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	<title>Copernicus Stipendium e.V. - Blog &#187; Hanna Masiuk</title>
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	<description>Förderung mittel- und osteuropäischer Studierender in Deutschland e.V.</description>
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		<title>Zurückgeblickt: Hanna über ihr Copernicus-Stipendium in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 05:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Masiuk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Copernicus-Stipendiatin Hanna Masiuk schaut auf ihr Stipendium im Wintersemester 2008/2009 zurück: Noch in den Schulzeiten, als ich mit der deutschen Sprache angefangen habe, habe ich mir Gedanken gemacht, in Deutschland zu studieren. Nachdem ich 4 Semester an meiner Heimatuniversität abgeschlossen habe, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine Idee zu verwirklichen. Aber wenn sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Die Copernicus-Stipendiatin Hanna Masiuk schaut auf ihr Stipendium im Wintersemester 2008/2009 zurück:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-615" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h3/"><img class="alignleft size-full wp-image-615" title="h3" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h3.jpg" alt="h3" width="245" height="182" /></a>Noch in den Schulzeiten, als ich mit der deutschen Sprache angefangen habe, habe ich mir Gedanken gemacht, in Deutschland zu studieren. Nachdem ich 4 Semester an meiner Heimatuniversität abgeschlossen habe, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine Idee zu verwirklichen. Aber wenn sich die europäischen Studierenden für ein paar Auslandssemester entscheiden, kriegen sie alles ein bisschen einfacher und schneller hin im Vergleich zu den Studenten, die aus GUS-Staaten kommen. Immatrikulation- und Einreiseangelegenheiten sind nicht so einfach. Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland natürlich höher, nicht alle können sich daher ein Studium hier leisten. Dazu unterscheiden sich die Ausbildungssysteme in Europa und GUS-Staaten sehr stark. Deswegen haben viele Studenten Angst, dass sie es allein nicht schaffen, und verzichten dann auf die Idee, ein Auslandssemester zu machen. Deswegen finde ich verschiedene Stipendienprogramme, die zahlreiche deutsche Organisationen und Stiftungen vergeben, sehr toll und nützlich für beide Seiten. Fraglich ist es aber, ob genügende Informationen über das Programm vorhanden sind, ob das Bewerbungsverfahren klar ist und wie kompliziert die Formalitäten sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst habe mir verschiedene Stipendienprogramme angeguckt und kann definitiv sagen, dass Copernicus Spitzenreiter in diesem Bereich ist. Eine spannende Internetseite, eine klare Darstellung des Bewerbungsverfahrens macht das Programm klar und anschaulich. <span id="more-613"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Als ich erfahren habe, dass ich ein Stipendium bekommen habe (man kriegt leider aber keine Absagen), ging es gleich los mit allen Formalitäten an meiner Heimatuniversität und an der Deutschen Botschaft. Die Tatsache, dass man mit den Copernicus-Vertretern immer im Kontakt per Email oder Telefon stehen kann, erleichtert alles. Man kann alles nachfragen und man kriegt dann sofort eine Antwort. Als ich noch in Belarus war, habe ich schon Mails über die kommenden Copernicus-Veranstaltungen bekommen. Z.B. ich habe gleich eine Einladung zum Copernicus-Seminar in Aurich mit einem detaillierten Programm der Veranstaltung erhalten, was mir Möglichkeit gab, mit der Vorbereitung noch in Minsk zu beginnen. An meinem Beispiel kann ich definitiv sagen, dass es sehr nützlich ist, vor der Abfahrt ein bisschen im Internet zu recherchieren und einige Informationen zu finden – über die Universität, die Stadt usw., dann kann man sich schneller zurecht zu finden. Copernicus bietet aber auch ein Mentoren-Programm, so dass jeder Stipendiat so eine „Patenschaft“ bekommt. Diese Idee finde ich sehr toll, denn es ist sehr wichtig für die ausländischen Studierenden einen Ansprechpartner zu haben, an wen man sich jederzeit wenden kann, um irgendwelche Probleme mit der Uni zu besprechen, um einen Rat zu bitten, zusammen eine Ausstellung zu besuchen oder einfach am Wochenende zusammen zu feiern. Das ist so eine Erfindung von Copernicus Berlin, denn was Ähnliches gibt es nicht z.B. in Copernicus Hamburg oder Copernicus München. Mit einem Wort ist das ein sehr wichtiger Teil des Programms.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-616" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h2/"><img class="alignright size-full wp-image-616" title="h2" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h2.jpg" alt="h2" width="208" height="152" /></a>Also wenn alles mit der Universität erledigt ist, kommt der nächste Schritt, und zwar, Praktikum zu finden und dieses erfolgreich zu absolvieren – einer der wichtigsten Bestandteile des Programms. Für belarussische Studierenden, die höchstens einmal während ihres Studiums ein Praktikum machen, das höchstens einen Monat dauert, denn es ist eigentlich so angebracht bei uns (die Unternehmen schreiben die Praktikumsstellen nicht so gerne aus), klingt es natürlich unglaublich – eine Chance ein mehrmonatiges Praktikum bei einem Unternehmen in Deutschland zu absolvieren. Man muss selbst die Ausschreibungen suchen, sich selbst bewerben – das finde ich toll, denn es ist eine riesige Erfahrung, denn man lernt, wie man sich bewerben muss (einen guten Lebenslauf zu erstellen ist auch nicht so einfach), man bekommt eine gewisse Vorstellung über den Arbeitsmarkt – wo man mehr Chancen hat, in welchen Bereichen, welche Fachleute nachgefragt sind usw. Aber während der Suche ist man nicht alleine, denn Copernicus organisiert ständig eine Praktikumsberatung, bietet sehr viele nützliche Informationen. Darüber hinaus stehen alle Copernicaner bei allen Fragen bezüglich des Praktikums zur Verfügung. Was ich aber in diesem Part ändern würde, ist, dass man eine sozusagen Database mit allen gesetzlichen Informationen, die das Praktikum für die ausländischen Studenten (besonders aus den Nicht-EU-Ländern) betreffen, schaffen könnte. Denn wenn es besonders um ein vergütetes Praktikum bei einem großen Unternehmen geht, benötigt man immer sehr viele Unterlagen, die die ausländischen Studenten nicht immer haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Also in meinem Fall ging es mit der Suche nach einem Praktikum ein bisschen stressig (auf die Zu- oder Absage muss man manchmal sehr lange warten), aber sehr spannend. Ich habe mir klar vorgestellt, dass ich mich gerne mit Finance oder Controlling beschäftigen wollte, und zum Glück hat alles geklappt. Ich habe eine Einladung zum Vorstellungsgespräch von Tchibo in Hamburg bekommen. Das Vorstellungsgespräch ist sehr gut gelaufen und seit Februar 2009 arbeite ich an der Abteilung Konzerncontrolling. Ich freue mich sehr, dass ich mal auf Tchibo gekommen bin und eine Praktikumsstelle in dieser Abteilung bekommen habe. Da diese Abteilung zu einer Dachgesellschaft gehört, werden die wichtigsten Informationen über die Tätigkeit des Konzerns und die Zahlen von allen Tochterunternehmen zugeliefert und hier generiert und konsolidiert. Das erste Jahresquartal ist immer die Zeit der Geschäftsberichterstattung. Und ich war auch dabei. Die Arbeit an dem Konzernabschluss hat mir wirklich Spaß gemacht. Analyse der Zahlen, die Kommunikation mit anderen Tochterunternehmen fand ich sehr interessant. Ich habe sogar mein eigenesProjekt geführt, und zwar die Koordinierung der Geschäftsberichterstattung auf Englisch. Dazu gehört eine stündliche Verfolgung der Änderungen im deutschen Geschäftsbericht, rechtzeitige Lieferung neuer Informationen an die Übersetzer und ständige Kontrolle der Qualität der Übersetzung. Das war für mich eine riesige Erfahrung, denn ich habe alle Prozesse der Geschäftsberichterstattung von innen erlebt. Darüber hinaus war es für mich ganz neu, denn im GUS-Staaten-Raum existiert noch gar kein Begriff „Geschäftsbericht“, was nicht nur zahlreiche Tabelle mit den Kennzahlen bedeutet, sondern auch eine ausführliche und umfangsreiche Analyse der gesamten Tätigkeit eines Unternehmens.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde den kommenden Stipendiaten empfehlen, sich mal im voraus zu überlegen, in welchem Bereich sie ein Praktikum machen möchten und sich schon irgendwelche Ausschreibungen im Internet anschauen, denn in den meisten Fällen läuft das Bewerbungsverfahren per Internet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-617" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h1/"><img class="alignleft size-full wp-image-617" title="h1" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h1.jpg" alt="h1" width="139" height="189" /></a>Aber das Hauptziel des Stipendiums ist natürlich das Studium an einer deutschen Universität. Ein Semester habe ich an der Humboldt-Universität an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Berlin studiert. Ich finde es toll, dass Copernicus das<br />
Studium an den besten Universitäten Deutschlands ermöglicht. Das hat mich sehr weit nach vorne gebracht, weil ich nicht nur sehr wichtige für meine Fachrichtung Kenntnisse erworben habe, sondern gelernt habe, selbständiger und motivierter im<br />
Studium zu sein. Das war mir natürlich nicht so einfach, mich schnell zurecht zu finden, denn das mit dem Studium funktioniert hier einfach ganz anders als in Minsk, aber die Copernicaner haben mir immer bei den Fragen bezüglich meines Studium geholfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der wichtigsten Bestandteile des Lebens des Vereins ist das Plenum, das alle 2 Wochen stattfindet, und bei dem die wichtigsten Fragen des Copernicuslebens besprochen werden. Mir persönlich war es sehr interessant, diese zu besuchen, denn ich konnte einfach von innen sehen, wie alles läuft und wie hoch motiviert die Menschen sind, die dabei sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte auch betonen, dass die Stipendiaten während des Aufenthaltes bei den Gastfamilien wohnen. Diese Idee finde ich klasse, denn die Studenten haben eine Möglichkeit, die deutschen Traditionen und Kultur richtig kennen zu lernen. Ich bin meiner Gastmutter sehr dankbar, denn wir haben uns sehr gut verstanden und sie ist für mich sogar zu einem Vorbild im Leben geworden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-614" href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/04/25/zuruckgeblickt-hanna-uber-ihr-copernicus-stipendium-in-berlin/h4/"><img class="alignleft size-full wp-image-614" title="h4" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/04/h4.jpg" alt="h4" width="254" height="193" /></a>Was noch sehr nett war, ist, dass wir, Stipendiaten und Copernicaner, häufig auch zusammen ausgegangen sind. Das bringt sehr viel, weil man die Menschen besser kennenlernt. Darüber hinaus haben wir ständig Mails von Copernicanern bekommen mit den Informationen über interessante Veranstaltungen, denn Berlin hat sehr viel in diesem Bereich zu bieten. Das hat uns Gelegenheit gegeben, etwas Neues zu erfahren, neue Kontakte zu knüpfen und uns weiter zu entfalten.</p>
<p style="text-align: justify;">
An dieser Stelle möchte ich allen Copernicanern, Gasteltern und auch Stipendiaten danken, dass sie an so einem tollen und bedeutsamen Projekt für richtige Zusammenarbeit zwischen West- und Osteuropa teilnehmen. Diese 6 Monate sind eines der tollsten Erlebnissen in meinem Leben. Ich hoffe, dass trotz der finanziellen Probleme Copernicus Berlin weiter existieren wird, denn der Verein hat die hochintelligenten und engagierten Mitglieder.</p>
<p style="text-align: justify;">
Vielen lieben Dank und viele Grüße<br />
Hanna Masiuk</p>
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		<title>Bericht über den vergangenen Länderabend auf &#8220;Deutsche Welle Belarus&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 15:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Welle Belarus berichetete gestern in Hörfunk und Online über den Copernicus-Länderabend vom 11. Februar 2009. Unsere Stipendiatin Hanna hatte zu dem Thema &#8220;Belarus in der Finanzkrise &#8211; Staatsbankrott oder Modernisierung der Wirtschaft?&#8221; refereriert und das Interesse der Medien geweckt, da am selbigen Tag der belarussische Außenminister zu Besuch in Berlin war (wir berichteten). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4023682,00.html"><img class="alignleft size-medium wp-image-430" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/dw.gif" alt="" width="190" height="90" /></a>Die Deutsche Welle Belarus berichetete gestern in Hörfunk und Online über den Copernicus-Länderabend vom 11. Februar 2009.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Stipendiatin Hanna hatte zu dem Thema &#8220;Belarus in der Finanzkrise &#8211; Staatsbankrott oder Modernisierung der Wirtschaft?&#8221; refereriert und das Interesse der Medien geweckt, da am selbigen Tag der belarussische Außenminister zu Besuch in Berlin war (<a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/12/ruckblick-auf-den-landerabend-herr-martynow-ist-die-finanzkrise-in-belarus-angekommen/" target="_blank">wir berichteten</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bericht auf der Website der Deutschen Welle ist <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4023682,00.html" target="_blank">hier</a> zu finden &#8211; allerdings in russischer Sprache. Hannas Name wurde von der Redaktion leider geändert.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Original-Beitrag im Hörfunk können Sie sich hier anhören: <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/copernicus-auf-deutsche-welle-belarus.mp3">Bericht vom Länderabend vom 11.02.2009 auf Deutsche Welle Belarus</a>.</p>
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		<title>Rückblick auf den Länderabend: Ist die Finanzkrise in Belarus angekommen?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 17:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin, der 11. Februar 2009: Der belarussische Außenminister Sergej Martynow besucht Berlin. Das Gespräch mit Außenminister Franz-Walter Steinmeier war der erste hohe politische bilaterale Kontakt zwischen beiden Staaten seit 14 Jahren. Darüber hinaus nahm Martynow im Hotel Adlon an einer Dialogveranstaltung EU-Belarus teil, in der er zur Annhäherungspolitik von Belarus an die EU sprach.  Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Berlin, der 11. Februar 2009: Der belarussische Außenminister Sergej Martynow besucht Berlin. Das Gespräch mit Außenminister Franz-Walter Steinmeier war der erste hohe politische bilaterale Kontakt zwischen beiden Staaten <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/Russland/090211-Wei_C3_9Frussland-Artikel,navCtx=21914.html" target="_blank">seit 14 Jahren</a>. Darüber hinaus nahm Martynow im Hotel Adlon an einer <a href="http://www.dgap.org/fi/strategische_regionen/russland/veranstaltungen/1ddf42cfa4fbc4ef42c11ddbb8b25fd401973ad73ad" target="_blank">Dialogveranstaltung EU-Belarus</a> teil, in der er zur Annhäherungspolitik von Belarus an die EU sprach.  Dabei thematisierte er unter anderem, welche Auswirkungen die weltweite Finanzkrise auf Belarus habe. Martynow beruhigte, dass die belarussische Wirtschaft gut laufe und keine schwerwiegenden Folgen erwartbar seien.</p>
<div id="attachment_414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 474px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3711.jpg"><img class="size-full wp-image-414" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3711.jpg" alt="" width="464" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Der Copernicus-Länderabend vom 11.02.2009 - gut besucht und thematisch hochinteressant</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dies berichtete ein Besucher des <a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/07/einladung-zum-copernicus-landerabend-am-11022009/" target="_blank">Copernicus-Länderabends</a>, der den Weg vom Adlon in die Räume der Heinz-Schwartzkopf-Stiftung in der Sophienstraße gefunden hatte. Denn dort referierte Hanna Masiuk, Wirtschaftsstudentin der Universität Minsk über die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise in Belarus. Staatsbankrott oder Modernisierung &#8211; das waren die beiden Schlagworte um die sich auch die anschließende Diskussion drehte.<span id="more-412"></span></p>
<div id="attachment_413" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3706.jpg"><img class="size-medium wp-image-413" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3706-300x200.jpg" alt="Hanna Masiuk und Ana-Maria Stuth leiten in den Länderabend ein" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hanna Masiuk und Ana-Maria Stuth führen in den Länderabend ein</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gewissermaßen als kleine Konkurrenz zu den beruhigenden Worten des belarussischen Außenministers zeichnete Hanna Masiuk ein düsteres Bild der belarussischen Wirtschaft: Zu Beginn 2009 wertete die belarussische Staatsbank den Rubel um 20 % ab und läutete damit für viele Bürgerinnen und Bürger des Landes eine neue Ära ein. &#8220;<!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:RU; 	mso-fareast-language:RU;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]-->Bis dato hatte man die Finanzkrise in Belarus nur über die Massenmedien verfolgt &#8211; und plötzlich war sie da und alle waren waren über die Abwertung schockiert&#8221; berichtet Hanna die lebensnahen Reaktionen der Menschen. <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:RU; 	mso-fareast-language:RU;} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Sec -->Das Land steht vor allem auch wegen des anhaltenden Nachfragerückgangs bei wichtigen Exportgütern am Rande des Konkurses. Dass der belarussische Außenminister da von der Bewältigung der schwierigen Situation redet und sich als starkes Land gegenüber seinen deutschen und europäischen Zuhörern darstellt, dass kann Hanna nicht ganz verstehen. <em>Die Argumentation von Hannas Vortrag können Sie gerne am Ende des Dokuments verfolgen.</em></p>
<div id="attachment_416" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3731.jpg"><img class="size-medium wp-image-416" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3731-300x200.jpg" alt="Copernicanerin Karina Janowska und Stipendiatin Hanna Masiuk" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Copernicanerin Karina Janowska und Stipendiatin Hanna Masiuk</p></div>
<p style="text-align: justify;">Hanna, die das Copernicus-Stipendium unter anderem auf Grund ihrer hervorragenden Kenntnisse in  Internationalen Wirtschaftsbeziehungen erhielt, war dann auch eine vielgefragte Frau als es in die Fragerunde ging. Ein Reporter der Deutschen Welle hakte genau nach und Studenten von &#8220;Handel1&#8243; aus Berlin wurde von ihrem Dozenten empfohlen, die interessante Veranstaltung zu besuchen. Beim kleinen Empfang, den Copernicus im Anschluss organisierte, gab es dann auch genügend Möglichkeiten zum Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte zwischen den zahlreich gekommenen Gästen.</p>
<p style="text-align: justify;">Copernicus Berlin e.V. möchte sich herzlich bei Hanna für ihren interessanten und aufschlussreichen Vortrag bedanken und würde sich freuen, wenn die Gäste auch unsere nächsten Länderabende bereichern. Die Termine stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig vorher im Blog und auf der Internetseite bekannt gegeben.</p>
<div id="attachment_415" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3729.jpg"><img class="size-medium wp-image-415" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3729-300x200.jpg" alt="Gäste des Länderabends beim kleinen Empfang" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Gäste des Länderabends beim kleinen Empfang</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Power-Point-Präsentation des Vortrages von Hanna zum Downloaden:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/belarus-in-der-finanzkrise.ppt">Belarus in der Finanzkrise: Copernicus-Länderabend</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Skript des Vortrages von Hanna:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Belarus in der Finanzkrise: Staatsbankrott oder die Modernisierung der Wirtschaft?</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Januar 2009 war für alle Belarussen nicht nur einfach der Auftakt eines neuen Jahres, sondern der Beginn einer neuen Ära: die Nationalbank hat den belarussischen Rubel um 20% abgewertet. Dies stellt den stärksten Rückgang der belarussischen Währung in den letzten fünf bis sechs Jahren dar. (Grafik). Die Bevölkerung, die seit der Zeit der starken Instabilität der belarussischen Währung Ende der neunziger Jahre daran gewöhnt ist, alles in den Dollarkurs umzurechnen, war über diese Abwertung natürlich schockiert. Das bedeutet, mit der Abwertung des Rubels um 20%, sind die in Rubel berechneten Löhne auch 20% weniger wert. Bis dato hatte man die Finanzkrise in Belarus nur über die Massenmedien verfolgt. Das aktuelle Geschehen zeigt jedoch, dass die Finanzkrise, die man wegen der geringen Entwicklung des Wertpapiermarktes kaum gespürt hat, auch die belarussische Wirtschaft erreicht hat.</p>
<p style="text-align: justify;">In den nächsten 10-15 Minuten möchte ich die Ursachen und die voraussichtlichen Folgen der heutigen schwierigen Wirtschaftssituation in Belarus präsentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Oktober 2008, als ganz Westeuropa die immer stärker ausbrechende Finanzkrise zu spüren bekam und schlechtere Zeiten für die Wirtschaft prognostiziert wurden, ist die weltweite Finanzkrise bei den Menschen im Osten noch nicht angekommen. Auch in Belarus nicht. Das hat verschiedene Ursachen: Wie  Bernd Rosenberg, Vorstandsmitglied der Priorbank, die 2003 von der österreichischen Raiffeisen Zentralbank übernommen wurde, sagt. &#8220;Die Finanzkrise trifft Weißrussland in einem geringeren Umfang, weil der Wertpapiermarkt kaum ausgebildet ist, Kredite im geringeren Ausmaß vergeben wurden und wenig spekulatives Kapital vorhanden ist&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch lange  konnte es nicht mehr dauern, weil Belarus stark von seinen Handelspartnern Russland und der EU, die bereits die Auswirkungen der Finanzkrise im vollen Maß gespürt haben, abhängig ist.  Es ist bereits zu einem Nachfragerückgang bei den wichtigsten Exportgütern wie Traktoren und Dünger (удобрение) gekommen. Das heißt, der Export geht zurück, da die Auslandsnachfrage gesunken ist. Dazu sind die belarussischen Exportgüter aufgrund von Qualitätsproblemen und zugleich  relativ hohen Preise nicht so wettbewerbsfähig am Weltmarkt. Hinzu kommt der überschätzte Rubel, der die Ausfuhr noch teuerer und somit weniger konkurrenzfähig macht. Seit Russland Ende 2006 seine Subventionen in Form von preiswerten Gas- und Öllieferungen aufgehoben har, rutscht die Handelsbilanz immer mehr ins Minus.  Die Folgen sind also: weniger Export  &#8211; das Handelsbilanzdefizit – somit weniger Geld. (Das Handelsbilanzdefizit macht mehr als neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus, das Leistungsbilanzminus sieben Prozent des BIP. Die Auslandsschulden betragen rund 14 Mrd. Dollar)<br />
Das Land steht daher am Rande des Konkurses. Damit Belarus die Auswirkungen der Finanzkrise besser bewältigen kann, hat der Internationale Währungsfond die Vergabe eines Kredits in Höhe von 1,8 Milliarden Euro an Belarus beschlossen. Die ersten umgerechnet knapp 590 Millionen Euro erhielt der Staat sofort. Der Rest der Summe wird in mehreren Raten über die kommenden 15 Monate ausgezahlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der IWF stellt für derartige Hilfen in der Regel bestimmte Bedingungen. Das Land hatte bereits zuvor angekündigt, den Rubel abzuwerten, die staatlichen Ausgaben zu kürzen und seine Banken zu stützen. Der IWF-Vertreter Juha Kahkonen lobte die Entscheidung der Führung in Minsk, die Landeswährung zu Jahresbeginn um 20 Prozent abzuwerten. Dies sei angemessen und werde die wirtschaftliche Situation des Landes verbessern, da belarussische Exportprodukte jetzt konkurrenzfähiger seien.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugleich wurde in Belarus der Leitzins erhöht. Der Refinanzierungssatz ist zum 8. Januar von 12 auf 14 Prozent gestiegen (Grafik). Damit sollten Geldanlagen bei belarussischen Banken attraktiver gemacht werden, nachdem die Finanzkrise auch die Nachbarländer, die Ukraine und Russland, erfasst hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss auch erwähnen, dass Russland Belarus bereits mit einem Stabilitätskredit in Höhe von zwei Milliarden Dollar unterstützt hat. China soll dazu 400 Millionen Dollar beigesteuert haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also klar, dass die Vergabe des Kredites vom IWF und die Abwertung des belarussischen Rubels in engem Zusammenhang zueinander stehen. Denn der IWF verlangt sozusagen die Sanierung der Wirtschaft, die mit dem überschätzten Rubel kaum durchzuführen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber welche Folgen kann diese Wirtschaftskrise in der nächsten Zeit haben? Wird es immer schlechter, oder sind diese Maßnahmen die ersten Impulse zur fundamentalen Transformation der belarussischen Wirtschaft?</p>
<p style="text-align: justify;">Seit der Abwertung ist erst ein Monat vergangen, und natürlich ist es sehr schwierig, diese Situation jetzt zu beurteilen. Es existieren sehr viele Meinungen dazu, die ich Ihnen präsentieren möchte; gleichzeitig werde ich Ihnen einige Kennzahlen nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Löhne. Mein erstes Beispiel: Der Minsker Traktorhersteller „MTZ“ hat im Januar 2009 um 49,6% weniger produziert. Der Grund dafür ist die Finanzkrise und die Einschränkung des Absatzmarktes. MTZ stellt 8-10% der gesamten Traktorenproduktion in der Welt her. Was bedeutet das? Bei diesem Unternehmen sind etwa 20 000 Menschen beschäftigt, d.h. natürlich einige Arbeitplätze können abgebaut werden. Eine Folge wird definitiv die Lohnzurückhaltung sein. Wie gesagt, die IWF verlangt, das Lohnwachstum zu beschränken, damit keine Inflation ausbricht. Die Lohnsteigerung war immer einer der wichtigsten Joker der Regierung, dieses Jahr darf diese Kennzahl nur etwa 5% erreichen, was für belarussische Verhältnisse sehr wenig ist, wenn man das Wachstum in den vorherigen Jahren berücksichtigt (etwa 14%).</p>
<p style="text-align: justify;">Und was sagt jetzt die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) dazu? Im Folgenden die Meinung von einem der Vertreter der Bank, Alexander Plechanow:</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens setzt Belarus die Wirtschaftsreformen auf einem sehr niedrigen Niveau durch. Das Preisbildungssystem, wenn Preise für viele Warengruppen von der Regierung fixiert werden, kann nicht mehr weiterexistieren. Überhaupt kann das jetzige Modell der belarussischen Wirtschaft nicht so schnell auf die verändernden Wirtschaftsbedingungen in der Welt reagieren, denn es funktioniert nicht nach den Regeln der freien Marktwirtschaft. Die Entscheidungen der Regierung sind oft falsch oder sie sind zu spät getroffen. Das Bankensystem muss auch dringend modernisiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Prognose der Bank könnte die belarussische Wirtschaft eine hohe und dauerhafte Inflation erfassen. Die Ursachen dafür sind die Erhöhung der Gas- und Lebensmittelpreise. Die EBWE prognostiziert, dass die Lebensmittelpreise in Belarus um 15% steigen werden. Im Januar 2009 hat diese Kennzahl beispielsweise das höchste Niveau seit 2004 erreicht. Aber die Regierung rechnet damit, dass die Preise wie in der ganzen Welt wieder fallen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Prognose der Bank wird das Defizit der laufenden Zahlungsbilanz weiter ansteigen (von 6,6% der BIP auf mehr als 7%). Obwohl der Umfang der ausländischen Investitionen wächst, betragen die ausländischen Kredite. einen erheblichen Teil dieser Investitionen. Dies führt zur Erhöhung der externen Staatsschulden.</p>
<p style="text-align: justify;">Export. Ich möchte nochmals auf die Finanzkrise in Russland und in Europa zurückkommen, da dies die beiden wichtigsten Handelspartner von Belarus sind. Der Nachfragerückgang aus diesen Regionen beeinflusst natürlich die belarussische exportorientierte Wirtschaft negativ.</p>
<p style="text-align: justify;">In Russland können wir auch eine starke, aber allmähliche Abwertung des russischen Rubels beobachten. D.h. die „billige“ russische Währung verteuert den belarussischen Export nach Russland. Russland ist der wichtigste Handelspartner, dorthin fließen etwa 40% des belarussischen Exports. Wenn er immer stärker abnimmt, kann dies zu einer zweiten Abwertung der belarussischen Währung führen. Nach der Meinung von Alexander Tschubrik (Wirtschaftswissenschaftler) sei die belarussische Regierung mit der Abwertung des Rubels zu spät. Diese Maßnahme hätte 3 Monate früher durchgesetzt werden müssen. Die Statistik „Export-Import“ im Oktober-November 2008 überrascht: Die Ausfuhr von Fahrzeugen ist um 37% gesunken, der Import hat sich wiederum um 49% erhöht. Die externen Staatsschulden sind im Jahre 2008  um 59,2% gewachsen.</p>
<p style="text-align: justify;">Import. Die Preise für Importwaren werden weiter steigen, denn für die Unternehmer wird es immer teuerer und schwieriger, die Waren einzufahren. Es werden Z.B. nur kleine Warenpartien importiert. Dadurch werden die Güter teurer, denn es wird dann kein Mengenrabatt gewährt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Krise hat mittlerweile sogar die einzelnen Branchen erfasst. Dazu zählt der Auto- und Immobilienmarkt. Man erwartet, dass die Vertretungen von einigen führenden weltweit tätigen Unternehmen den belarussischen Markt verlassen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Folge wird ein gewisser Mangel an Waren sein. Aber auch die Nachfrage geht zurück, was zum Konkurs vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen führen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorräte. Noch ein Problem. Das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2008 hat sich um 10% erhöht, aber nicht alles, was hergestellt wurde, ist verkauft worden. Die Vorräte an Fertigwaren steigen an. Heute beträgt diese Kennzahl etwa 61,1%, was zu hoch ist. Da die Nachfrage nicht nur in Belarus, sondern auch bei den wichtigsten Handelspartnern (Russland, GUS-Staaten) zurückgeht, wird sich die Situation weiter verschlechtern.</p>
<p style="text-align: justify;">Investitionen. Und nun das Wichtigste: Investitionen. In der Finanzkrise ist es nicht so leicht, dieses Thema zu besprechen. Belarus hat sehr viele Vorteile, die für die ausländischen Investoren attraktiv sein können. Aber in einer Phase, in der Geld gespart werden muss, beachten Investoren besonders Rechtsschutz und -regelungen. Neue Gesetze sollen das Geschäftsklima in Belarus verbessern helfen. Im Doing-Business-Ranking der Weltbank hat sich das Land innerhalb eines Jahres von Platz 115 auf Platz 85 vorgearbeitet. Was die Steuerlast anbelangt, ist Belarus laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers jedoch Schlusslicht.<br />
Die Regierung betrachtet aber alles ein bisschen optimistischer. Ein Zitat des Premierminister Sergej Sidorski dazu: „Unser kleiner Staat mit einer exportorientierten Wirtschaft muss seine Vorteile in der Zeit der Weltfinanzkrise erkennen “.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können nur vermuten, warum Sergej Sidorski so optimistisch scheint, aber einen gewissen Grund dafür hat er doch, denn wie die UN-Organisation die wirtschaftlichen Perspektiven im Jahr 2009 eingeschätzt hat, erfasst die Finanzkrise die belarussische Wirtschaft im kleineren Maß als Russland, die Ukraine und Kasachstan.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits im Sommer wurde eine große Privatisierungswelle angekündigt. Nicht ganz freiwillig, denn man benötigt dringend fremdes Kapital zur Finanzierung des Sozialsystems. Also stehen in den kommenden zwei Jahren Banken, Pipelines und Reedereien zum Verkauf. Der Staat hat sein Recht auf die „Goldene Aktie“ aufgegeben, durch die die Behörden Einfluss auf Unternehmensentscheidungen nehmen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frage, was das Land den ausländischen Investoren anzubieten hat, wird immer wieder scharf diskutiert. Dies ist die Meinung von Jaroslaw Romantschuk (Wirtschaftswissenschaftler):</p>
<p style="text-align: justify;">Welche Vorteile hat Belarus, wenn es um Investitionen geht?</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Wir haben kein großes Gefälle zwischen den sozialen Schichten. Es ist wesentlich geringer als z.B. in Russland.</li>
<li>Es gibt keine religiösen oder ethnischen Konflikte.</li>
<li>Geopolitische Lage</li>
<li>Infrastruktur</li>
<li>Hochqualifizierte Arbeitskräfte</li>
<li>Die politischen Entscheidungen werden heute sehr „zentralisiert“ getroffen, was bei der Durchsetzung der Reformen positiv betrachtet werden kann. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn man weiß, was zu tun ist, und wenn man schnell auf sich verändernde Bedingungen reagiert.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Zum Schluß möchte ich noch sagen, dass es in der jetzigen Situation sehr schwierig ist, eine Prognose zu machen. Es gibt verschieden Szenarien, wie sich die belarussische Wirtschaft weiter entwickeln wird. Mir selbst ist klar, dass ich schon in einem etwas anderen  Land sein werde, wenn ich nach Hause komme. Aber ich sehe die Krise als positiven Impuls, da die Regierung versucht, sich Europa anzunähern und, meiner Meinung nach, zum Dialog bereit ist.</p>
</blockquote>
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		<title>Einladung zum Copernicus-Länderabend am 11.02.2009</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 18:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Belarus in der Finanzkrise &#8211; Staatsbankrott oder Modernisierung der Wirtschaft? Sehr geehrte Damen und Herren, Copernicus Berlin e.V. lädt am Mittwoch, dem 11. Februar 2009, um 19.30 Uhr zu einem Länderabend mit dem Thema &#8220;Belarus in der Finanzkrise – Staatsbankrott oder Modernisierung der Wirtschaft?&#8221; in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin-Mitte ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Belarus in der Finanzkrise &#8211; Staatsbankrott oder Modernisierung der Wirtschaft? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p style="text-align: justify;">Copernicus Berlin e.V. lädt am <strong>Mittwoch, dem 11. Februar 2009, um 19.30 Uhr</strong> zu einem <strong>Länderabend mit dem Thema &#8220;Belarus in der Finanzkrise – Staatsbankrott oder Modernisierung der Wirtschaft?&#8221;</strong> in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29, Berlin-Mitte ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/la.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-315" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/la-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a>Nicht nur in Deutschland sind die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise unmittelbar zu spüren. Auch in Mittel- und Osteuropa müssen politische Entscheidungsträger Antworten auf die Finanzkrise finden &#8211; droht der Staatsbankrott oder ergreift man die Chance und modernisiert das Wirtschaftssystem? Insbesondere Belarus wird von den Beben der Finanzkrise erschüttert. Im Januar 2009 wertete die belarussische Nationalbank den Rubel um 20 Prozent ab. Dies stellt den stärkten Rückgang der belarussischen Währung in den letzten fünf Jahren dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Copernicus-Stipendiatin Hanna Masiuk, Studentin im Fach Weltwirtschaft an der Universität Minsk, wird zu den Folgen der<span id="more-313"></span> schwierigen wirtschaftlichen Situation in Belarus referieren. Anschließend ist eine Diskussion mit dem Publikum geplant. Danach lädt der Verein zu einem kleinen Bufett mit selbst zubereiteten, landestypischen Spezialitäten ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="body_outer">Der Eintritt ist frei, auch das Buffet ist kostenlos. Spenden für die Arbeit des Vereins sind willkommen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span class="body_outer">Copernicus Berlin e.V. ist ein von Studenten, Absolventen und jungen Berufstätigen getragener gemeinnütziger Verein, der in den vergangenen 7 Jahren 54 Stipendiaten aus 18 Ländern ein Stipendium in Berlin ermöglicht hat. Neben dem Studium an einer deutschen Universität absolvieren die Stipendiaten ein mehrmonatiges Praktikum und werden von Mentoren intensiv und persönlich betreut. Das Stipendium wird über Stiftungsgelder, Spenden und Patenschaften finanziert. Einen besonderer Aspekt des Copernicus-Stipendienprogramms ist die Unterbringung und Verpflegung der Stipendiaten in Berliner Gastfamilien.</span><br />
</em><br />
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!</p>
<p style="text-align: justify;">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p style="text-align: justify;">Copernicus Berlin e.V.</p>
<p style="text-align: justify;">(<a href="http://www.presseecho.de" target="_blank">Pressemitteilung</a>)</p>
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		<title>Meine ersten Eindrücke…</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 19:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Guarani]]></category>
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		<description><![CDATA[Hanna Masiuk ist Copernicus-Stipendiatin in Berlin und berichtet von ihren ersten Eindrücken: Auf dem Weg nach Berlin dachte ich, die ersten Tage in Berlin können für mich ein bisschen stressig sein, denn es ist immer ziemlich schwierig, sich in einem anderem Land schnell zurechtzufinden. Aber zum Glück war es nicht so! Dank der Unterstützung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/foto-aurich.jpg"><img class="size-medium wp-image-206 alignright" title="Hanna" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/foto-aurich-165x300.jpg" alt="" width="165" height="300" /></a><strong>Hanna Masiuk ist Copernicus-Stipendiatin in Berlin und berichtet von ihren ersten Eindrücken:</strong></p>
<p>Auf dem Weg nach Berlin dachte ich, die ersten Tage in Berlin können für mich ein bisschen stressig sein, denn es ist immer ziemlich schwierig, sich in einem anderem Land schnell zurechtzufinden. Aber zum Glück war es nicht so! Dank der Unterstützung von allen Copernicanern habe ich die ersten Tage in Berlin echt sehr gut empfunden. Hier sind einige Beispiele dafür: Stadtplan von Berlin bei meiner Ankunft, die vollständige Begleitung bei den Behördenangelegenheiten, eine sehr interessante Stadtführung, Weggehen am Abend u.v.m. Ich fühlte mich gar nicht einsam!</p>
<p>Schon an den ersten Tagen ist<span id="more-205"></span> ein sehr guter Kontakt mit meiner Gastfamilie entstanden. Wir haben uns sehr gut verstanden, und jetzt bin ich sehr froh, dass ich bei Frau D. wohne, denn sie ist ein sehr interessanter Gesprächspartner, kann in jeder Situation einen Rat geben und helfen, ich lerne mit ihr die deutsche Kultur (und natürlich die Sprache), aber gleichzeitig bin ich in meinem Alltag selbstständig, was mir gut gefällt.</p>
<p>Dazu habe ich sehr gute Kontakte zu allen Copernicanern (besonders zu meinem Mentor Guarani!!!), ich kann ihn jederzeit fragen, und seine Empfehlungen und Tipps sind toll. Ich schäze seine Unterstützung sehr.</p>
<p>Und jetzt über mein Studium: Das Studium an der HU gefällt mir sehr, denn das ist ganz anders als in Belarus, man muss viel selbständiger sein, was ein zusätzlicher Anreiz zum Studium ist. Dazu erlerne ich die Fächer, die an meiner Heimatuni nicht angeboten werden, was mir natürlich sehr nützliche Kenntnisse bringt. Ich besuche die Lehrveranstaltungen nicht nur in der deutschen Sprache, sondern auch im Englischen, was mein Niveau von beiden Sprachen wesentlich erhöht.</p>
<p>In einem Satz hat mir Copernicus bisher sehr viel positive Sachen gebracht: denn ich habe interessante Menschen kennengelernt, eine nützliche Erfahrung vom Aufenthalt und Studium im Ausland bekommen.</p>
<p>Hanna Masiuk</p>
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		<title>Herzlich Willkommen! &#8211; Unsere neuen Stips im WS 08/09</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 17:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Ankunft]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Masiuk]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Samsonau]]></category>
		<category><![CDATA[Katarina Illiushchenia]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war es soweit und unsere drei Stipendiaten für das Wintersemester 2008/2009 sind wohlbehalten in Berlin angekommen. Wir begrüßen die beiden Belarussinnen Hanna und Katja und den Belarusse Ivan ganz herzlich in Deutschland und freuen uns auf eine spannende und schöne gemeinsame Zeit mit ihnen. Während Katja und Ivan von uns am Bahnhof Zoo vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute war es soweit und unsere drei Stipendiaten für das Wintersemester 2008/2009 sind wohlbehalten in Berlin angekommen. Wir begrüßen die beiden Belarussinnen Hanna und Katja und den Belarusse Ivan ganz herzlich in Deutschland und freuen uns auf eine spannende und schöne gemeinsame Zeit mit ihnen. Während Katja und Ivan von uns am Bahnhof Zoo vor dem Schlafwagen 261 des Zuges Moskau-Berlin erwartet wurden, holten wir Hanna heute Nachmittag vom Flughafen Schönefeld von ihrem Flug aus Minsk ab. Natürlich waren die drei sehr aufgeregt, was sie in Deutschland alles erwartet. Die Gastfamilien haben mit ihrer herzlichen Aufnahme das &#8220;Lampenfieber&#8221; aber schnell verfließen lassen. Hier ein kurzer Überblick über die drei Stipendiaten:<span id="more-101"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-103" title="hanna" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/hanna.jpg" alt="" width="87" height="105" /><strong>Hanna Masiuk</strong> wurde 1987 in Minsk geboren und studiert im dritten Studienjahr das Fach Weltwirtschaft. Sie list gerne, liebt gute Filme und interessiert sich für Politik. Während ihres Copernicus-Stipendiums möchte Hanna ihre Deutsch-Kenntnisse erweitern, das Leben an einer deutschen Universität kennen lernen und während ihres Praktikums erste berufliche Erfahrungen sammeln. Sie ist dankbar dafür, dass ihr Copernicus ein Auslandsstudium  finanziell ermöglicht, da sie und ihre Eltern dies aus eigener Kraft nicht hätten leisten können.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-104 alignleft" title="katja" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/katja.jpg" alt="" width="105" height="136" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch aus Belarus kommt unsere zweite Stipendiatin, <strong>Katarina Illiushchenia</strong>. Sie studiert im vierten Jahr Internationale Beziehungen an der belarussischen staatlichen Universität Minsk. Von Copernicus hat die 1987 geborene Studentin von einer Dozentin erfahren. Katarina (Katja) hat bereit an Sommerkursen im DAAD-Programm teilgenommen und erhofft sich von dem Stipendium neue theoretische Erkenntnisse in ihrem Studienfach, ein erlebnisreiches Praktikum und das kennen lernen der deutschen Kultur und Tradition im Leben mit ihrer Gastfamilie. Ihre berufliche Perspektive sieht Katja insbesondere im Bereich der Organisation von Veranstaltungen, in denen ein intensiver Austausch zwischen Deutschland und Belarus stattindet. Privat liebt sie die Poesie. Ihr Lieblingsdichter ist der belarussische Dichter Maksim Bogdanovitsch und der Russe Michail Lermontov. Darüber hinaus schreibt sie selbst Gedichte &#8211; auch auf Deutsch &#8211; und übersetzt Gedichte namhafter belarussischer Poeten ins Deutsche.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-105" title="ivan" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/ivan.jpg" alt="" width="94" height="118" />Unser dritter Stipendiat heißt <strong>Ivan Samsonau.</strong> Der 1986 in Belarus geborene Student lebt in Minsk und studiert an der dortigen Universität im vierten Jahre Internationale Beziehungen. Er freut sich sehr auf das Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, da er hier Seminare besuchen kann, die für seine weitere Ausbildung sehr nützlich sind. Berlin möchte er als kulturelles Zentrum erleben und sein besonderes Interesse gilt den Umständen, unter denen sich Deutschland nach der Wiedervereinigung in wirtschaftlicher Sicht entwickelt hat. Seine dabei gewonnenen Erkenntnisse möchte Ivan in die weitere Gestaltung seines Heimatlandes einbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit den drei neuen Stips und möchten uns an dieser Stelle auch bei allen Föderern, Unterstützern und Partnern bedanken, die die drei Vollstipendien finanziell ermöglicht haben. Unser Dank gilt natürlich auch den Mentoren, die die drei Belarussen dieses Semester begleiten werden und den Gasteltern, ohne die der Studienaufenthalt nicht denkbar wäre.</em></p>
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