinlichkeiten wie Knopf in U-Bahn, welche Die Tür öffnet… in Belarus gibt es keine solche Knopf: bei uns stoppt die U-Bahn an jeder Haltestelle.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alona-Kompatibilitätsmodus-Microsoft-Word-3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1369" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alena Wintersemester 2009/2010" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alona-Kompatibilitätsmodus-Microsoft-Word-3-216x300.jpg" alt="" width="151" height="210" /></a>Aber wichtigste, ich glaube, ist große Unterschied zwischen Universitätsystem in Deutschland und Belarus. Ich bin sehr froh, dass ich dank Copernicus e.V. das erleben konnte. Natürlich am Anfang war es nicht leicht: solche Sache wie Moodle, Agnes, kommentierte Vorlesungsverzeichnis, „Tut mir Leid. Kurs ist voll: Kommen Sie bitte in nächten Semester!“, Folien, „Klausurrelevant“ usw. Alles was gibt nicht in Belarus, alles was soll Student wissen für erfolgreiche Studium, kann ich nicht wie „normale Studenten“ in erste 2-3 Semester lernen, sondern soll ich das in 2 Wochen kennenlernen und wissen und sofort benutzen… Vorlesungen auf Deutsch- Krass!!!! Ich dachte, dass ich das nicht schaffen kann. Und weiß ich nicht warum genau….vielleicht wegen Sprache. Aber es gibt schöne Kurse in HU, speziell für Ausländische Stunden „Deutsch als Fremdsprache“, welche sehr nützlich sind. Und auch wichtig ist, dass alle Studenten in Gastfamilien wohnen, (so man jeden Tag Deutsch benutzen muss). Am Anfang habe ich einfach Angst auf Deutsch zu sprechen, aber in kurze Zeit es ist vergangen. Das war aber wirklich nicht leicht und nicht alles klappte, aber trotzdem habe ich das Universitätssystem kennengelernt und jetzt kann ich sagen „ich weiß wie es geht!!!!!!!“. Ich habe Pläne nach meiner Studium in Minsk, hier in Deutschland Master zu machen. Einfach, weil ich weiß jetzt was ist was, wie es läuft und ich denke, dass ich das schaffen kann, ohne Copernicus e.V. es wäre für mich einfach unglaublich. Meine Eltern sind schon beide in Rente und mein Vater ist stark krank, deshalb sehr viel Geld geht einfach für Medikamenten und ich weiß, dass ohne Stipendium, ohne Gastfamilie, welche Copernicus e.V. bietet, wäre es</p>
<p style="text-align: justify;">für mich (Studium in HU und Praktikum) einfach unmöglich.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1371" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alena Wintersemester 2009/2010" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alona-Kompatibilitätsmodus-Microsoft-Word-1-300x188.jpg" alt="" width="210" height="132" /></p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn sofort über Praktikum sagen: das ist nützlichste Teil von Programm, auf jeden Fall für mich! Ich habe Praktikum bei Pinel GmbH (Das ist Organisation, welche Psychisch Kranke in Alltag betreut) gemacht. Leider in Belarus gibt noch nicht solche Organisation wie Pinel, es wäre schön, wenn ich etwas solches in Minsk in X-Jahre organisieren werde… Meine Team ist sehr nett, jeden Tag lerne ich etwas neues. Ich kann sagen, dass das wirklich intensive Erfahrung ist, welche in Belarus, ich denke, ich nicht bekommen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch ich freue mich sehr, dass Copernicus außer so zu sagen offizielle Programm macht Länderabenden, Seminaren und einfach Kulturprogramm für Stipendiaten. Natürlich ich und Yulia haben ein bisschen Angst vor den Publikum so zu sagen „Lampenfieber“, wenn wir unseres Land Belarus vor den unbekannten Leute in Berlin präsentieren haben. Aber es war doch gut: „Weißrussische Sprache lebt noch!“ Und alle Gäste waren zufrieden von unseren leckeren Kartoffelpuffer, welche in Belarus man als „Draniki“ nennt und mit saurer Sahne und mit Marmelade isst.</p>
<p style="text-align: justify;">Und in Seminar wurde Belarus gut vorgestellt: alle Teilnehmer haben Information bekommen, dass Minsk ist älter als Berlin und hat U-Bahn und Unabhängigkeit-Prospekt; Belarus hat mehr Einwohner als Österreich und natürlich, die beste Maler, der Welt (für Belarussen, wie für Holländer, wahrscheinlich Van Gogh) Malevich und Schagal sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch ich muss das nicht vergessen: Freiheit. Erstens, was ich sofort habe erlebt, dass hier in Berlin Leute toleranter und selbstbewusster als bei uns zB. sind. Selbstbewusster, ich meine in Politik Sphäre: alle lesen die Zeitungen, alle gucken Nachrichten in einem Wort: Leute interessieren sich über Politik, Leben den Staat und aktiv in diesem Leben teilnehmen, was kann ich nicht, leider, über Belarussen sagen. Und zweitens: Reisefreiheit. Reisen ohne Grenzen das ist wirklich sehr angenehm. Ja, wirklich, die Grenzen sind große Barriere für unsere Zeit der Globalisation.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Schluss möchte ich gerne sagen, dass dieses Stipendium für mich sehr nützlich war. Ich bin wirklich „in Europa gewachsen“, wie sagt das Motto von Copernicus. Jetzt weiß ich, dass alles was ich im Leben erreichen möchte, kann\darf\muss\soll ich nur auf mich selbst rechnen und nicht Hilfe von jemandem erwarten. Copernicus fördert Studenten und gleichzeitig bietet es so viel Hilfe und Freiheit wie es nötig ist.</p>
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		<title>Erfahrungsbericht von Alischer, Wintersemester 2009/2010</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 19:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist er nun, der erste von drei Erfahrungsberichten aus dem letzten Semester. Alischer, Copernicus-Stipendiat in Berlin blickt auf sechs Monate Studium und Leben in der Hauptstadt zurück: Als ich erkannt habe, dass ich ein Stipendium bekommen habe, war ich sehr glücklich. Jetzt bin ich am Ende meines Aufenthalts in Berlin und will ein Abschlussbericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1358" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-2-300x224.jpg" alt="" width="240" height="179" /></a>Hier ist er nun, der erste von drei Erfahrungsberichten aus dem letzten Semester. Alischer, Copernicus-Stipendiat in Berlin blickt auf sechs Monate Studium und Leben in der Hauptstadt zurück:</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich erkannt habe, dass ich ein Stipendium bekommen habe, war ich sehr glücklich. Jetzt bin ich am Ende meines Aufenthalts in Berlin und will ein Abschlussbericht für die kommenden Stipendiaten schreiben, damit sie besser verstehen können, dass die Zeit in Berlin verbringen und vielleicht Europa zu sehen, das ist super toll.</p>
<p style="text-align: justify;">Anfang diese Geschichte war für mich ein bisschen anstrengend: 2. August habe ich einen Postbrief von Copernicus e.V. bekommen. Da waren meine Einladung und die Unterlagen, mit der ich ein Visum gekriegt haben könnte. Dann bin ich in unsere Hauptstadt Duschanbe zu Deutschen Botschaft gefahren, um mein Visum zu kriegen, aber das war nicht so leicht. 3 Tage habe ich verloren, um meine Dokumenten alles zu vorbereiten und noch eine Woche, um mit dem Konsul ein Termin zu haben. In Deutschen Botschaft haben mir gesagt, dass ich die Antwort nach vier Wochen bekommen würde.<span id="more-1353"></span>Und dann nach vier Wochen habe ich angerufen – Kein Antwort… Ich rief jeden Tag an, aber nichts. Das war bescheuert. Ich war im Stress, fast Oktober, aber ich habe noch Antwort nicht bekommen. Vielen Dank zu damaligen Vorsitzende Copernicus e.V. Tetiana Chuvilina und die anderen. Tetiana hat mir ideologisch und auch moralisch unterstützt. In diesem Bezug haben auch der Vorsitzende DAAD in Tadschikistan Herr Kay Franke und meine Gasteltern in Berlin Carlos und Esther T. ihre Einlage gemacht.</p>
<div style="text-align: justify;">

<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/04/23/erfahrungsbericht-von-alischer-wintersemester-20092010/abschlussbericht-alischer-7/' title='Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/04/23/erfahrungsbericht-von-alischer-wintersemester-20092010/abschlussbericht-alischer/' title='Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" /></a>
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<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/04/23/erfahrungsbericht-von-alischer-wintersemester-20092010/abschlussbericht-alischer-2/' title='Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/04/23/erfahrungsbericht-von-alischer-wintersemester-20092010/abschlussbericht-alischer-3/' title='Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/04/23/erfahrungsbericht-von-alischer-wintersemester-20092010/abschlussbericht-alischer-4/' title='Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2010/04/23/erfahrungsbericht-von-alischer-wintersemester-20092010/abschlussbericht-alischer-6/' title='Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Abschlussbericht-Alischer-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" title="Copernicus Berlin e.V. - Abschlussbericht Alischer, Tadschikistan 2009/2010" /></a>

</div>
<p style="text-align: justify;">Endlich habe ich mein Visum am ersten Oktober gekriegt und schon am dritten Oktober bin ich nach Frankfurt am Main geflogen.  Der Abschied war mit meiner großen Familie und vielen Freunden nicht so einfach. Aber war lustig. Ich glaubte nicht, dass ich ein Semester in Berlin leben würde und an der Humboldt Universität studieren würde. Wegen meines Visums hatte ich keine Zeit darüber zu denken. Aber im Flug hatte ich noch fünf Stunden Zeit darüber zu überlegen und das war Wahnsinn. Dann habe ich von Frankfurt bis Berlin eine schöne Reise mit den Regionalzuge gehabt. Als ich schon in Berlin gekommen bin, haben mich dort Diana (meine Mentorin), Sascha und Eileen getroffen und Diana hat mich zu meiner Gastfamilie begleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt Anfang in Berlin zu studieren, war für mich bisschen Anstrengend, weil alles anders war. Am schwierigsten fand ich das Bildungssystem in Deutschland und selbst Berlin war auch sehr groß für mich, aber mit der Hilfe meine Mentorin habe ich zu diesem Bildungssystem und zum Verkehrsmittel in Berlin ganz schnell und ganz gut gewöhnt. Aber ich finde dieses Bildungssystem besser als unseres. Man kann hier in eigenen Wunsch die Unterrichtstunden wählen. Außerdem muss man sich sehr bemühen, um eine gute Note zu bekommen. Aber das macht Spaß. Die Vorlesungen waren sehr interaktiv besonders Grammatik und Textinterpretation. Ich könnte sagen, dass ich viele Informationen von Seminaren über die neue deutsche Literatur bekommen habe. Außerdem habe ich viele angenehme Leute kennengelernt. Vor einem Jahr könnte ich mich nicht vorstellen, dass ich viele Freunde aus verschiedenen Ländern in der Welt haben werde. Das ist jetzt wirklich so.</p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt diese 6 Monate waren für mich die glücklichsten Monate in meinem Leben, ich glaube solche Momente werden noch mehr. Seit Ende Oktober habe ich fast jeden Tag besonders am Wochenende mit meinen Freunden, mit Stipendiaten Alena und Yuliya und auch mit meiner Gasteltern etwas schönes, wie ins Kino gehen, Theater und Museen besuchen, spontan irgendwohin reisen, in die Disko gehen, also alles mögliches und wunderbares, die in Berlin gibt, untergenommen. Besonders schön war, als wir zusammen (die Stipendiaten) mit unseren guten Freund Guarani eine nettes Wanderung in der Nacht durch Kreuzberg und Neuköln gemacht haben. da haben wir bemerkt, wie echte Berlin in der Nacht aussieht, wie das Leben in der Nacht ist. Obwohl wir schon fast 3 Monate in Berlin waren, wussten wir das nicht. Wir haben viel gewandert und viele interessante Lokale besucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wir schon wissen, Copernicus besorgt alle ihre Stipendiaten mit den Gastfamilien. Das finde ich besonders gut mit diesem Dinge. Ich wohnte bei Esther und Karl – Heinz T. Sie waren sehr lieb.  Ehrlich gesagt, in diesen 6 Monaten habe ich mich wie zu Hause gefühlt. Ich merkte nicht, dass ich irgendwo anders bin, ich hatte keine Zeit zum Heimweh. Meiner Meinung nach in einer Gastfamilie zu leben, spielt eine große Rolle eigene Deutschkenntnisse zu verbessern. Man kann auch über deutsche Kultur  mehr erfahren. Besonders lieb fand ich, wie wir das Weihnachtfest und auch Silvester gefeiert haben. Wir feierten  3 Tage um Kreis der Familie. Jeden Abend war bestimmt besonderes Gericht. Wir sangen fast die ganze Nacht deutsche Weihnachtslieder. Für mich war das besonders interessant und alles war neue so zu sagen, weil in meiner Heimatland kein solchen Fest gibt. In den Lauf diese 6 Monate wollte ich nicht das Essen verpassen, weil Esther immer etwas neues, etwas interessantes und leckeres kocht. Ich kann das nicht beschreiben. Das muss man einfach probieren. Ich bin der Gastfamilie dankbar, dass sie mich immer in schwierigen Zeiten unterstützten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin glücklich und bedankbar, dass ich solche Möglichkeit von Copernicus e.V. und Zehlendorfern Familien, die mir gefördert haben, bekommen habe. Ich finde die organisatorische Seite in Copernicus e.V. sehr gut. Z.B. Plenum war für uns Stipendiaten wichtig, wenn wir irgendwelche Frage hatten, könnten wir da alles besprechen und die Lösungen finden. Endlich kann ich sicher sagen, dass Copernicaner wirklich auf ihre Stipendiaten passen.</p>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb dieser 6 Monate haben wir viel Angenehmes mit dem Copernicaner untergenommen. Besonders gut war, als wir eine Reise nach Wendgräben untergenommen haben. Da fand im echten Schloss unsere Seminar, die die ehemalige Vorsitzende Copernicus e.V. Tetiana Chuvilina organisiert hat, statt. Das Thema war „20 Jahre Deutsche Einheit und die Erinnerung an die SED-Diktatur in der DDR“. Hervorragend war im Seminar die Exkursion nach Hötensleben und Marienborn. Da sind wir an der ehemaligen Grenze DDR und BRD gewesen, und alle Grenzdenkmale gesehen, wie man damals Passkontrolle gehabt hat. Das war sehr interessant. Wir hatten auch ein schönes Bergfest, da hatte ich erst mal Schlittschuh laufen gelernt.  Ich finde auch richtig gut, dass in den Regeln unsere Stipendium auch ein Praktikum steht. Ab 25 Februar habe mein Praktikum in einer Sprachschule „PSP Sprachpunkt“ angefangen. Jetzt mache ich gerade dort Praktikum. Dort hospitiere ich, wie man am besten unterrichten kann. Welche neue Unterrichtsmethode gibt, welche Bücherlektüre benutzt man, um die Studenten besser und schneller alles verstehen zu können. Ich verbringe dort 4 Stunden am Tag. Ab diese Woche habe ich schon zu unterrichten angefangen. Das ist erste Schritte Deutschlehrer zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann sagen, dass meine Mentorin “Diana“ immer dabei war, obwohl studierte sie in Frankfurt-Oder, trotzdem, als ich irgendwelche Probleme hatte, kontaktierten wir per Internet oder telefonisch. Sie hat mich immer unterstützt. Besonders vor meinem Länderabend, als ich im Stress war. Ohne ihre Hilfe konnte ich das nicht schaffen. Herzlichen Dank!!! Diana.</p>
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		<title>Berlin, du bist so wunderbar &#8211; Stipendiatin Sviatlana schaut zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eileen Ehrhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
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		<description><![CDATA[Abschlussbericht unserer Stipendiatin Sviatlana aus Minsk, die im Sommersemester 2009 von Copernicus Berlin e.V. gefördert wurde. Den Bericht hat sie Mitte September in Berlin geschrieben: Montag, den 7. September… Ich bin extra früh nach Hause gekommen, um mir ruhig Gedanken zu machen und die fünf letzten Monate meines Lebens auf ein paar Seiten zu beschreiben. Jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1046" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-3-300x218.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="218" /></p>
<p style="text-align: justify;">Abschlussbericht unserer Stipendiatin Sviatlana aus Minsk, die im Sommersemester 2009 von Copernicus Berlin e.V. gefördert wurde. Den Bericht hat sie Mitte September in Berlin geschrieben:</p>
<p style="text-align: justify;">Montag, den 7. September… Ich bin extra früh nach Hause gekommen, um mir ruhig Gedanken zu machen und die fünf  letzten Monate meines Lebens auf ein paar Seiten zu beschreiben. Jetzt passiert es nie mehr, dass ich keine Pläne für einen Abend habe, je weniger Zeit bleibt bis zur Rückkehr nach Hause, desto mehr muss ich noch in Berlin erleben. Als ich im April angekommen bin, hat jemand von den Copernicanern mich davor gewarnt, alles auf die letzten Monate zu verschieben und in diesem Fall bestimmt Recht gehabt. Ich freue mich schon auf die Rückfahrt nach Hause, dabei bin hundertprozentig sicher, dass ich unglaublich stark Berlin vermissen werde.<span id="more-1035"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava.jpg"><img class="size-medium wp-image-1049 alignleft" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-300x194.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="194" /></a>Aber vom Anfang an…<br />
Eines Tages (Mitte Dezember, wenn ich mich nicht irre) prüfte ich wie immer mein E-Mail und hab plötzlich die Nachricht aus Berlin bekommen. Es ist kaum zu glauben! Ich bin für ein Semester an der Humboldt-Universität zu Berlin eingeladen. So, wie ich mich freute, kann man mit keinem Wort beschreiben. Obwohl ich schon ein Stipendium für ein Auslandssemester in Jena von meiner Heimatuni bekommen habe, war die Sache klar, ich fahre nach Berlin. Ein Zufall, aber ich war erst vor einigen Tagen aus Berlin zurückgekehrt <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1048" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-1-224x300.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="224" height="300" /></a>(ich habe eine Reise für die Studenten meiner Fakultät organisiert, während derer wir unter anderem Humboldt-Uni besucht haben). Aber jetzt habe ich die Möglichkeit bekommen, mich in der Rolle einer Studentin der bekanntesten Uni in Berlin zu fühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann geht’s los. Die Vorbereitungszeit war schnell vorbei, vor allem dank meiner Uni, die die Studenten unterstützt und den internationalen Austausch fördert. Ich habe alle Erlaubnisse bekommen und mich auf die schnellen Veränderungen in meinem Leben eingestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Visum, Ticket, der Abschied, der zwei Wochen dauerte, ganze lange Reise und um 5 Uhr stehe ich zusammen mit Marina vor dem Eingang im ZOB. Die Sonne geht gerade auf, rund ist noch leer, aber wir sind schon gespannt, was jetzt mit uns passiert. Nach einer Stunde kommt Martin,  der <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1047" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-2-225x300.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="225" height="300" /></a>Mentor von Marina, holt uns ab und bringt uns zu unseren Gasteltern. Ehrlich gesagt waren für mich die ersten Tagen nicht nur ein Stress, sondern auch eine richtige Enttäuschung. Ich fühlte mich einsam und wusste nicht wie ich mich benehmen muss. Später ging es na klar schon viel besser, aber ich empfehle den Copernicanern in den ersten Tagen mehr Zeit mit Stipendiaten zusammenzuverbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt, kann ich mich jetzt kaum an den Anfang April erinnern, trotzdem  vielen vielen Dank an Ina, die unseren Behördentag super gestaltet hat. Ich war überrascht, dass wir alle diesen Sachen in 3 Stunden  ins reine gebracht haben. Jetzt weiß ich, dass nicht alle Studenten solche ausgezeichnete Betreuung bekommen, und die Termine wurden einige Wochen im Voraus vereinbart und behandelt. Tja, was war dann weiter… Das Begrüßungsfrühstück bei der Familie K., wo ich meine echten Gasteltern kennengelernt habe, ist ganz gut gelungen. Die Veranstaltungen an der Uni, wo ich viele Leute getroffen habe (mit einigen war ich das ganze Semester sehr gut befreundet).</p>
<p style="text-align: justify;">Problematisch finde ich ein bisschen, einen guten Studienplan zu bauen. Vor allem weil alles streng befristet ist und die Anmeldung ist für die meisten Fächer und Kurse erforderlich. Irgendwie hab ich das geschafft. Leider habe ich die ersten Studienwochen verpasst, mein Seminar in Polen war unglaublich toll, allerdings auch ganz anstrengend. Jetzt verstehe ich warum es für mich am Anfang so kompliziert war. Ich habe mich nirgendwo zu Hause gefühlt, weil ich immer meinen Standort wechseln musste. Als ich wieder nach Berlin kam, flogen die anderen Stipendiatinnen und ich nach München. Aah! Diese kleinen Münchenferien waren echt cool! Mit Copernicanern aus München sind wir so fort zurecht gekommen. Intensives Programm, gemeinsame Abende und das Schloss Neuschwannstein (das zweitschönste, was ich in meinem Leben gesehen habe))). Unvergesslich!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-4.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1045" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-4-300x226.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="226" /></a>Anfang Mai bin ich zu meiner echten Familie übergesiedelt. Esther und Carlos T., vielen herzlichen Dank, ich hab euch lieb! Alle  meine Ängste bezüglich meiner Gastfamilie waren vorbei, wie meine Gasteltern sind (untypisch deutsch) herzliche Leute. Ich habe mit ihnen sofort zurecht gekommen. Und jetzt kann ich ehrlich sagen, ich fühle mich bei ihnen wie zu Hause, sogar ein Teil der Familie, kann man so sagen. In diesem Haus war immer was los, genau das brauchte ich, besonders am Anfang, wenn ich noch nicht so viele Freunde in Berlin hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Hab fast vergessen, endlich muss ich über mein Studium erzählen. Zuerst hab ich 15! Kurse gewählt, ich war sicher, dass ich das alles schaffen kann. Zu selbstbewusst war das, sofort ist mir klar geworden, dass das Lehrprozess hier total anders ist und die Anforderungen auch höher sind.  (Was unserem Ausbildungssystem mangelt, ist hohe Motivation und selbständige Arbeit) Deswegen habe ich mich entschlossen, weniger aber besser machen. <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-5.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1044" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-5-300x219.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="219" /></a>Schließlich hab ich drei Kurse gewählt (Risikomanagment, Kostenmanagment und Economics of Entrepreunership), dazu auch drei Sprachkurse (Deutsch und Englisch) und zwei Sportkurse  (Tennis und Tanzen). Mai und Juni hab ich ziemlich viel studiert. Vor allem musste ich in jedem Kurs eine Präsentation vorbereiten, das halte ich für den größten Erfolg, meine Fähigkeiten in diesem Bereich verbessert zu haben. Was besonders wichtig für mich war, ist das ständige Interesse an dem was ich während der Vorlesungen und Seminaren erfahren habe. Ich meine, nichts war eine Pflicht für mich, sondern nützliche Erfahrung. Danke sehr, Humboldt-Universität!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-7.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1042" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-7-300x197.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="197" /></a>Gehen wir weiter… Länderabend. Das ist eine besondere Geschichte. Viel Stress kostete Marina und mich die Vorbereitung, aber es lohnte sich. Ich habe unglaublich viel Vergnügen während dieses Abends bekommen und bin eine echte Patriotin meines Landes geworden))) (nie hab ich vorher so was gefühlt). Wir haben unser Bestes getan, ich hoffe, nicht nur uns hat dieser Abend gefallen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-6.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1043" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-6-300x194.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="194" /></a>Uni-Leben war reich an Ereignissen. Die Abteilung International und das Erasmusteam  haben uns nicht langweilen gelassen. Die Reise nach Mirow, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, vergesse ich nie. Meine jetztige beste  Freunde in Berlin habe  ich während der Reise kennengelernt. Baden, Paddeln, Radfahren und sich amüsieren waren unsere Ziele, die hundertprozentig erreicht wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-8.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1041" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-8-300x197.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="197" /></a>So war schon der Juni langsam zu Ende und die Hälfte meines Aufenthalts vorbei. Der nächste Monat schien super anstrengend zu sein, aber auch spannend. Vor allem war das die letzte Studienzeit, für weitere Monate hatte ich nur ein Praktikum vor. So wie ich mir damals das vorgestellt habe, musste das Praktikum die Vergeltung für die schönen Zeiten werden. Ich hab mich völlig geirrt. Aber darüber erzähle ich später. Die Kontrollarbeiten und Prüfungen haben mir keine Zeit gelassen, die Sommertage zu genießen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei war ich ständig im Stress wegen der unerfolgreichen Praktikumsuche, obwohl ich ganz viele Bewerbungen verschickt habe, bekam ich nur die Absagen. Aber dank einer der Copernicaner (Verena), wurde ich zum Vorstellunggespräch eingeladen. I-ways sales solutions GmbH hieß sie. Na toll, hab ich mir überlegt, eine kleine Firma, die sehr dynamisch entwickelt, könnte mir viele praktische Kenntnisse beibringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-9.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1040" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-9-300x219.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="219" /></a>Vor allem deswegen wollte ich nicht ein Praktikum in einer Behörde oder NGO machen, weil es aus der Erfahrung meistens nur verlorene Zeit ist. Aber das was mir i-ways vorgeschlagen hat, schien wirklich spannend zu sein. Glücklicherweise ist das Vorstellunggespräch sehr gut gelaufen und ich hab sofort die Stelle bekommen. Was das Praktikum angeht, würde ich sagen besser  weniger aber dann mit Lust.  Die Anforderung, ab 20. Juni schon mit dem Praktikum anzufangen, finde ich sowohl blöd als auch unrealistisch. Die Prüfungen kann man in solcher Situation überhaupt nicht ablegen, oder kann man schon, aber muss man sich dann auf „das Leben“ zu verzichten. Und kleine Pause oder sagen wir sogar Urlaub ist für jeden nötig. Ich schlage vor, nicht alles für die Stipendiaten zu einem Muss zu machen und mehr Freiheit zu erlauben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-10.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1039" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-10-226x300.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="226" height="300" /></a>Anfang August habe ich mit dem Praktikum angefangen. Ich war überrascht, aber meine Arbeit hat mir eigentlich viel Spaß gemacht, vor allem weil ich nicht als eine Praktikantin sondern als eine Mitarbeiterin betrachtet wurde. Ich hab die Aufgaben bekommen, die meiner Fachrichtung entsprechen. Die Atmosphäre im Büro war sehr locker, ich hab meistens selbständig gearbeitet, aber gleichzeitig fühlte ich mich als ein Teil des Teams. Ich bin dem Schicksal sehr dankbar, dass ich einen Platz in i-ways gekriegt habe.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-11.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1038" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-11-300x219.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="219" /></a>Fast vergessen habe ich unser Seminar in Wandgräben zu erwähnen. Diese Veranstaltung war ohne Zweifel das Beste, was wir zusammen unternommen haben. Schade ist aber dass es zu spät stattgefunden hat. Drei wunderschöne Tagen im Märchenschloss (nicht so märchenhaft wie Neuschwanstein natürlich) haben wir zusammen erlebt. Vielen Dank an Tetjana, die das Seminar gestaltet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend kann ich alles, was bei  mir während dieses halben Jahres passiert ist, nur positiv einschätzen. Ich will mich bei Copernicus herzlich bedanken. Ihr seid super coole Leute alle. Copernicus muss leben und weiter wachsen und sich entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-12.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1037" title="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_Yarmilava-12-300x223.jpg" alt="Copernicus Berlin - Abschlussbericht Sviatlana Sommersemester 2009" width="300" height="223" /></a>P.S. Besonders vielen Dank sage ich meinem Mentor Guarani, der mich immer unterstützt hat und in jeder Situation geholfen hat.</p>
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		<title>Marina schaut auf sechs Monate Copernicus zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 18:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
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		<category><![CDATA[Maryna Klimavets]]></category>
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		<description><![CDATA[Im letzten Semester hat uns Marina aus Minsk für sechs Monate in Berlin besucht. Wir ermöglichten ihr ein Studium an der HU und ein Praktikum bei der IHK in Potsdam. In ihrem Abschlussbericht schaut die Studentin des Tourismusmanagements auf ihr Stipendium zurück: So…Abschlussbericht! Es ist schon sehr traurig einen Abschlussbericht zu schreiben, weil es die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1029" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-300x223.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="300" height="223" /></a>Im letzten Semester hat uns Marina aus Minsk für sechs Monate in Berlin besucht. Wir ermöglichten ihr ein Studium an der HU und ein Praktikum bei der IHK in Potsdam. In ihrem Abschlussbericht schaut die Studentin des Tourismusmanagements auf ihr Stipendium zurück:</p>
<p style="text-align: justify;">So…Abschlussbericht! Es ist schon sehr traurig einen Abschlussbericht zu schreiben, weil es die Zusammenfassung nach 6 Monaten meines „deutschen“ Lebens in Berlin ist und das bedeutet, dass diese 6 Monate schon zu Ende sind. Und diese 6 Monate waren für mich die eindrucksvollsten und ereignisreichsten Monate in meinem Leben: Aufenthalt bei einer deutschen Gastfamilie, Studium an der Humboldt-Universität, Praktikum und vieles andere! Alles das ist für mich nur dank Copernicus möglich geworden. Herzlichen Dank dafür!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nun alles der Reihe nach:</p>
<p style="text-align: justify;">Schon seit der Zeit, als ich die deutsche Sprache zu lernen begann, wollte ich immer nach Deutschland kommen und nicht so einfach als Touristin, sondern tatsächlich um eine andere Kultur, Sprache und das Leben in anderem Land mitzuerleben. Man muss einfach träumen, damit die Träume in Erfüllung gehen können. Im Sommersemester 2009 war ich nun Copernicus-Stipendiatin in Berlin,<span id="more-1019"></span> etwas Besseres konnte mir nicht passieren! Copernicus bietet ein Semester an der Uni, ein Praktikum bei einem deutschen Unternehmen und, was ich persönlich am schönsten an diesem Stipendium finde, die Unterbringung bei deutschen Gasteltern (Im Zusammenhang mit der heutigen Gastelternsituation wünsche ich Euch, dass das Problem mit der Knappheit der Gasteltern möglichst schnell gelöst wird).</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1022" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-1-223x300.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="223" height="300" /></a>Ich habe bei der Familie K. gewohnt und bin Annemarie und Jürgen aufrichtig dankbar, für so viele Dinge, die sie für mich getan haben: Für die Unterstützung im Laufe meines Aufenthaltes, für die Hilfe mit „meinem Deutsch“, für zahlreiche Ausflüge, die wir zusammen unternommen haben und vieles Andere , was ich noch lange aufzählen könnte! Ich habe viele Sachen von meinen Gasteltern gelernt und unmittelbar andere Gewohnheiten, Traditionen und eine andere Kultur miterlebt. Wie ich schon gesagt habe, die Gasteltern sind meiner Meinung nach der wichtigste und bedeutendste Teil des Stipendiums.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1023" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-2-220x300.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="220" height="300" /></a>Das Studium an der deutschen Universität gehört auch zu einem der Schwerpunkte unseres Aufenthaltes in Berlin. Ich besuchte die Humboldt-Universität mit großem Vergnügen, weil das Studium an einer deutschen Uni ganz anders als bei mir zu Hause ist. Es gab mehrere Fächer, die man selbst wählen konnte, und fast alle Fächer fand ich sehr interessant und nützlich. Ich habe für mich die Fächer ausgesucht, die an meiner Uni in Belarus fehlen oder nicht so gut gelehrt werden können, und zwar „Risikomanagement“, „Konzernrechnungslegung“, „Kostenmanagement“ und „Marketingtheorie“. Die Gestaltung der Vorlesungen und Übungen, das Qualifikationsniveau der Dozenten, der Inhalt der Veranstaltungen &#8211; mit allem war ich sehr zufrieden. Ich habe viel Neues erfahren und am Ende noch 3 Klausuren in diesen Fächern geschrieben. Darüber hinaus besuchte ich 2 Sprachkurse: „Deutsch: Oberstufe“ und „Sprechen-,  Moderations- und Kommunikationskurs“, die mir sehr geholfen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1024" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-3-300x207.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="300" height="207" /></a>Ein unverzichtbarer  und schöner Baustein vom Copernicus-Stipendium ist auch der Länderabend, den jeder Stipendiat nach einem heimatbezogenen Thema durchführen soll. Ich finde, dies ist eine perfekte Möglichkeit etwas Neues und Aktuelles über das eigene Land zu berichten und eventuell vorhandene Vorurteile der Nichteinheimischen zu zerstören und mit der eigenen Kultur vertraut zu machen. Das Thema unseres Vertrages, ich habe den Länderabend mit Svetlana, einer weiteren Copernicus-Stipendiatin zusammen erstellt, war „Agrotourismus: eine neue Chance für die Landwirtschaft in Belarus“. Ich interessiere mich für dieses Thema und mein Studium in Belarus ist auch sehr eng mit dem Tourismus verbunden, deswegen war ich sehr froh eine Möglichkeit zu bekommen am Länderabend darüber zu berichten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-4.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1025" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-4-300x219.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="300" height="219" /></a>Außerdem bietet Copernicus ein intensives Begleitprogramm, wie z.B. ein Begrüßungsfrühstück kurz nach unserer Ankunft, das mit Unterstützung meiner Gasteltern organisiert wurde, so dass sich die Stipendiaten und Copernicaner bei lockerer Atmosphäre kennenlernen und von Anfang an einen Blick ins Vereinsleben bekommen konnten. Alle Copernicaner sind sehr freundlich und hilfsbereit und haben für uns vieles organisiert: Stadtführungen, Grillfeste, Abschiedsfest(kommt nun leider), schade, dass die Reichstagsführung entfallen ist.<br />
Dann sollte ich auch unseren Besuch bei Copernicus München nicht vergessen, wo wir mit aktiven Copernicanern aus München und ihren Stipendiaten Kontakte geknüpft und drei ereignisvolle Tage zusammen verbracht haben. Wir hatten die Möglichkeit nicht nur die schöne Stadt München und das wunderbare in der Nähe liegende Schloss Neuschwanstein zu besichtigen, sondern auch das „Leben“ zweier Vereine &#8211; Copernicus Berlin und Copernicus München &#8211; zu vergleichen. Und ich würde sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich mein Stipendium in Berlin bekommen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Später habe ich mit Svetlana noch eine Reise nach Hamburg unternommen, dort haben wir die ehemalige Copernicus-Stipendiatin Hanna besucht, die mit uns einen tollen Stadtrundgang gemacht hat und eine Unterkunft bei ihren Gasteltern angeboten hat. (Vielen Dank Hanna!) Und ich finde, es ist wirklich fantastisch, dass alle Copernicus-Stipendiaten aus verschiedenen Jahren gern einander helfen und in Kontakt gehen. (Schönen Dank Copernicus!)</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-5.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1026" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-5-300x216.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="300" height="216" /></a>Eines der hervorragendsten Ereignisse innerhalb dieser 6 Monate war unsere Reise nach Wendgräben und die Teilnahme am Seminar „Fragen und Herausforderungen der Osteuropa-Politik der EU“. Das von Copernicus organisierte Seminar wurde im echten Schloss (s. Foto) durchgeführt. Das hat unserem  Aufenthalt eine wunderschöne Atmosphäre vermittelt. Es wurden sehr kompetente Referenten für unser Seminar eingeladen, die uns geholfen haben einen guten Einblick in die EU als Institution und die osteuropäische Politik der EU zu bekommen. Darüber hinaus hatten  alle Stipendiaten die Möglichkeit, über die heutigen Beziehungen zwischen der EU und dem eigenen Staat zu berichten und alle <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-6.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1027" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-6-300x221.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="300" height="221" /></a>Anwesenden haben sich ein gutes Bild anderer Länder zusammenstellen können. Und der Kulturabend in Wendgräben ist zum zauberhaften Treffpunkt verschiedenen Kulturen und Traditionen geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr wichtig und unbedingt erwähnt sein soll ist das Praktikum, das alle Stipendiaten im Rahmen des Copernicus-Stipendium machen sollen. Ich habe einen Praktikumsplatz bei Industrie- und Handelskammer Potsdam im Fachbereich International bekommen. Ich bin damit sehr zufrieden, weil die Studenten bei mir zu Hause kaum Möglichkeiten haben ein echtes erfahrungsvolles Praktikum zu machen. Und ich finde diese Erfahrung und die Möglichkeit Einblicke zu bekommen wirklich wunderschön.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-7.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1028" title="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/Abschlussbericht_M.Klimavets-7-300x197.jpg" alt="Copernicus Berlin Abschlussbericht Marina Sommersemester 2009" width="300" height="197" /></a>Was ich noch ganz wichtig finde, dass alle Stipendiaten einen Mentor haben. Da es anfangs manchmal sehr schwierig ist im fremden Land zurechtzukommen, sind Mentoren die allerbeste Lösung. Mein Mentor war Martin und ich möchte Martin  „herzlichen Dank“ sagen, obwohl wir uns nicht so oft gesehen haben, habe ich immer gewusst, dass ich in jeder Zeit ihn anrufen und meine Probleme besprechen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonderen herzlichen Dank Guarani für die Unterstützung!</p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Tetiana, wollte auch unbedingt Dir sagen, dass Du das Herz von Copernicus Berlin bist und ich wünsche Dir immer gesund zu bleiben und nur alles Gute! Meine lieben Gasteltern, Annemarie und Jürgen, Sascha und Eileen ich danke euch auch für alles! Mein Aufenthalt in Berlin im Rahmen des Copernicus-Stipendiums ist momentan das Beste und Unvergesslichste, das ich je erlebt habe. Das Programm finde ich richtig toll und wünsche Copernicus lange Lebensjahre, motivierte Copernicaner und engagierte Stipendiaten!</p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Grüße an alle</p>
<p style="text-align: justify;">Marina</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abschlussbericht von Justyna (Polen)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 09:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Justyna]]></category>
		<category><![CDATA[Sommersemester 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Semester haben wir Justyna aus Polen gefördert. In Ihrem Erlebnisbericht schaut sie auf 6 Monate Copernicus in Berlin zurück: Am 1. April bin ich im Rahmen des Copernicus &#8211; Programms nach Berlin gekommen. Meine Mentorin – Nadja hat mich von dem Hauptbahnhof abgeholt und wir sind zu meiner Gastmutter gefahren. Bis Anfang meines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Im letzten Semester haben wir Justyna aus Polen gefördert. In Ihrem Erlebnisbericht schaut sie auf 6 Monate Copernicus in Berlin zurück:</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';"><img class="alignleft" title="Stipendiatin Justyna" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/IMG_49251-300x260.jpg" alt="Stipendiatin Justyna" width="240" height="208" />Am 1. April bin ich im Rahmen des Copernicus &#8211; Programms nach Berlin gekommen. Meine Mentorin – Nadja hat mich von dem Hauptbahnhof abgeholt und wir sind zu meiner Gastmutter gefahren. Bis Anfang meines Deutschlandsaufenthalts habe ich nicht gewusst, wo ich wohne… Später werde ich darauf informiert, dass es nicht so einfach wäre, eine dritte Gastfamilie zu finden. Meine Gastmutter, Frau W. ist 53 Jahre alt, sie wohnt mit einer Katze und hat 26-jährige Tochter (die wohnt aber nicht mehr bei ihr). Frau W. wohnt am Kudamm, an Fasanenstraße. Als Nadja nach Hause gefahren ist, hat mir Frau W. mein Zimmer gezeigt.<span id="more-993"></span> Sie hat mir auch ein bisschen Platz im Kühlschrank gezeigt, wo ich mein Essen lassen kann. Sie hat gesagt, dass Wasser in Berlin sehr teuer ist und dass ich Wasser sparsam benutzen soll… Sie selbst hat in der Schule, wo sie arbeitet geduscht.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Mit meiner Gastmutter war später noch viel mehr interessante Geschichte. Wenn ich alles beschreiben wollte, musste ich wahrscheinlich ein Buch schreiben <img src='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Es ist echt schade, dass ich keine Familie wie Marina oder Sweta bekommen habe. Jedoch habe ich Verständnis, dass es nicht einfach wäre, eine dritte Familie zu finden. Trotzdem hat Copernicus immer sehr schnell und mit Erfolgen reagiert, wenn ich mit meiner Gastmutter Probleme hatte.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Am 3. April waren wir mit Ina – eine Copernicanerin und den anderen Stipendiatinnen  bei Anmeldungsbüro, Bank, Krankenkasse und Uni. Mit Inas Hilfe habe wir alles schnell gefunden und gemacht! Mit anderen Stipendiantinnen haben wir über unsere Gasteltern gesprochen.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Am Samstag hatten wir Begrüßungsfrühstück bei Marinas Gasteltern. Das hat sehr gut geklappt! Wir könnten alle Copernicaner kennen lernen und viel Spaß haben!</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">In einer Woche hat unsere Uni angefangen. Wir haben andere ausländische Studenten kennen gelernt und unsere Kurse gewählt. Was Copernicus nächstes Mal machen kann, ist im Kontakt mit ESN aus der Uni bleiben und informieren, dass es noch 3 Studenten aus Osteuropa kommt. Dann können sie schon in der Heimat E-mails mit verschiedenen wichtigen Informationen bekommen. ESN-E-mail: incomings-wiwi@hu-berlin.de.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 12.0px 'Times New Roman'; min-height: 15.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Am Anfang Mai waren alle Stipendiatinnen aus Berlin mit einem  Copernicaner &#8211; Guarani in München. Das hat uns sehr gefallen! Genauso wie ein Copernicus-Seminar in Wendgräben.</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Ab 1. August mache ich ein Praktikum bei der polnischen Botschaft. Das Praktikum gefällt mir sehr! Es war nicht so einfach, ein Praktikumsplatz in Berlin zu finden… aber am Ende hat alles geklappt! Wenn es um Praktikum geht, Copernicus soll mit unseren Firmen/Organisationen im Kontakt bleiben. Das kann viel einfacher für nächste Stipendiaten sein…</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Zum Schluss möchte ich noch eine kleine „Ketchup Geschichte“ erzählen. Während des 9. Berliner Freiwilligentages haben wir gegrillt. Ich habe mit Oxana aus Russland eingekauft. Ich habe eine Glasflasche mit Ketchup in meine Tasche gesteckt. Als ich auf der Toilette war, habe ich meine Tasche auf der Türklinke gelassen. Eine Frau wollte die Tür öffnen und meine Tasche ist auf dem Boden gelandet… Was mit Ketchup passiert ist, muss ich nicht erklären. <img src='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Zum Glück war Oxana mit mir und hat mir sehr geholfen, meine Tasche sauber zu machen! Mein Rückticket nach Polen war auch in der Tasche, ist aber glücklicherweise nicht kaputt!</p>
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman'; min-height: 16.0px;">
<p style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; line-height: 19.0px; font: 14.0px 'Times New Roman';">Ich möchte Copernicus danken, dass ich sechs tolle Monate in Berlin verbracht habe! Ich wünsche Copernicus tolle Stipendiaten, nette Gasteltern und viele neue engagierte Copernicaner!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zurückgeblickt: Hanna über ihr Copernicus-Stipendium in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 05:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Masiuk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Copernicus-Stipendiatin Hanna Masiuk schaut auf ihr Stipendium im Wintersemester 2008/2009 zurück: Noch in den Schulzeiten, als ich mit der deutschen Sprache angefangen habe, habe ich mir Gedanken gemacht, in Deutschland zu studieren. Nachdem ich 4 Semester an meiner Heimatuniversität abgeschlossen habe, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine Idee zu verwirklichen. Aber wenn sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Die Copernicus-Stipendiatin Hanna Masiuk schaut auf ihr Stipendium im Wintersemester 2008/2009 zurück:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-615" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h3/"><img class="alignleft size-full wp-image-615" title="h3" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h3.jpg" alt="h3" width="245" height="182" /></a>Noch in den Schulzeiten, als ich mit der deutschen Sprache angefangen habe, habe ich mir Gedanken gemacht, in Deutschland zu studieren. Nachdem ich 4 Semester an meiner Heimatuniversität abgeschlossen habe, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine Idee zu verwirklichen. Aber wenn sich die europäischen Studierenden für ein paar Auslandssemester entscheiden, kriegen sie alles ein bisschen einfacher und schneller hin im Vergleich zu den Studenten, die aus GUS-Staaten kommen. Immatrikulation- und Einreiseangelegenheiten sind nicht so einfach. Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland natürlich höher, nicht alle können sich daher ein Studium hier leisten. Dazu unterscheiden sich die Ausbildungssysteme in Europa und GUS-Staaten sehr stark. Deswegen haben viele Studenten Angst, dass sie es allein nicht schaffen, und verzichten dann auf die Idee, ein Auslandssemester zu machen. Deswegen finde ich verschiedene Stipendienprogramme, die zahlreiche deutsche Organisationen und Stiftungen vergeben, sehr toll und nützlich für beide Seiten. Fraglich ist es aber, ob genügende Informationen über das Programm vorhanden sind, ob das Bewerbungsverfahren klar ist und wie kompliziert die Formalitäten sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst habe mir verschiedene Stipendienprogramme angeguckt und kann definitiv sagen, dass Copernicus Spitzenreiter in diesem Bereich ist. Eine spannende Internetseite, eine klare Darstellung des Bewerbungsverfahrens macht das Programm klar und anschaulich. <span id="more-613"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich erfahren habe, dass ich ein Stipendium bekommen habe (man kriegt leider aber keine Absagen), ging es gleich los mit allen Formalitäten an meiner Heimatuniversität und an der Deutschen Botschaft. Die Tatsache, dass man mit den Copernicus-Vertretern immer im Kontakt per Email oder Telefon stehen kann, erleichtert alles. Man kann alles nachfragen und man kriegt dann sofort eine Antwort. Als ich noch in Belarus war, habe ich schon Mails über die kommenden Copernicus-Veranstaltungen bekommen. Z.B. ich habe gleich eine Einladung zum Copernicus-Seminar in Aurich mit einem detaillierten Programm der Veranstaltung erhalten, was mir Möglichkeit gab, mit der Vorbereitung noch in Minsk zu beginnen. An meinem Beispiel kann ich definitiv sagen, dass es sehr nützlich ist, vor der Abfahrt ein bisschen im Internet zu recherchieren und einige Informationen zu finden – über die Universität, die Stadt usw., dann kann man sich schneller zurecht zu finden. Copernicus bietet aber auch ein Mentoren-Programm, so dass jeder Stipendiat so eine „Patenschaft“ bekommt. Diese Idee finde ich sehr toll, denn es ist sehr wichtig für die ausländischen Studierenden einen Ansprechpartner zu haben, an wen man sich jederzeit wenden kann, um irgendwelche Probleme mit der Uni zu besprechen, um einen Rat zu bitten, zusammen eine Ausstellung zu besuchen oder einfach am Wochenende zusammen zu feiern. Das ist so eine Erfindung von Copernicus Berlin, denn was Ähnliches gibt es nicht z.B. in Copernicus Hamburg oder Copernicus München. Mit einem Wort ist das ein sehr wichtiger Teil des Programms.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-616" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h2/"><img class="alignright size-full wp-image-616" title="h2" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h2.jpg" alt="h2" width="208" height="152" /></a>Also wenn alles mit der Universität erledigt ist, kommt der nächste Schritt, und zwar, Praktikum zu finden und dieses erfolgreich zu absolvieren – einer der wichtigsten Bestandteile des Programms. Für belarussische Studierenden, die höchstens einmal während ihres Studiums ein Praktikum machen, das höchstens einen Monat dauert, denn es ist eigentlich so angebracht bei uns (die Unternehmen schreiben die Praktikumsstellen nicht so gerne aus), klingt es natürlich unglaublich – eine Chance ein mehrmonatiges Praktikum bei einem Unternehmen in Deutschland zu absolvieren. Man muss selbst die Ausschreibungen suchen, sich selbst bewerben – das finde ich toll, denn es ist eine riesige Erfahrung, denn man lernt, wie man sich bewerben muss (einen guten Lebenslauf zu erstellen ist auch nicht so einfach), man bekommt eine gewisse Vorstellung über den Arbeitsmarkt – wo man mehr Chancen hat, in welchen Bereichen, welche Fachleute nachgefragt sind usw. Aber während der Suche ist man nicht alleine, denn Copernicus organisiert ständig eine Praktikumsberatung, bietet sehr viele nützliche Informationen. Darüber hinaus stehen alle Copernicaner bei allen Fragen bezüglich des Praktikums zur Verfügung. Was ich aber in diesem Part ändern würde, ist, dass man eine sozusagen Database mit allen gesetzlichen Informationen, die das Praktikum für die ausländischen Studenten (besonders aus den Nicht-EU-Ländern) betreffen, schaffen könnte. Denn wenn es besonders um ein vergütetes Praktikum bei einem großen Unternehmen geht, benötigt man immer sehr viele Unterlagen, die die ausländischen Studenten nicht immer haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Also in meinem Fall ging es mit der Suche nach einem Praktikum ein bisschen stressig (auf die Zu- oder Absage muss man manchmal sehr lange warten), aber sehr spannend. Ich habe mir klar vorgestellt, dass ich mich gerne mit Finance oder Controlling beschäftigen wollte, und zum Glück hat alles geklappt. Ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch von Tchibo in Hamburg bekommen. Das Vorstellungsgespräch ist sehr gut gelaufen und seit Februar 2009 arbeite ich an der Abteilung Konzerncontrolling. Ich freue mich sehr, dass ich mal auf Tchibo gekommen bin und eine Praktikumsstelle in dieser Abteilung bekommen habe. Da diese Abteilung zu einer Dachgesellschaft gehört, werden die wichtigsten Informationen über die Tätigkeit des Konzerns und die Zahlen von allen Tochterunternehmen zugeliefert und hier generiert und konsolidiert. Das erste Jahresquartal ist immer die Zeit der Geschäftsberichterstattung. Und ich war auch dabei. Die Arbeit an dem Konzernabschluss hat mir wirklich Spaß gemacht. Analyse der Zahlen, die Kommunikation mit anderen Tochterunternehmen fand ich sehr interessant. Ich habe sogar mein eigenesProjekt geführt, und zwar die Koordinierung der Geschäftsberichterstattung auf Englisch. Dazu gehört eine stündliche Verfolgung der Änderungen im deutschen Geschäftsbericht, rechtzeitige Lieferung neuer Informationen an die Übersetzer und ständige Kontrolle der Qualität der Übersetzung. Das war für mich eine riesige Erfahrung, denn ich habe alle Prozesse der Geschäftsberichterstattung von innen erlebt. Darüber hinaus war es für mich ganz neu, denn im GUS-Staaten-Raum existiert noch gar kein Begriff „Geschäftsbericht“, was nicht nur zahlreiche Tabelle mit den Kennzahlen bedeutet, sondern auch eine ausführliche und umfangsreiche Analyse der gesamten Tätigkeit eines Unternehmens.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde den kommenden Stipendiaten empfehlen, sich mal im voraus zu überlegen, in welchem Bereich sie ein Praktikum machen möchten und sich schon irgendwelche Ausschreibungen im Internet anschauen, denn in den meisten Fällen läuft das Bewerbungsverfahren per Internet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-617" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h1/"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="h1" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h1.jpg" alt="h1" width="139" height="189" /></a>Aber das Hauptziel des Stipendiums ist natürlich das Studium an einer deutschen Universität. Ein Semester habe ich an der Humboldt-Universität an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Berlin studiert. Ich finde es toll, dass Copernicus das<br />
Studium an den besten Universitäten Deutschlands ermöglicht. Das hat mich sehr weit nach vorne gebracht, weil ich nicht nur sehr wichtige für meine Fachrichtung Kenntnisse erworben habe, sondern gelernt habe, selbständiger und motivierter im<br />
Studium zu sein. Das war mir natürlich nicht so einfach, mich schnell zurecht zu finden, denn das mit dem Studium funktioniert hier einfach ganz anders als in Minsk, aber die Copernicaner haben mir immer bei den Fragen bezüglich meines Studium geholfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der wichtigsten Bestandteile des Lebens des Vereins ist das Plenum, das alle 2 Wochen stattfindet, und bei dem die wichtigsten Fragen des Copernicuslebens besprochen werden. Mir persönlich war es sehr interessant, diese zu besuchen, denn ich konnte einfach von innen sehen, wie alles läuft und wie hoch motiviert die Menschen sind, die dabei sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte auch betonen, dass die Stipendiaten während des Aufenthaltes bei den Gastfamilien wohnen. Diese Idee finde ich klasse, denn die Studenten haben eine Möglichkeit, die deutschen Traditionen und Kultur richtig kennen zu lernen. Ich bin meiner Gastmutter sehr dankbar, denn wir haben uns sehr gut verstanden und sie ist für mich sogar zu einem Vorbild im Leben geworden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-614" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h4/"><img class="alignleft size-full wp-image-614" title="h4" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h4.jpg" alt="h4" width="254" height="193" /></a>Was noch sehr nett war, ist, dass wir, Stipendiaten und Copernicaner, häufig auch zusammen ausgegangen sind. Das bringt sehr viel, weil man die Menschen besser kennenlernt. Darüber hinaus haben wir ständig Mails von Copernicanern bekommen mit den Informationen über interessante Veranstaltungen, denn Berlin hat sehr viel in diesem Bereich zu bieten. Das hat uns Gelegenheit gegeben, etwas Neues zu erfahren, neue Kontakte zu knüpfen und uns weiter zu entfalten.</p>
<p style="text-align: justify;">
An dieser Stelle möchte ich allen Copernicanern, Gasteltern und auch Stipendiaten danken, dass sie an so einem tollen und bedeutsamen Projekt für richtige Zusammenarbeit zwischen West- und Osteuropa teilnehmen. Diese 6 Monate sind eines der tollsten Erlebnissen in meinem Leben. Ich hoffe, dass trotz der finanziellen Probleme Copernicus Berlin weiter existieren wird, denn der Verein hat die hochintelligenten und engagierten Mitglieder.</p>
<p style="text-align: justify;">
Vielen lieben Dank und viele Grüße<br />
Hanna Masiuk</p>
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