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	<title>Copernicus Stipendium e.V. - Blog &#187; Erfahrungsbericht</title>
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	<description>Förderung mittel- und osteuropäischer Studierender in Deutschland e.V.</description>
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		<title>Go West mit Copernicus Berlin e.V. &#8211; Stipendien für osteuropäische Studenten</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/06/23/go-west-mit-copernicus-e-v-stipendien-fur-osteuropaische-studenten/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 15:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[(erschienen in Belarus-Perspektiven, Frühjahr 2009, S. 24: die Zeitung ist hier zu beziehen) Zwei Mal jährlich trägt sich an Berliner Bahnhöfen eine besondere Szene zu. Da, wo sich sonst Bekannte in die Arme fallen, begegnen sich zum ersten Mal deutsche und osteuropäische Studenten, die der europäische Gedanke verbindet. In der Luft liegt das Gefühl aufregender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>(erschienen in Belarus-Perspektiven, Frühjahr 2009, S. 24: die Zeitung ist <a href="http://www.ibb-d.de/belarus_perspektiven.html" target="_blank">hier</a> zu beziehen)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zwei Mal jährlich trägt sich an Berliner Bahnhöfen eine besondere Szene zu. Da, wo sich sonst Bekannte in die Arme fallen, begegnen sich zum ersten Mal deutsche und osteuropäische Studenten, die der europäische Gedanke verbindet. In der Luft liegt das Gefühl aufregender Erwartung. Aus den bislang fremden Menschen werden bald gute Freunde werden.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/stips_gemeinsam1.jpg"><img class="size-medium wp-image-548  alignright" title="Copernicus Stips WS 2008/09 " src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/stips_gemeinsam1-300x200.jpg" alt="Copernicus Stips WS 2008/09 " width="273" height="182" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Natalja ist eine der drei Stipendiaten des gemeinnützigen Vereins Copernicus Berlin e.V. Sie hat im Oktober 2008 den über 1.000 km weiten und 19 Stunden langen Weg aus dem belarussischen Minsk nach Berlin auf sich genommen. Bereits im Mai hatte sie sich bei Copernicus beworben, nachdem ihr ein Lektor der Robert-Bosch-Stiftung von der Studienmöglichkeit in Berlin erzählt hatte.<span id="more-823"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Copernicus ist ein studentischer Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Studierenden aus Osteuropa und Zentralasien mit einem halbjährigen Vollstipendium den Traum vom Studienaufenthalt in Deutschland zu erfüllen. Der Verein möchte die Lücke schließen, die in der osteuropäischen studentischen Bildungsmobilität durch soziale und finanzielle Benachteiligung entsteht. In den vergangen neun Jahren konnte der Verein bereits 60 Stipendiaten aus 18 Ländern fördern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mitglieder von Copernicus – Studenten und junge Berufstätige, die den Verein durch ihr ehrenamtliches Engagement tragen – entschieden sich im August 2008, Natalja ein Stipendium in Berlin zu ermöglichen. Für die junge Studentin der Volkswirtschaft bedeutete dies, dass sie ein Semester an der Humboldt-Universität Berlin studieren und ein Berufspraktikum absolvieren konnte. Ein halbes Jahr wohnte sie bei ihrer Berliner Gastfamilie und wurde von einem persönlichen Mentor betreut. Natalja, die in ihrem Heimatland gesellschaftlich engagiert ist und gute Studienleistungen zeigt, sollte der Blick über den Tellerrand hinaus ermöglicht werden, um mit ihren Erfahrungen den politischen Prozess in ihrer Heimat mitzugestalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass dieses Prinzip funktioniert, zeigte Natalja während ihres Länderabends, an dem sie die Reaktionen der belarussischen Regierung auf die Finanzkrise kritisch reflektierte. Sie argumentierte vor einem breiten Publikum, dass der Staat durch eine liberalere Wirtschaftspolitik einen Weg aus der Krise finden könne. Die anschließende Diskussion spiegelte das starke Interesse der Gäste an Belarus wider.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Studium blieb es für Natalja jedoch nicht. Mit strahlenden Augen sagt sie rückblickend: „Ausschlaggebend für meine Bewerbung bei Copernicus war, dass es neben dem Studienstipendium noch ein Praktikum in Deutschland gibt, was bei anderen Programmen kaum zu finden ist.“ Tatsächlich konnte sie sich einen Traum erfüllen und ihr Praktikum bei einem großen Konzern im Controlling absolvieren. Dazu ermöglichte ihr Copernicus für zwei Monate die Unterkunft bei einer Gastfamilie in Hamburg, wo ihr Praktikumsgeber sitzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sechs Monate Berlin waren seit Ende März 2009 vergangen und so trafen sich die Berliner Studenten von Copernicus und ihre Stipendiaten ein zweites Mal am Bahnhof &#8211; diesmal aber, um Abschied zu nehmen. Nicht mehr die aufregende Erwartung lag in der Luft, sondern Wehmut. Auch wenn die engagierten Vereinsmitglieder und ihre Stipendiaten nun räumlich weit getrennt sind, halten sie engen freundschaftlichen Kontakt. Für Copernicus ist es besonders interessiert, wie sich die ehemaligen Stipendiaten mit den in Berlin gesammelten Erfahrungen in ihrem Heimatland einbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natalja hat sich neue Ziele für die Zeit nach dem Stipendium gesetzt: „Ich habe vor mein Studium abzuschließen und parallel ins Berufsleben einzusteigen. Vielleicht mache ich auch den Master im Ausland. Außerdem will ich unsere Studenten besser über Stipendienprogramme informieren. Hier in Deutschland ist es so populär, ein Auslandssemester zu machen. Bei uns ist es leider nicht so. Ich will, diese Idee weiter zu verbreiten!“</p>
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		<title>Zurückgeblickt: Nino Zhorzholadze schaut auf ihr Berlin-Stipendium zurück (Sommersemester 2008)</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/17/zuruckgeblickt-nino-zhorzholadze-schaut-auf-ihr-berlin-stipendium-zuruck-sommersemester-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Nino]]></category>

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		<description><![CDATA[Nino Zhorzholadze studiert in Georgien Wirtschaft und Recht. Die Studentin hatte über das Copernicus-Stipendienprogramm die Möglichkeit, den Sommer in Berlin zu verbringen und berichtet über diese Zeit in einem Erfahrungsbericht: 27.01.2009, Tbilisi Mit dem Copernicus-Stipendium bin ich in Berlin am 2. April 2008 angekommen und  an der Humboldt-Universität Berlin immatrikuliert, 5. Studiengang, BWL. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nino Zhorzholadze studiert in Georgien Wirtschaft und Recht. Die Studentin hatte über das Copernicus-Stipendienprogramm die Möglichkeit, den Sommer in Berlin zu verbringen und berichtet über diese Zeit in einem Erfahrungsbericht:</p>
<p style="text-align: right;">27.01.2009, Tbilisi</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-406" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/nino-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" />Mit dem Copernicus-Stipendium bin ich in Berlin am 2. April 2008 angekommen und  an der Humboldt-Universität Berlin immatrikuliert, 5. Studiengang, BWL. Ich habe drei für mich interessante Fächer gewählt  und  innerhalb nächste vier Monat entsprechende Vorlesungen  besucht. Am interessantesten fand ich die Vorlesungen im Risiko-Management (die da erworbenen Kenntnisse nutzen mir heute sehr in meiner heutigen Tätigkeit).</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Uni habe ich auch einen Deutschkurs besucht (Mittelstufe). Immer, wenn ich  an Berlin denke, erinnere ich mich gerne an meinen Deutschlehrer und seine spannende Erzählungen über Berlin und das deutsche Volk. Neben der deutschen Sprache habe ich da tolle alltägliche Dinge gelernt und viel neues herausgefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei mal in der Woche habe ich zwei  von der HU angebotene Sportkurse besucht: Yoga und Schwimmen. Schwimmen kann ich immer noch nicht, aber einige Yoga-Übungen mache ich auch jetzt noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Vom 25.-27. April 2008 war ich zusammen mit den Copernicanern in Aurich, Ostfriesland. Da fand ein Seminar mit dem Thema: „Auf dem Weg zu europäischen Standards? Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit in den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas“ statt. In Aurich haben wir Copernicaner und StipendiatInnen aus Hamburg und München getroffen und gemeinsam lustige Abende verbracht.<span id="more-405"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Noch ein wichtiges Erlebnis war für mich der georgische Länderabend, der im Gebäude der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung stattgefunden hat und auf dem ich ein Thema aus der georgischen sowjetischen Vergangenheit &#8211; „Flugzeugjungs“ (Flugzeugentfernung) vorgetragen habe. Das war der erste Vortrag für mich vor dem deutschsprachigen Auditorium und damit  habe ich wichtige Erfahrung gemacht (auch im Kochen für die deutschen Gäste, denen es allen geschmeckt hat).</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Studium und vor dem geplanten Praktikum habe ich mit meiner &#8220;Ersparnis&#8221; eine kleine EU-Tour zusammen mit meinen Freunden gemacht, was natürlich einer der tollste Urlaub für uns war.</p>
<p style="text-align: justify;">Anfang August habe ich mit meinem Praktikum in der Berliner Geschäftsstelle des Versicherungsunternehmens HUK-Coburg begonnen. HUK-Coburg ist eine der größten und billigsten Autoversicherer, womit er auch die Kunden für andere Produkte wie Lebens-, Unfall-, Haftpflichtversicherung und Bausparen gewinnt. Ich habe in allen Abteilungen der Geschäftsstelle Berlin mitgearbeitet; ein paar Mal die Besuche in den Kundenberatungsstellen im Land Berlin-Brandenburg begleitet. Das war ein sehr interessantes und nützliches Erlebnis. Auch nach der Rückkehr in meine Heimat habe ich eine Arbeit in der Versicherungsbranche begonnen und dafür hat mir natürlich meine Praktikumserfahrung große Hilfe geleistet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die ganze Zeit bei meiner Gastfamilie gewohnt. Ich bin meinen Gasteltern &#8211; Harald und Elisabeth &#8211; sehr dankbar,da ich mich wirklich sehr wohl gefühlt habe und sie immer Interessantes und Schönes mit mir zusammen unternommen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">ein bisschen semtimental war ich dann beim Abschiedsausflug nach Potsdam mit den Copernicanern und Gasteltern. Während meines Aufenthalts in Berlin habe ich mehrmals  Potsdam besucht, aber dieser Ausflug war anders.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank an alle Copernicaner für ihre Engagement und natürlich besonderen Dank an meinem überraschungsvollen Mentor Guarani &#8211; dafür dass er immer (auch jetzt noch) in Verbindung mit mir steht, und die Antworten auf alle meine Fragen hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nino</p>
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		<title>Zurückgeblickt: Agata Warchoł über ihre Copernicus-Zeit in Berlin (Sommersemester 2008)</title>
		<link>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/14/zuruckgeblickt-agata-warchol-uber-ihre-copernicus-zeit-in-berlin-sommersemester-2008/</link>
		<comments>http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/14/zuruckgeblickt-agata-warchol-uber-ihre-copernicus-zeit-in-berlin-sommersemester-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 09:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Agata]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Agata Warchoł aus Polen war vom April 2008 bis September 2008 Copernicus-Stipendiaten in Berlin. Die junge polnische Germanistik-Studentin blickt in ihrem Erfahrungsbericht zurück auf das spannende halbe Jahr: Warschau, den 07.12.2008 Sechs Monate. Ich bin in Warschau und denke an die Zeit in Deutschland, an Berlin, an das Studium, das Praktikum, Momente dazwischen, neue Menschen, [...]]]></description>
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<p style="line-height: 150%; text-align: justify;"><em>Agata Warchoł aus Polen war vom April 2008 bis September 2008 Copernicus-Stipendiaten in Berlin. Die junge polnische Germanistik-Studentin blickt in ihrem Erfahrungsbericht zurück auf das spannende halbe Jahr:</em></p>
<p style="line-height: 150%; text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:PL; 	mso-fareast-language:PL;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]--></p>
<p style="text-align: right;">Warschau, den 07.12.2008</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-395" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/agata-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Sechs Monate. Ich bin in Warschau und denke an die Zeit in Deutschland, an Berlin, an das Studium, das Praktikum, Momente dazwischen, neue Menschen, meine Gasteltern, den Länderabend. Das war eine Zeit voller Eindrücke, eine Zeit voller Wechsel und der Veränderungen. Mein erster langer Auslandsaufenthalt, und höchstwahrscheinlich nicht der letzte. Ich kann nur loben, was ich dank dem Programm erlebte. Für mich waren die meisten Erlebnisse der letzten Monate einfach einzigartig und vor allem sehr erfahrungsreich. Es gibt viele Sachen, wofür ich Copernicus dankbar bin. Hiermit nur einige.</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens realisierte ich mein Vorhaben, Literatur für die Magisterarbeit zu sammeln. Berlin war für mich eine ideale Wahl. Hier konnte ich mehrere Vorlesungen und Seminare besuchen, die für meine Abschlussarbeit und die Abschlussprüfung von großer Relevanz waren. Anderswo hätte ich sicherlich diese Chance nicht gehabt. Das Studium an HU und FU gab mir vor allem einen Einblick in das flexible deutsche Hochschulsystem, ermöglichte das Kennenlernen und das Vergleichen, wie man im Ausland studiert und dass man ganz autonom studieren und die eigene Berufslaufbahn gestalten kann bzw. muss.<span id="more-394"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Für sehr wichtig halte ich außerdem die Teilnahme am Seminarwochenende in Aurich. Obwohl ich nur einen geringen Beitrag zu seinem Verlauf leistete, war es für mich ein aufschlussreiches Ereignis. Nicht nur ein gewisses Wissen stiftend, sondern auch die politische Haltung fördernd. Obwohl ich politisch nicht engagiert bin, war es für mich eine wichtige Erfahrung und ein gutes Beispiel für die Diskussionskultur, insbesondere seitens der deutschen Teilnehmer. Nach den letzten Monaten, nach Aurich und dem Länderabend denke ich, ich habe ein besseres Verständnis für die Bürgergesellschaft und die Bürgerinitiative.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde das Taschengeld als Minimum ausreichend. Falls man aber nur von diesem Geld leben müsste, würde Geld für kulturelles Leben und Ausflüge fehlen. Die Idee, dass man einen Zuschuss für die DSH-Prüfung bekommt, ist nur zu begrüßen. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung für den Fortbildungskurs zum Sprachmittler! Ich finde es nur schade, dass es die Möglichkeit nicht gab, das Fördergeld für gemeinsame Aktivitäten der Stipendiaten flexibler zu verwalten. Zwischen uns gab es leider nur wenig Bereitschaft, zusammen zu halten und dies hat automatisch die Chance ausgeschlossen, zu zweit oder alleine die Förderung für interessante Sachen zu erweben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das einzige was mir während der ganzen Zeit nicht gefiel, waren die Plena &#8211; mit kleinen Ausnahmen schleppend vom ersten bis zum letzten Treffen. Ich würde es bevorzugen, kurz und bündig relevante Sachen zu besprechen und dann eventuell zum informellen Teil überzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Cops verdanke ich viele positive Impulse, dass man sich ehrenamtlich engagieren, einsetzen und aufgeschlossen bleiben kann. Ich fand die Betreuung seitens des Copernicus sehr wichtig und schätzte die Unterstützung an den ersten Tagen des Stipendiums, beim Vorbereiten des Länderabends und bei der Suche des Praktikums sehr. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich eine Stütze bei Einer oder Einem von Copernicus finde.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Gasteltern sind eine gute Adresse für die nächsten Stipendiaten, am besten für Studenten, die eine Bindung zu ihrer Gastfamilie aufbauen wollen – sie sind sehr nette und hilfsbereite Menschen. Falls Copernicus noch welche Geisteswissenschaftler aufnehmen sollte, die Interesse an der e-Kultur haben, ist dieses Ehepaar nur zu empfehlen. Dank Ihnen konnte ich so oft, wie noch nie im Leben, Theater, Opern, Kino und Konzerte erleben. Außerdem finde ich es einmalig, dass ich in einer deutschen Familie und insbesondere bei Deutschen der älteren Generation während des Stipendiums leben konnte. Als Germanistin wollte ich immer indirekten Zugang zu einem deutschen Alltag und Haushalt bekommen. Dies konnte ich dank Copernicus verwirklichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zufahrt von Kleinmachnow zur Universität wäre allerdings eine Qual gewesen, wenn ich das Radfahren nicht gemocht hätte. Zum Glück bin ich ein großer Radfreund und es bereitete mir viel Spaß. Und die Sommerzeit in Berlin und Brandenburg mit dem Fahrrad unterwegs machte den Aufenthalt noch genialer!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde toll, was Copernicus macht. Ich bin immer gerne in Warschau anzusprechen. Ich freue mich auch auf Nachrichten von Euch!</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank für alles und liebe Grüße,<br />
Agata</p>
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