Auch in Berlin spricht man über die Ukraine

Mein Name ist Yevhenii, ich komme aus der Ukraine und bin der Stipendiat von Copernicus e.V. im Wintersemester 2018-2019. Die Hälfte meiner Zeit in Berlin ist schon um. Seit meinem Start ist es mir gelungen, einige interessante Veranstaltungen zu besuchen, wo ich viel Neues gelernt und wertvolle Erfahrung gesammelt habe.

Eine dieser Veranstaltungen war der Ukraine gewidmet, die ich natürlich nicht versäumen konnte.

Sie hieß “Ukraine 5 Jahre nach dem Maidan”. Deswegen meldete ich mich sofort für diese Veranstaltung an. Ich war sehr gespannt, vielfältige Meinungen zu hören, weil dieses Thema für mich immer sehr wichtig war. Und ich war auch froh, dass eine der Aktiven bei Copernicus Lust hatte, mir Gesellschaft zu leisten. Dadurch konnten wir uns bei heiklen Themen immer gut austauschen.

 

Jetzt ein bisschen zum Inhalt. Zuerst hatten wir die Möglichkeit, einen ukrainischen Film über den Donbass zu sehen, wo man eine “herrliche” Zukunft der Bevölkerung in den nicht anerkannten Volksrepubliken zeigte. Danach nahmen wir an der Diskussion über die Krim teil, und ich stellte sogar eine Frage über den Ausnahmezustand in der Ukraine, den ich leider nicht unterstützte. Das war spannend, aber ich war nicht mit allen Stellungnahmen meiner Landsleute einverstanden. Aber trotzdem war ich sehr zufrieden, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, wo nette Leute waren, mit denen ich gern diskutieren und meine Meinungen äußern konnte. Aber es tut mir sehr leid, dass mein Vaterland jetzt solche harte Zeiten erlebt, und man immer und immer wieder zum Thema Krieg zurückkommen muss....

 

Als Zusammenfassung möchte ich sagen, dass Berlin eine sehr schöne Stadt ist, wo man viele Möglichkeiten finden kann, um Zeit nützlich zu verbringen, neue Kontakte anzuknüpfen und einfach Spaß zu haben.