Abschlussbericht Albert

Es war einmal im Oktober als ich Hamburg zum ersten Mal entdeckt habe. Mein Ziel war dort meine Sprachkenntnisse zu verbessern und mich mit der deutschen Kultur vertrauter zu machen. Dafür ging ich zur Universität Hamburg um Deutsche Sprache und Literatur zu studieren. Am Ende meines Aufenthalts sollte ich ein Praktikum absolvieren. Während dieser Zeit habe bei netten Gastfamilien gewohnt, die mir viele Sachen beigebracht haben.In der Uni bestand mein Studium aus drei Fächern: Deutsche Grammatik, Sprache im öffentlichen Raum und Aspekte fachlicher Kommunikation. Das hat mich viel interessiert, insbesondere im Kurs fachlicher Kommunikation, die Tatsache, dass Mannigfaltigkeit der Berufe die Alltagssprache prägt. Bei Vorlesungen Sprache im öffentlichen Raum hatten wir ein Projekt der zum 100-jährigen Jubiläum der Universität Hamburg gewidmet war.

In der Uni bestand mein Studium aus drei Fächern: Deutsche Grammatik, Sprache im öffentlichen Raum und Aspekte fachlicher Kommunikation. Das hat mich viel interessiert, insbesondere im Kurs fachlicher Kommunikation, die Tatsache, dass Mannigfaltigkeit der Berufe die Alltagssprache prägt. Bei Vorlesungen Sprache im öffentlichen Raum hatten wir ein Projekt der zum 100-jährigen Jubiläum der Universität Hamburg gewidmet war. Wir sollten Fotos schießen von Schildern auf fremden Sprachen, das war für mich eine Gelegenheit in manchen Stadtteilen zu gehen, in denen ich allein nie gewesen wäre. Meine Sprache war Chinesisch und dank Kopernikus-Stipendium habe ich auch hier, die Möglichkeit gehabt, diese Sprache weiter zu studieren. Dank des Kurses Grammatik habe ich meine Kenntnisse im Bereich der theoretischen Grammatik erweitert, und jetzt, wenn ich vor schwierigen Sätzen stehe, kann ich sie mithilfe der Satzgliedanalyse analysieren und sie besser verstehen. Ich habe auch in der Universität ein paar neue Freundschaften, nicht nur mit Deutschen aber auch mit Leuten aus der ganzen Welt, geschlossen, das heißt, dass ich nicht nur die deutsche Kultur erlebt habe, sondern auch die französische, die schweizerische und sogar die iranische.

 

 

 

Am ersten Februar habe ich mit meinem Praktikum angefangen. Ich wollte zunächst ein Praktikum in einer Kita absolvieren aber dann habe ich mir überlegt, dass es besser ist, ein Praktikum in einem Seniorpflegehaus zu finden denn die Leute dort können von ihren Erlebnissen erzählen, was mir behilflich ist, um das Leben besser zu trotzten. Selbstverständlich war ich nicht mit der Pflege beschäftigt, sondern mit der Betreuung. Jeden Tag, wenn ich zum Praktikum gegangen bin, habe ich etwas Neues gelernt. Beim Musizieren habe ich für mich Plattdeutsch entdeckt, da wir Lieder wie zum Beispiel „An de Eck“, „Dat tu du min Leersten Büst“ oder „Alle Vögel sind da“ gesungen. In der Lyrik dieser Lieder bin ich der deutschen Seele nahegekommen. Meine Aufgabe bestand darin, den Bewohnern zu zerstreuen. Beim Vorlesen habe ich sogar meine Aussprache verbessert. Ich hatte mir gedacht die Leute der älteren Generationen seinen verschlossen, aber ich habe ganz das Gegenteil erfahren, alle waren freundlich mit mir und viele haben mir gefragt wann ich wieder zurückkomme. Ich habe viel von meinem eigenen Leben erzählt und ich glaube sie sind die besten Zuhörer gewesen, die ich je getroffen habe. Dank dieser Erfahrung habe ich vor allem an Umgang mit Menschen gewonnen.

 

 

 

Außer Praktikum und Studium habe ich Kulturleben, hier in der schönsten Stadt der Welt meiner Meinung erlebt. Elbphilharmonie, Laeiszhalle, Opernhaus, Thalia Theater, Kampnagel, Kunsthalle, Deichtorhallen und Vieles Anderes hatte ich Glück gehabt, sie zu besuchen. Nach jedem Besuch fühlte ich mich anders. Jede Note, die in Elbphilharmonie gespielt wurde, das Spiel und der Gesang der Schauspieler im Opernhaus, jedes Bild in Kunsthalle. Das alles hat sich in irgendwelcher Weise in die kleinen Scherben verwandelt, die mein Herz tief durchbohrt haben und die immer da bleiben werden.

 

 

 

Das Leben in einer deutschen Familie spielte auch eine wichtige Rolle für das Verständnis des Lebensstils in Deutschland. Ich bin ein glücklicher Typ, habe sogar in drei Gastfamilien gewohnt. Bei Faina, sie ist Copernicus Aktive, die ganz nett zu mir war. Da sie noch jung und selbst Studentin ist, bin ich mit ihrer Hilfe ohne große Schwierigkeiten in das Studentenleben eingetaucht.

 

 

 

Meine zweite Gastfamilie war Familie Erdmann. Antje und Heinrich waren für mich nicht als Gasteltern, sondern als meine Großeltern, die jede Sekunde fertig sind, zu Hilfe zu kommen. Ich war selten zuhause deswegen tauschten wir immer sonntags bei Mittagessen die Erfahrungen und das Wissen aus, die es bei ihnen sehr viel war. Bei ihnen habe ich gelernt, auf Deutsch zu denken und hat auch mein Hörverstehen verbessert.

 

 

 

Meine letzte Gastfamilie war Frau Weise. Mit ihr zusammen haben wir Theaters und Opern besucht. Abends ab und zu haben wir zusammen gelesen und zwar habe ich ihr vorgelesen. Damit hat sie mir geholfen die gute Aussprache zu stellen. Wir lasen Bücher von Theodor Fontane und kleine Geschichten aus Norddeutschland, die das Leben im Norden gut darstellen.

 

 

 

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, dass es mir gelang, in Hamburg einige Zeit zu sein und, das Leben und die Kultur Deutschlands von aller ihrer Seiten zu erkennen.

 

 

 

Vielen Dank Copernicus Stipendium!