Länderabend zum Thema „Social Media Revolution“ Hamburg

Die sogenannte „Generation Y“, der auch unsere Stipendiat*INNen angehören, kennen Europa von Besuchen, Schüleraustauschprogrammen oder Facebook. Sie wissen, für welche Freiheiten und Werte sie eintreten; sie haben zum Teil bei der Fußball-EM 2012 in der Ukraine mit Fans aus ganz Europa gefeiert und lesen regierungskritische Medien. Die „Generation Y“ war es, die auch auf dem Maidan demonstriert haben und in Kairo während des „arabischen Frühlings“ auf die Strassen  ging. Sie haben neben ihrer Naivität und ihrem Willen zur Veränderung die Macht der digitalen sozialen Medien in die Proteste eingebracht.

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Abschlussbericht Shahnoz bakhtiyorova (Tadschikistan)

Meine Copernicus-Geschichte

Ich lernte Copernicus am Ende 2012 kennen, als ein Student aus unserer Fakultät Rawshan Yormatov, ein Stipendium bekommen hat. Ich habe mich informiert und entschied mich für Berlin zu bewerben. Ich habe eine Absage bekommen. Nach ein paar Tagen habe ich einen Brief von einem Mitarbeiter des Copernicus-Vereins Berlin mit Tipps bekommen, dort schilderte er auch seine Geschichte, er selbst war auch einmal DAAD-Stipendiat und schrieb, dass wir nicht aufgeben müssen. Ich fand es toll, dass er noch darüber nachgedacht hatte uns zu schreiben. Den Brief hat er mit einem Zitat beendet, das mein Lebensmotto geworden ist. Das Zitat lautete: Mut zeitweilig verloren, wenig verloren; Motivation verloren, viel verloren; Hoffnung verloren, alles verloren.

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abschlussbericht ketevan barateli (Georgien)

Um ein Auslandssemester machen zu können, muss man sich etwa ein Dreivierteljahr vor der Abreise um die Bewerbung kümmern. Insbesondere ist es sehr wichtig, sich vorher über die angebotenen Kurse im Ausland zu informieren, damit man im Bewerbungsschreiben gut argumentieren kann, warum es sinnvoll ist, ins Ausland zu gehen.

 

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Abschlussbericht Salim atakhanov (Usbekistan)

Den 26. April 2016, Dienstag -   ich saß in der Vorlesung für Zoologie an der Zhejiang Normal University in China, als jemand mit einer deutschen Nummer mich anrief. Ich bin unter den Tisch gegangen und bevor ich das Telefon ergriffen habe, überlegte ich mir auf welche Sprache ich das Begrüßungswort sagen sollte – Deutsch, Russisch, Englisch, Usbekisch oder Chinesisch? Wer konnte wissen, wer mich von Deutschland aus auf meine chinesische Nummer anrief. Ich entschied mich für Deutsch! 

 

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Abschlussbericht Alina zhdanovich (Belarus)

Danke!!! Genau mit diesem Wort möchte ich meinen Bericht anfangen. Ich bedanke mich bei allen Menschen, die sich bei Copernicus beschäftigen. Es ist unheimlich wichtig, den jungen Leuten eine Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung zu geben und eine Chance die Lebenserfahrung im Ausland zu bekommen. So integriert sich die Welt, so ist unsere moderne Realität. Man kann schon fast keine Grenzen mehr sehen. Ich meine die Grenze, die wir uns oft selbst bauen. Wir bauen, weil man uns so leben lehrt. Der Staat, die Lehrer, die Umgebung und viele andere Faktoren beeinflussen unser Verständnis von uns selbst, von den anderen Leuten, von der Welt. Der Unterschied zwischen Ost und West hat immer existiert und wird weiter existieren. Aber wir, die Leute, sind ähnlicher, als wir uns vorstellen können. Dank meinem relativ langen Aufenthalt in Deutschland konnte ich mehrere Ähnlichkeiten zwischen europäischen, osteuropäischen und zentralasiatischen Menschen finden.

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