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	<title>Copernicus Stipendium e.V. - Blog &#187; Ivan Samsonau</title>
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	<description>Förderung mittel- und osteuropäischer Studierender in Deutschland e.V.</description>
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	<language>en</language>
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		<title>Zurückgeblickt: Ivan schaut auf sein Stipendium zurück</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 05:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlussbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Samsonau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ivan Samsonau hatte die Möglichkeit im Wintersemester 2008/2009 sechs Monate in Berlin zu studieren. Nun zurück in Minsk, schreibt er über seine Zeit in Berlin: Diese  6 Monate in Berlin werde ich nie vergessen… Sechs Monate, die ich in Deutschland verbracht habe, waren ein erfahrungsreiches Ereignis für mich. In der Zeit des dreimonatigen Studiums und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Ivan Samsonau hatte die Möglichkeit im Wintersemester 2008/2009 sechs Monate in Berlin zu studieren. Nun zurück in Minsk, schreibt er über seine Zeit in Berlin:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Diese  6 Monate in Berlin werde ich nie vergessen…</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sechs Monate, die ich in Deutschland verbracht habe, waren ein erfahrungsreiches Ereignis für mich. In der Zeit des dreimonatigen Studiums und des sechswöchigen Praktikums habe genau so viel erlebt, wie in den letzten sechs Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin am 30. September nach Berlin angekommen. So wurde mein Aufenthalt in Deutschland begonnen. Copernicanern haben mich  (und die zweite Stipendiatin aus Belarus) vom Hauptbahnhof abgeholt und nach Zehlendorf, in meine künftige Gastfamilie gebracht. Das ist wirklich große Freude, wenn dich jemand in einem fremden für dich Land trifft und die erste Stunden begleitet. <span id="more-609"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In den nächsten ersten Tagen haben wir mit der Copernicus-Hilfe alle bürokratischen Sachen wie Ausländerbehördeanmeldung, die Kontoeinrichtung und die Registriegung bei der Krankenkasse erledigt. Und dann kam die Immatrikulation an der Universität. Ich wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III immatrikuliert. Zu Hause studiere ich Internationale Beziehungen, deshalb habe ich hier mir Vorlesungen auch in diesem Bereich ausgesucht. Die spannende Seminare und Vorlesungen , wie zum Beispiel,  die Außenpolitik Deutschlands, Geschichte der Internationalen Beziehungen, Einführung in Osteuropapolitik, Menschliche Sicherheit, das Regierungssystem der BRD haben mir neue Kenntnisse und einen neuen Blickpunkt im Bereich der Politikwissenschaften und der Internationalen Beziehungen gegeben. Die Lehrveranstaltungen habe ich nicht nur an der HU-Berlin, sondern auch an der FU-Berlin besucht. Dazu habe ich mir noch einen Deutschsprachkurs am Sprachzentrum der HU-Berlin ausgesucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe eine gute Möglichkeit dank Copernicus gekriegt, einen Einblick in das deutsche Uni-System zu machen und es mit dem belarussischen Uni-System zu vergleichen. Es gibt große Unterschieden zwischen beiden. In Deutschland Studenten machen sich selbst einen eigenen Stundenplan, sie wählen sich selbst Vorlesungen und Seminare, die sie besuchen wollen. Seminare an den deutschen Unis, meiner Meinung nach, laufen intensiver vor, alle Studierende sind aktiver, besprechen immer etwas. Aber ich sehe auch Nachteile in diesem System. Einer der größten ist, Studenten  haben oft keine Ahnung davon, wohin sie mit bestimmter Frage müssen, alles ist zu dezentralisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und noch eine persönliche Bemerkung: ausländische Studierende müssen schon ziemlich gut Deutsch können, um maximal vom Studium in Deutschland profitieren. Mein Deutsch am Beginn meines Aufenthaltes in Berlin war zu schlecht, und ich habe versucht, schon im Laufe des Semester Versäumtes nachzuholen. Deshalb hatte ich oft Probleme mit Verständnis bei der Vorlesungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu dem Copernicus-Programm gehört auch sechswöchiges Praktikum. Mit dem habe ich in der Mitte Februar angefangen. Ich habe schon am Ende Oktober mit der Suche nach einem Praktikumsplatz angefangen. Mein Wunsch war, mein Praktikum im Bundestag bei einem Abgeordneten zu machen. Schon Anfang Dezember wurde mir Zusage für meine Bewerbung geschickt. Ich will hier vielen Dank an Copernicaner sagen, die ein Plenum dem Praktikum und den Bewerbungen gewidmet haben. Ohne dieser Hilfe würde alles schwieriger vorlaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war das erste Praktikum in meinem Leben und man kann sagen, dass es gelungen hat. Es hat mir viel Neues mitgebracht. Zu meinen Aufgaben gehörten: Arbeit mit der Post, Recherche nach folgenden Themen: EU-Themen, Osteuropa, bürorelevante aktuelle Themen, Ticker auf relevante Themen beobachten, Teilnahme an den Sitzungen des deutschen Bundestages (Arbeitsgruppe, EU-Ausschuß). Zusammen mit meinem Chef haben wir auch interessante Veranstaltungen an den verschiedenen Stiftungen und Botschaften besucht. Im Büro waren wir zu dritt: zwei ständige Mitarbeiter und ich. Es war immer sehr freundliche Atmosphäre und wir haben sehr schnell gemeinsame Sprache gefunden. Deshalb hatte ich niemals Stress wegen der Schwierigkeiten in den Beziehungen zu den anderen.</p>
<p style="text-align: justify;">Copernicus-Stipendiaten wohnen in den deutschen Familien. Ich war auch keine Ausnahme. Zuerst hatte ich ein bisschen Angst und das kann man, meiner Meinung nach, verstehen: ich musste sechs Monate mit bisher unbekannten für mich Leute zusammenwohnen. Aber ich habe Angst nur vor meiner Ankunft in die Familie gehabt. Wir haben uns sehr schnell befreundet und waren die ganze Zeit, die ich in Berlin verbracht habe, in sehr gutem Kontakt. Jetzt, schon nach meinem Aufenthalt in Deutschland kann ich schon ganz sicher und ehrlich sagen: das ist wirklich Klasse,   das Copernicus seine Stipendiaten in den deutschen Familien unterbringt!</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen früheren Aufenthalten in Deutschland habe ich in Studentenwohnheimen gewohnt und ich kann jetzt das Leben in die beide vergleichen. Du kannst im Wohnheim wohnen und fast keinen Kontakt zu den anderen haben, und das bedeutet, dass du deine Sprachkenntnisse, Landeskunde nicht so gut verbessern kannst, endlich, du fühlst dich alleine! Es ist völlig anders in der Familie! Ich habe jeden Tag mit meinen Gestaltern über verschiedene Themen gesprochen: Politik, Kultur, aktuelles Weltgeschehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe viel besser deutsche Kultur und Traditionen und Bräuche kennengelernt: ich war in Berlin bei Weinachten und Silvester. Als schönste Beispiel dazu kann ich die Hochzeit der Tochter meiner Gasteltern nennen. Ich wurde auch eingeladen und konnte alles beobachten und teilnehmen! Das war wirklich nett von ihrer Seite!  Und schon ganz am Ende meines Aufenthaltes in Berlin haben sie mich ganz herzlich eingeladen, zusammen nach „kleiner“ Heimat meines Gastvaters zusammenzufahren. Wir haben zusammen ein tolles Wochenende in Baden-Württemberg gehabt! Ich habe die Möglichkeit gekriegt, deutsches Dorf kennenzulernen, eine mittelalterliche Stadt zu besuchen, und einen Einblick in die moderne Landwirtschaft zu werfen (das ist höhst interessant für mich, weil ich selbst aus dem Dorf komme). Jeder Gaststudent träumt von solcher Gastfamilie! Hier will ich noch einmal herzlichen Dank an meine Gastfamilie sagen: Danke Ihnen für alle!</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende Oktober war ich in Aurich, Ostfriesland. Da haben wir ein Seminar zum Thema „Europäische Nachbarschaftspolitik“ gehabt. An diesem Seminar haben auch Copernicus-Stipendiaten aus Hamburg und München teilgenommen. Drei Tage haben wir interessante und spannende Diskussionen geführt. In weiteres Erlebnis war für mich meinen Länderabend. Alle Studenten im Rahmen des Programmes müssen ihr Land präsentieren. In diesem Jahr  haben wir eine erfolgreiche Kooperation mit dem „Deutsch-russischem Austausch“ gemacht. Ich habe meinen Länderabend zusammen mit den zwei DRA-Stipendiaten vorbereitet. Unser Thema war „Pressefreiheit in Osteuropa: Belarus, Russland und Ukraine. Am Ende des Vortrages gab es eine spannende Diskussion und danach haben alle Gäste gute Möglichkeit gehabt, traditionelle belarussische, russische und ukrainische Spezialitäten zu genießen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe jeden zweiten Montag Copernicus-Plenum regelmäßig besucht. Dabei könnte ich einen Blick in das innere Leben dieses Vereines machen. Da wurden immer wichtige Themen behandelt, aber ehrlich gesagt, es war manchmal langweilig für mich, und manche Sachen, meiner Meinung nach, man könnte verkürzen oder wegfallen lassen…</p>
<p style="text-align: justify;">Diese sechs Monate in Berlin, die ich hier dank der Copernicus Berlin e.V. verbracht habe, werde ich nie vergessen. Ich glaube, dass diese Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, ein gutes Fundament für meine Zukunft werden. Und noch ein mal, herzlichen Dank, liebe Copernicaner!</p>
<p>März 2009<br />
Ivan Samsonau</p>
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		<title>Wenn die Feier nicht zu den Cops kommt, kommen die Cops zur Feier! &#8211; Das Copernicus-Bergfest</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 14:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendiaten]]></category>
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		<category><![CDATA[Bergfest]]></category>
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		<category><![CDATA[Katarina Illiushchenia]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist ein Bergfest? &#8211; Eine Feier nach einer bestimmten Zeit, die man gemeinsam mit Gleichgesinnten begeht! Bei Copernicus ist das die Hälfte des Semesters. Zugegeben &#8211; das gestrige Bergfest unserer Stipendiaten wurde nicht ganz zur Hälfte ihres Stipendiums gefeiert. Und es war auch in einem etwas anderem Rahmen als die bisherigen Bergfeste. Aber es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3690.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-329" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3690-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Was ist ein Bergfest? &#8211; Eine Feier nach einer bestimmten Zeit, die man gemeinsam mit Gleichgesinnten begeht! Bei Copernicus ist das die Hälfte des Semesters. Zugegeben &#8211; das gestrige Bergfest unserer Stipendiaten wurde nicht ganz zur Hälfte ihres Stipendiums gefeiert. Und es war auch in einem etwas anderem Rahmen als die bisherigen Bergfeste. Aber es war lustig, unterhaltsam und lecker!</p>
<div style="text-align: justify;">
<p>Für die zeitliche Verzögerung gab es naheliegende Gründe: Die hektische Vorweihnachtszeit, Uni und Praktikumssuche mussten unter einen Hut gebracht werden &#8211; da rückte der Termin immer weiter nach hinten. Normalerweise geben die Copernicaner ihren Stipendiaten nur vor: &#8220;Hey, es gibt ein Bergfest und das müsst ihr organisieren. Denkt euch etwas schönes aus und dann feiern wir mit euch.&#8221; Copernicus macht dies ganz bewusst so, denn die Stipendiaten sollen über das Semester hinweg mehrere Sachen selbst organisieren und damit das ehrenamtliche Engagement der Berliner Studenten wertschätzen, die ihnen ein Vollstipendium ermöglicht haben.</p></div>
<div style="text-align: justify;">
<p>Ana, ehemalige Vorstandsvorsitzende und Fundraiserin, die es immer wieder spannend findet, verschiedene Strategien beim Entdecken von Fördermitteln auszuprobieren, hatte die Lösung: &#8220;Was haltet ihr davon, wenn ich euch alle zu mir zum Essen einlade und das verbinden wir gleich mit dem Bergfest?&#8221;. Eine tolle Idee, auf die alle sofort einstiegen, denn angesichts der nahenen Prüfungen und anderen Verpflichtungen der Stipendiaten schwand die Zeit für ein richtiges Bergfest.</p></div>
<div class="art" style="text-align: justify;">
<div id="attachment_331" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3697.jpg"><img class="size-medium wp-image-331" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_3697-300x200.jpg" alt="Ina Stroetges (Vorstand) mit Stipendiat Ivan und Katja (v.l.n.r.)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ina Stroetges (Vorstand) mit Stipendiat Ivan und Katja (v.l.n.r.)</p></div>
<p>Am gestrigen Sonntag nun trafen sich die Stipendiaten, Copernicaner, Unterstützer des Vereins und auch neue Interessierte um gemeinsam mit den Stips Bergfest zu feiern und einen schönen gemeinsamen Abend zu verbringen. Neu in der Runde dabei war Yaroslawa (Copernicus-Stipendiatin aus Hamburg), die mit Hanna (eine unserer drei Stipendiaten) die Gasteltern getauscht hat. Hanna hat bereits ihr Praktikum bei Tchibo in Hamburg angetreten und wohnt nun bei den Gasteltern von Yaroslawa, die widerrum ihr Praktikum im Deutschen Bundestag macht und im Ausgleich bei Hannas Gasteltern in Berlin wohnen wird.</p></div>
<div style="text-align: justify;">
<p>Hier gibt es mehr Bilder vom Bergfest:</p></div>
<div style="text-align: justify;">
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/09/wenn-die-feier-nicht-zu-den-cops-kommt-kommen-die-cops-zur-feier-2/img_36691/' title='img_36691'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_36691-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_36691" title="img_36691" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/09/wenn-die-feier-nicht-zu-den-cops-kommt-kommen-die-cops-zur-feier-2/img_36701/' title='img_36701'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_36701-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_36701" title="img_36701" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/09/wenn-die-feier-nicht-zu-den-cops-kommt-kommen-die-cops-zur-feier-2/img_36681/' title='img_36681'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_36681-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_36681" title="img_36681" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/02/09/wenn-die-feier-nicht-zu-den-cops-kommt-kommen-die-cops-zur-feier-2/img_36911/' title='img_36911'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/img_36911-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_36911" title="img_36911" /></a>
</div>
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		<title>Bericht über den Länderabend „Pressefreiheit in Osteuropa“</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 18:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Über 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 17. Januar 2009 zum gemeinsam von Copernicus Berlin e.V. und dem Deutsch-Russischen Austausch organisierten Länderabend. Kein Wunder angesichts der weiterhin bestehenden Restriktionen der Presse- und Meinungsfreiheit in Russland, Belarus und der Ukraine, die nicht nur kritische Bevölkerungsschichten der Länder beschäftigen, sondern auch in Deutschland mit Anteilnahme beobachtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Über 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 17. Januar 2009 zum gemeinsam von Copernicus Berlin e.V. und dem <a href="http://www.austausch.org/" target="_blank">Deutsch-Russischen Austausch</a> organisierten Länderabend. Kein Wunder angesichts der weiterhin bestehenden Restriktionen der Presse- und Meinungsfreiheit in Russland, Belarus und der Ukraine, die nicht nur kritische Bevölkerungsschichten der Länder beschäftigen, sondern auch in Deutschland mit Anteilnahme beobachtet werden. Was in der Bundesrepublik seit mehr als 50 Jahren zum Kern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gehört – Freiheit der Meinung, der Presse und der Berichterstattung – befindet sich in den Staaten des ehemaligen Ostblocks noch in den Kinderschuhen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3635.jpg"><img class="size-full wp-image-252 aligncenter" title="img_3635" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3635.jpg" alt="" width="440" height="191" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ivan Samsonau, Copernicus-Stipendiat aus Belarus und Anna Pichugina (Russland) sowie Liya Lutsenko (Ukraine) vom Deutsch-Russischen Austausch referierten vor dem restlos gefüllten Saal der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung über<span id="more-240"></span> den Stand der Pressefreiheit in ihren Heimatländern.</p>
<p style="text-align: justify;">In der angeregten Diskussion mit den Referenten ging es insbesondere um den Druck, den osteuropäische Journalisten ausgesetzt sind, wenn sie eine oppositionelle Meinung vertreten: über Gummi-Paragraphen in Strafgesetzbüchern werden Strafen mit bis zu 5 Jahren Gefängnis angedroht und mit einer Entlassung muss gerechnet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem liegt auf der Hand: ein Staat, der früher das Monopol über Informationen und Medien innehatte, löst sich in seinem langen Wandel zur Demokratie nur schwer von dieser einflussreichen Vorrangstellung. Dies mündet in Medienrestriktionen oder der staatlichen Finanzierung von Tageszeitungen und TV-Sendern, über die sich der Staat Einfluss auf die Art der Berichterstattung sichert. Dabei sollte doch die Verbreitung von Informationen frei von staatlicher Einflussnahme und Manipulation sein, wie ein Gast kritisch anmerkte. Auf die Frage, wie man trotz der Medienzensur an regimekritische Informationen komme, war man sich einig, dass das Internet mit seiner Vielzahl an Blogs, ausländischen Medien und Videos eine gute Quelle sei.</p>
<p style="text-align: justify;">
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3635/' title='img_3635'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3635-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3635" title="img_3635" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3610/' title='img_3610'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3610-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3610" title="img_3610" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3616/' title='img_3616'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3616-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3616" title="img_3616" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3631/' title='img_3631'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3631-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3631" title="img_3631" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3638/' title='img_3638'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3638-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3638" title="img_3638" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3637/' title='img_3637'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3637-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3637" title="img_3637" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3644/' title='img_3644'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3644-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3644" title="img_3644" /></a>
<a href='http://www.copernicus-stipendium.de/blog/2009/01/09/bericht-uber-den-landerabend-%e2%80%9epressefreiheit-in-osteuropa%e2%80%9c/img_3649/' title='img_3649'><img width="150" height="150" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/img_3649-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="img_3649" title="img_3649" /></a>
</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss an die Diskussion im Plenum entwickelten sich bei einem Glas Wein und hausgemachten  osteuropäischen Spezialitäten rege Diskussionen. Gasteltern, Mentoren, Stipendiaten und Copernicaner kamen mit Vertretern der anwesenden Initiativen und interessierten Bürgern schnell ins Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank an alle, die diesen interessanten Abend mitgestaltet haben!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schon jetzt möchten wir Sie zu unserem nächsten Länderabend am 11. Februar 2009, 19.30 Uhr, mit dem Thema &#8220;Die wirtschaftliche Annäherung Belarus an die EU&#8221; herzlich in die Räume der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in die Sophienstraße 28/29 in Berlin-Mitte einladen.</strong></p>
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		<title>Herzlich Willkommen! &#8211; Unsere neuen Stips im WS 08/09</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 17:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Walther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Katarina Illiushchenia]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war es soweit und unsere drei Stipendiaten für das Wintersemester 2008/2009 sind wohlbehalten in Berlin angekommen. Wir begrüßen die beiden Belarussinnen Hanna und Katja und den Belarusse Ivan ganz herzlich in Deutschland und freuen uns auf eine spannende und schöne gemeinsame Zeit mit ihnen. Während Katja und Ivan von uns am Bahnhof Zoo vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute war es soweit und unsere drei Stipendiaten für das Wintersemester 2008/2009 sind wohlbehalten in Berlin angekommen. Wir begrüßen die beiden Belarussinnen Hanna und Katja und den Belarusse Ivan ganz herzlich in Deutschland und freuen uns auf eine spannende und schöne gemeinsame Zeit mit ihnen. Während Katja und Ivan von uns am Bahnhof Zoo vor dem Schlafwagen 261 des Zuges Moskau-Berlin erwartet wurden, holten wir Hanna heute Nachmittag vom Flughafen Schönefeld von ihrem Flug aus Minsk ab. Natürlich waren die drei sehr aufgeregt, was sie in Deutschland alles erwartet. Die Gastfamilien haben mit ihrer herzlichen Aufnahme das &#8220;Lampenfieber&#8221; aber schnell verfließen lassen. Hier ein kurzer Überblick über die drei Stipendiaten:<span id="more-101"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-103" title="hanna" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/hanna.jpg" alt="" width="87" height="105" /><strong>Hanna Masiuk</strong> wurde 1987 in Minsk geboren und studiert im dritten Studienjahr das Fach Weltwirtschaft. Sie list gerne, liebt gute Filme und interessiert sich für Politik. Während ihres Copernicus-Stipendiums möchte Hanna ihre Deutsch-Kenntnisse erweitern, das Leben an einer deutschen Universität kennen lernen und während ihres Praktikums erste berufliche Erfahrungen sammeln. Sie ist dankbar dafür, dass ihr Copernicus ein Auslandsstudium  finanziell ermöglicht, da sie und ihre Eltern dies aus eigener Kraft nicht hätten leisten können.</p>
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<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-104 alignleft" title="katja" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/katja.jpg" alt="" width="105" height="136" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch aus Belarus kommt unsere zweite Stipendiatin, <strong>Katarina Illiushchenia</strong>. Sie studiert im vierten Jahr Internationale Beziehungen an der belarussischen staatlichen Universität Minsk. Von Copernicus hat die 1987 geborene Studentin von einer Dozentin erfahren. Katarina (Katja) hat bereit an Sommerkursen im DAAD-Programm teilgenommen und erhofft sich von dem Stipendium neue theoretische Erkenntnisse in ihrem Studienfach, ein erlebnisreiches Praktikum und das kennen lernen der deutschen Kultur und Tradition im Leben mit ihrer Gastfamilie. Ihre berufliche Perspektive sieht Katja insbesondere im Bereich der Organisation von Veranstaltungen, in denen ein intensiver Austausch zwischen Deutschland und Belarus stattindet. Privat liebt sie die Poesie. Ihr Lieblingsdichter ist der belarussische Dichter Maksim Bogdanovitsch und der Russe Michail Lermontov. Darüber hinaus schreibt sie selbst Gedichte &#8211; auch auf Deutsch &#8211; und übersetzt Gedichte namhafter belarussischer Poeten ins Deutsche.</p>
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<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-105" title="ivan" src="http://www.copernicus-stipendium.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/ivan.jpg" alt="" width="94" height="118" />Unser dritter Stipendiat heißt <strong>Ivan Samsonau.</strong> Der 1986 in Belarus geborene Student lebt in Minsk und studiert an der dortigen Universität im vierten Jahre Internationale Beziehungen. Er freut sich sehr auf das Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, da er hier Seminare besuchen kann, die für seine weitere Ausbildung sehr nützlich sind. Berlin möchte er als kulturelles Zentrum erleben und sein besonderes Interesse gilt den Umständen, unter denen sich Deutschland nach der Wiedervereinigung in wirtschaftlicher Sicht entwickelt hat. Seine dabei gewonnenen Erkenntnisse möchte Ivan in die weitere Gestaltung seines Heimatlandes einbringen.</p>
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<p style="text-align: justify;"><em>Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit den drei neuen Stips und möchten uns an dieser Stelle auch bei allen Föderern, Unterstützern und Partnern bedanken, die die drei Vollstipendien finanziell ermöglicht haben. Unser Dank gilt natürlich auch den Mentoren, die die drei Belarussen dieses Semester begleiten werden und den Gasteltern, ohne die der Studienaufenthalt nicht denkbar wäre.</em></p>
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